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  (Parks Range im Dialog)

khd
    Stand:  18.6.2015   (1294. Ed.)  –  File: PLS/Forum/PLS_Forum_NEW.html



Li'felde Diese Seite ist Teil des Bürger-Portals zur Stadt(ver)planung in Lichterfelde-Süd. Giesensdorf – wie Lichterfelde-Süd früher hieß – ist seit jeher das Stiefkind der (Bezirks-) Politiker. Manche von ihnen wissen noch nicht mal, wo „Giesensdorf“ überhaupt liegt — und entscheiden dennoch über gravierende Bauleitplanungen in dieser Gegend. Man schob und schiebt dort gerne etwas hin, was man in den feineren Wohnquartieren des Bezirks nicht so gerne sieht. [Ständig benachteiligt!]

   
  F o r u m - E i n t r a g
Zur Stadt(ver)planung
in Lichterfelde-Süd.
 
In diesem am 1. Mai 2012 gestarteten völlig unabhängigen Forum können Sie Ihre Mitteilungen, Meinungen (auch Ihren Unmut) und Fragen zur neueren Stadtentwicklung von Lichterfelde-Süd einbringen (posten). Dieses Forum „Parks Range im Dialog“ ist moderiert, weshalb Ihre Beiträge und Kommentare erst mit einigen Tagen Verzögerung im Forum erscheinen können.

Die aktuellsten Beiträge stehen jeweils oben! Etwaige Erläuterungen in [Ed: ...] oder nur in [...] sowie die meisten Links sind redaktionell hinzugefügt worden, um Dinge verständlicher zu machen. Die Uhrzeiten sind alle in MEZ (CET) bzw. MESZ (CEST) angegeben. [Translation-Service]


Lichterfelde-Süd — Das völlig unabhängige Forum – Das Neueste



Name:
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Datum:
loki (Ex-Genosse)
--- (kam per SMS)
16. Juni 2015 um 22.13 Uhr
SPD setzt auf
Groth-Planung
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 564
Zum Koehne-Tag:

Wer hat uns verraten?
Immer die Sozialdemokraten!

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Datum:
Yvonne
--- (will anonym bleiben)
14. Juni 2015 um 15.21 Uhr
FNP-Änderung
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 563
Die Auslegung des FNP-Entwurfs offenbart, dass dieser Bausenat ein Nietenverein ist. Er folgt von vornherein nur den abstrusen Wünschen des Investors Groth, nicht auch den Anforderungen ans Gemeinwohl (keine Rücksicht auf die FFH-Arten, kein Gewerbegebiet).

Diese Senatsplanung ist ein krasser Verstoß gegen die europäische Gesetzgebung. Ich wünsche mir ein aktuelles Eingreifen der EU-Kommission sowie des Rechnungshofes.

Warum hat das Aktionsbündnis bisher auf die deutliche Forderung eines Bauverbots dieser über 600 Einfamilienhäuser vezichtet? Sie sind natur- aber auch in diesem Siedlungsbereich sozial- schädlich.

Die bisher an der Planung beteiligten Naturschützer vom BUND und vom MABU haben kläglich versagt! -- Yvonne

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Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
6. Juni 2015 um 17.12 Uhr
Bei den FFH-Arten
wird getrickst!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren] LF 562
Hallo, aus der aktuellen Fugmann/Janotta-Abschätzung geht indirekt hervor, dass nicht alle in Lichterfelde-Süd vorkommenden FFH-Arten berücksichtigt worden sind.

Wie gedenken die Naturschützer und das Aktionsbündnis mit dieser unglaublichen Trickserei umzugehen?

Die gesetzlichen Vorgaben sind klar: Es müssen alle EU-geschützten Pflanzen- und Tier-Arten kartiert werden, um für jede einzelne Art und deren Habitat eine Einzel-Entscheidung treffen zu können. Alles andere ist Betrug! -- ilex

Name:
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Datum:
loki
--- (kam per SMS)
1. Juni 2015 um 21.09 Uhr
Ist der Landesrechnungshof
eingeschaltet worden?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 561
Hallo BI zum LF 200 von 2013:
Was sagte denn nun der Rechnungshof zum fuers Land teuren "Letter of Intent" [Ed: dieser in HTML mit Links]? -- MfG loki

Name:
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Datum:
Searcher
--- (keine Angabe)
27. Mai 2015 um 7.11 Uhr
Groth-Gruppe sorgt
weiterhin für Intransparenz
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 560
Check des Propaganda-Portals der Groth-Gruppe am Pfingst-Montag [25.5.2015]:

  1. Es gibt dort noch nicht die aktualisierte Fassung der Grothschen Stadtplanung für Lichterfelde-Süd in PDF, die bereits seit Anfang März vorliegt [Editor: zu dieser Weiterentwicklung des städtebaulichen Konzepts gibt es auf diesem Portal bereits kritische Anmerkungen].

  2. Es gibt dort noch nicht die vollständigen Ergebnisse der Flora-Fauna-Untersuchungen von 2014 durch die PlanWerkStadt, die bereits seit Ende Januar vorliegen sollen.

  3. Der derzeit letzte Beitrag im Dialog -Teil datiert dort vom Oktober 2014!!! Offensichtlich wurden alle späteren Bürgerbeiträge wegzensiert.

  4. Dieser stümper- und fehlerhafte geschichtliche Abriß eines drittklassigen Historikers zum Areal südlich der Thermometer-Siedlung ist dort noch immer online. Es wird darin alles ausgeblendet, was der Groth-Gruppe nicht in den Kram paßt: Jüdischer Vorbesitz, Landschaftsplan, FFH-Arten usw.


Name:
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Datum:
Insider
--- (will anonym bleiben)
22. Mai 2015 um 13.44 Uhr
Neues vom Insider
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 559
Hallo, es gibt Neues. Diesmal mehr für die noch recherchierende Zunft der Journalisten:

  1. In diesen Tagen will das Schweizer Finanzministerium die Namen von vermuteten Steuersündern ins Internet stellen. Auf der Liste sollen auch Personen mit Bezug zur Berliner Groth-Gruppe stehen.

  2. Es sind Zweifel an der Finanzkraft der Groth-Gruppe aufgetaucht. Diese könne das Milliarden-Projekt in Lichterfelde-Süd nicht bewältigen, zumal in den kommenden Jahren sehr heftige Turbulenzen an den Finanzmärkten drohen.

    .
  3. Analysten haben zudem intern daraufhingewiesen, dass das Eigenkapital der Tochter-Firma der Groth-Gruppe, die Lichterfelde-Süd entwickeln soll, zu niedrig sei.

  4. Der Restitutionsstatus des Groth-Grundstücks in Lichterfelde-Süd ist nicht abschließend geklärt.

Ansonsten wird es Zeit, dass sich Top-Journalisten der Sache annehmen. Die von SPD, Groth und CDU angerührte naturzerstörende Gefälligkeits- Bauleitplanung entwickelt sich zum Skandal. -- Schöne Pfingsten!

Name:
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Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
21. Mai 2015 um 22.14 Uhr
Mit dem LaPro
startet die Skandal-Planung
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 558
Hallo, wer waren die Stadträte, die ab 1992 in Steglitz (später in Steglitz-Zehlendorf) für das bezirkliche Naturschutzamt zuständig waren?

Alle diese tragen Verantwortung, dass es jetzt zu einer Änderung des Landschaftsprogramms (LaPro) für Lichterfelde-Süd kommen soll, die dem dort nachgewiesenen einzigartigen Naturzustand nicht gerecht werden wird.

Schon die LaPro-Änderung von 2004 stellte einen massiven Rechtsbruch dar, denn es wurden nicht die nach europäischem Recht streng geschützten Habitate von Tier- und Pflanzenarten berücksichtigt. Richtig gemeckert wurde dagegen damals nicht. Das muss sich jetzt im Juni ändern! -- ilex

Name:
E-Mail:
Datum:
R. Fuchs
r.fuchs_137 (at) gmail.com
17. Mai 2015 um 17.22 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 557
Hallo BI, das ist ja wohl ein Witz: Dieser "Bürgerplan", den Ihr jetzt zum Bürgerbegehren ins Internet gestellt habt.

Alles "Landschaftspark"? Wo sollen denn nun die 1500 Wohnungen entstehen, wo die Bürgerschule, und wo das (neue) Gewerbe hin?
[Editor–30.05.2015:    Wohl wahr! Aber dieser Plan wurde vom Aktionsbündnis zusammen mit der Presse-Mitteilung zur Auftakt-Veranstaltung am 7. Mai 2015 an die Berliner Presse verschickt. Der "Tagesspiegel" druckte diesen Plan in seiner Ausgabe vom 12.5.2015 nach, sogar in Farbe. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
mena (kommentierte beim TAGESSPIEGEL)
--- (nicht bekannt)
12. Mai 2015 um 12.24 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 556
Was will die BI eigentlich verhindern?

Die Berliner Großsiedlungen der Moderne der 1920er Jahre sind dichter bebaut und trotzdem beliebte Wohnlagen. Gute Architektur und ein gutes Wohnumfeld eben. Mit 57 ha verbleibendem Grün wird das Wohnumfeld in Lichterfelde auch super bleiben. 2.700 Wohneinheiten auf 37 ha sind machbar; plus Schulen, Kitas und Sportplätze wird es ein bisschen eng. Könnte man die nicht ins Grün verlegen? Wer will schon einen Sportplatz vorm Schlafzimmerfenster haben.

Wer sagt eigentlich, dass dort á la Thermometersiedlung gebaut werden muss? Hochhäuser brauchen wegen der Verschattung sehr viel Abstand, dieselbe Wohnfläche in Form von Reihenhäusern braucht nicht mehr Platz. Die Frage ist nicht nur, wie dicht, sondern auch wie gebaut wird. Ob es allerdings gute Architektur wird, bleibt bei der Zuständigkeit des BA Steglitz-Zehlendorf fraglich.

Südlich des Geländes ragt ein Zipfel Brandenburgs nach Berlin hinein. Das schreit geradezu nach Bebauung. M.E. sollte hier grenzüberschreitend geplant werden. Dies heißt auch, schon jetzt an einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs zu denken, zumindest schon eine Trasse für eine S-Bahn (oder was auch immer) mit Anschluss in Lichterfelde-Süd frei zu lassen.

Die von der BI geforderten 1.500 Wohneinheiten auf 16 ha wären übrigens eine noch dichtere Bebauung; da kämen dann 7-geschossige Mietskasernen bei raus. Wenn die BI einen Problemkiez verhindern will, sollte sie für eine niedrige Bebauung plädieren. Ich verstehe nicht, worum es denen überhaupt geht. Statt: "Wir wollen einen schön gestalteten Park", argumentieren sie mit "Wildwuchs erhalten und am Rand ein paar Schlafbunker hochziehen"? Bei 57ha Park (oder ein paar weniger) wäre noch genug Platz für Biotope.

Eine bestehende Siedlung kann auf zwei Arten entwertet werden: (a) Man knallt eine Chemiefabrik, eine Schweinemastanlage oder auch Schlafbunker hin, oder (b) man setzt dort schicke Häuser hin, die die nebenan "alt" aussehen lassen. Was will die BI eigentlich verhindern?
[Editor–13.05.2015:    Das ist einer von bislang 40 (!!!) Kommentaren zum Tagesspiegel-Bericht zum Bürgerbegehren vom 12.5.2015. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Lars
weLars_732957 (at) gmail.com
3. Mai 2015 um 22.16 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 555
Beim Bürgerbegehren vermisse ich eine Skizze mit den Bürgerplänen für Lichterfelde-Süd.

Vielleicht habe ich das aber übersehen, dann wäre die Mitteilung des Links praktisch. -- Lars

Name:
E-Mail:
Datum:
Gerhard Niebergall (ALL)
gerhard_niebergall (at) web.de
28. April 2015 um 18.07 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 554
Sendungen mit Unterschriftenlisten zum Bürgerbegehren können gern an die folgende Adresse gerichtet werden:

Gerhard Niebergall, Ahlener Weg 9 C, 12207 Berlin

bzw. in meinen Briefkasten eingeworfen werden.

Beste Grüße
[Editor–29.04.2015:    Ich habe diese Postanschrift auf die Info-Seite der BI übertragen, damit das möglichst viele erfahren können. Denn auf der Unterschriften-Liste ist keine BI-Postanschrift angegeben. -- khd]
[Editor–30.04.2015:    Nunmehr hat die BI noch weitere Abgabeorte für volle Unterschriften-Listen mitgeteilt: Info-Seite der BI. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
kh-346083
kh-346083 (at) versanet.de
27. April 2015 um 20.44 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 553
Bitte wo muss die Unterschriftenliste zum Bürgerbegehren geschickt werden ?
[Editor–28.04.2015:    Gute Frage! Ich weiß es auch nicht. Denn das Aktionsbündnis (BI) hat bislang eine Postanschrift nicht mitgeteilt, obwohl ich die BI mehrfach gebeten hatte, ihre Info-Seite (entsprechend) zu aktualisieren. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Yvonne
--- (will anonym bleiben)
24. April. 2015 um 17.52 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 552
Schade, mein Vorschlag kam nicht zum Zuge. Immerhin ist nun mit zweimonatiger Verspätung ein sozial kastriertes Begehren auf den Weg gebracht.

Aber wo gibt es den Bogen zum Unterschreiben in digitaler Form? Habe hier nichts gefunden.

Gibt es schon namhafte Umterstützer des Begehrens — oder hat die Goth-Gruppe schon alle eingekauft? In der Presse-Info vom 22. April wird dazu nichts gesagt. -- Yvonne
[Editor–26.04.2015:    Klar, natürlich sollte die Unterschriften-Liste in PDF auch sofort online gehen. Aber die vom Aktionsbündnis per E-Mail zugelieferten (FTP, bei dem nichts umcodiert werden muß, können die nicht) Dateien waren alle für eine Veröffentlichung total unbrauchbar. Inzwischen ist es aber gelungen, die PDF-Liste zu reparieren. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
19. April 2015 um 15.54 Uhr
Berlins Naturschützer
auf Abwegen?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 551
Diese BUND-Darstellung kommt sehr merkwürdig ungenau und unvollständig daher. Das fängt schon mit dem Titel an, der die wahre Situation in Lichterfelde nicht korrekt beschreibt.

Denn das Ex-Militärgelände (Parks Range, heute "Weidelandschaft") bildet nur etwa die südliche Hälfte des Außenbereich-Areals südlich der Thermometer-Siedlung.

Die nördliche Hälfte wurde nie militärisch genutzt und beweidet. Nach allen mir bekannten Untersuchungen kommen hier in Teilbereichen viele nach EU-Recht besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten vor (geschützte Habitate von FFH-Arten!!!). Die Groth-Gruppe will das alles vernichten und hier über 600 Reihenhäuser mit (unökologischen) Gärten bauen.

Da der BUND diese Ungeheuerlichkeit im aktuellen Online-Artikel nicht erwähnt, darf logisch vermutet werden, dass es diesen Umwelt- und Naturschützern nur noch um "Parks Range"/"Grüne Mitte" geht. Das ist fatal! -- ilex
[Editor–22.04.2015:    Inzwischen trudelte hier eine BUND- "Stellungnahme zum Ergebnis Städtebaulicher Workshop" (Brief vom 16.11.2014) ein. Dieses Schreiben war bislang in der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Daß der BUND, der auch für Umweltschutz steht, in seiner Kritik nicht auf den kapitalen Planungs-Bock der bodennahen Kaltluft-Absperrung der Thermometer-Siedlung im Bereich der Celsiustraße eingeht, ist mehr als peinlich.

Bein BUND scheint man auch kaum in vernetzten ökologischen Systemen denken zu können. Sonst wäre ihnen die drohende Öko-Katastrophe durch die 600 Reihenhausgärten in den Sinn gekommen. Wenn erst 600 ‚Haus-Könige‘ („Wir haben 1/2 Million fürs Anwesen bezahlt, und da...“) zur Giftspritze greifen (gegen ‚Unkraut‘, Insekten, Immen, Käfer und anderes ‚Ungeziefer‘), dann wird alles heute Wertvolle nach und nach verschwinden — egal, ob der BUND pflegt. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Ranger
--- (will anonym bleiben)
18. April 2015 um 12.31 Uhr
Berlins Naturschützer
auf Abwegen?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 550
Werter Dr. Faensen-Thiebes,
Sie sollten wissen:
  1. Ihre Online-Einlassung [Ed: hier dokumentiert] war Ausgangspunkt für die Wahrheitssuche.
  2. Das Zitat ist kein Hörensagen, sondern Anhör-Ergebnis eines Whistleblowers.
  3. Der BUND hat bisher nicht für den Erhalt der Lichterfelder FFH-Artenfülle gekämpft.
  4. Ein Dafür-"Einsetzen" ist angesichts der Ausgangslage ganz entschieden zu wenig!
  5. Sie haben das "WEB 2.0" nicht verstanden...
Die investigative Wahrheitssuche geht weiter — Zuarbeit anderer ist wünschenswert.

Name:
E-Mail:
Datum:
Karen Gerlach
marlowe66 (at) gmx.de
16. April 2015 um 9.40 Uhr
Natur ODER Beton
in Lichterfelde-Süd?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 549
Es reicht!!

Die Stadt ist schon zu voll. Nun werden auch noch die Randbezirke zubetoniert! Wo kommt der Sauerstoff her, wenn kein Grün mehr da ist? Wo soll die Naherholung für Jedermann stattfinden? Frust, Staus, Stress und steigende Kriminalität werden die Ergebnisse sein.

Und warum? Weil sich ein paar Politiker Denkmäler bauen wollen und Bauleute Profit riechen. Die Zukunft ist kein Leben sondern ein kalter Baustein!

Als Altberlinerin mittleren Alters weiß ich das einzuschätzen!!

Name:
E-Mail:
Datum:
Andreas Faensen-Thiebes (BUND)
faensen-thiebes (at) bund-berlin.de
14. April 2015 um 11.02 Uhr
Berlins Naturschützer
auf Abwegen?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 548
Sehr geehrte/r Frau / Herr Anonymus

Wenn Sie schon diffamierende Texte schreiben, dann vesuchen Sie doch bitte, sich wenigstens an Tatsachen zu halten und nicht an etwas "was zu hören" war — von mir als Vertreter des BUND im Workshop Grüne Mitte haben Sie das definitiv nicht gehört und sicher auch nicht von meiner Kollegin von Nabu oder BLN.

Wir haben in Stellungnahmen explizit gegen den Letter of Intent und auch gegen den Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs Stellung bezogen. Gewiss haben wir aber auch geprüft, was an Naturschutz bei der Realisierung von nur noch 57 ha Weidelandschaft möglich ist und haben uns im Workshop Grüne Mitte dafür eingesetzt, diese Fläche so zu managen, dass ihr Wert für den Naurschutz erhalten bleibt.

Falls Ihnen ernsthaft an einer Auseinandersetzung gelegen ist, dann hören Sie nicht nur merkwürdige Quellen rauschen sondern lesen doch einfach mal was wir dazu geschrieben haben: www.bund-berlin.de/bund_berlinde/home/naturschutz/weidelandschaft_lichterfelde.html

Für weitere Fagen sehe Sie ja meine email-adresse — ich verstecke mich nicht in der Anonymität.
[Editor–16.04.2015:    Damit es in der Zukunft zu keinen Mißverständnissen kommen kann, habe ich inzwischen die oben von Herrn Faensen-Thiebes (BUND) zitierte aktuelle Position des BUND Berlin e.V. zu Lichterfelde-Süd mit allen Links auf diesem Prüfstein-Server in den USA dokumentiert.

Ich empfehle sehr, alle damit zusammenhängende Fragen hier öffentlich zu diskutieren. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Uhu vom Mauerpark
--- (will anonym bleiben)
9. April 2015 um 22.36 Uhr
Berlins Naturschützer
auf Abwegen?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 547
Hallo, ich hatte schon im Dezember auf miese Erfahrungen mit den Naturschutz-Vereinen beim Mauerpark hingewiesen. Immerhin gehts dort ums Freihalten einer wichtigen Frischluftschneise zur Innenstadt...

Mein Fazit: Naturschutz-Funktionäre sind Teil des Berliner Baufilzes! Und auch das muss bekämpft werden.

Name:
E-Mail:
Datum:
Gerhard Niebergall (ALL)
gerhard_niebergall (at) web.de
8. April 2015 um 23.56 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 546
Lieber Sören,

das Aktionsbündnis bat mich, Ihnen ganz herzlich für die von Ihnen uns zugegangene Spende zur Mitfinanzierung von Kosten eines Bürgerbegehrens zu danken.

Diesem Auftrag komme ich hiermit sehr gern nach. Ich bin sicher, dass Ihr Beitrag für den Erfolg des Bürgerbegehrens und somit für ein zukünftig lebenswertes Umfeld in Lichterfelde-Süd und für ein gedeihliches Miteinander in diesem Stadtteil förderlich ist.

Mit besten Grüßen
Gerhard Niebergall

Name:
E-Mail:
Datum:
Ranger
--- (will anonym bleiben)
5. April 2015 um 16.49 Uhr
Berlins Naturschützer
auf Abwegen?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 545
Es muß jetzt Tacheles geredet werden. Als unabhängiger Naturbewahrer beobachte ich das enorme Rumgeeiere bei Lichterfelde-Süd schon einige Zeit. Berlins organisierte Naturschützer spinnen. Zumindest NABU und BUND haben sich schon mit der naturzerstörenden Groth-Planung arrangiert.

Habe doch dieser Tage herausgefunden, was man in deren Zirkeln so über Lichterfelde-Süd denkt: "Ist doch ein prima Kompromiß, der im Workshop erreicht wurde", war zu hören. Das muß man klar als Beihilfe zum Naturfrevel werten, den da BUND und NABU signalisierten.

Nun ist aber die Natur Lichterfelde-Süds mehr als diese Parks-Range-Weidelandschaft, die von der Groth-Gruppe propagandistisch als "Grüne Mitte" in den Vordergrund gestellt wurde, um so von Diskussionen über nach Europarecht besonders geschützte Habitate in deren Umgebung abzulenken. BUND und NABU haben das — ausweislich der Workshop-Protokolle — voll mitgetragen. Kritische Fragen dazu wurden nicht gestellt.

Wie schon neulich angedeutet, in der Umgebung dieser 56-Hektar-Pferdeweide existieren im §35-Außenbereich (!!!) noch etwa 20 bis 24 Hektar mit vielen hochwertigen, EU-geschützten Pflanzen- und Tier-Arten, die hier alle verschwinden sollen. Denn dort will die Groth-Gruppe über 600 Häuser mit Gärten bauen — die schiere Katastrophe für eine nachhaltige Entwicklung der Artenvielfalt auf dieser "Grünen Mitte". Von einem Protestaufschrei von BUND und NABU war nichts zu hören.

Wenn wir wirklich die einmalige Natur Lichterfelde-Süds retten wollen, müssen jetzt verläßlichere Partner gewonnen werden. Hallo, ROBIN WOOD auch Ihr seit willkommen!

[14.04.2015: BUND antwortet]
[Editor–08.04.2015:    Das Posting ging bereits am Ostersonntag (5.3.) ein, was inzwischen korrigiert wurde. Aus dem aktuellen Bürgerbegehren geht hervor, daß die angesprochene außerhalb der "Grünen Mitte" liegende Naturfläche von 20 bis 24 ha nicht bebaut werden soll.

Damit könnte das Überleben hochwertiger Pflanzen- und Tier-Arten in ihren angestammten — nach EU-Recht streng geschützten — Habitaten auf Dauer gesichert werden. Wir werden sehen, ob dieses Bürgeranliegen den Naturschützern bei BUND und NABU gefällt und sie deshalb das Begehren unterstützen werden.. -- khd]

Name:
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Datum:
Rolf
--- (will anonym bleiben)
5. April 2015 um 10.11 Uhr
Altlasten im Nordbereich?!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 544
Wo bleibt der Umweltschutz in Lichterfelde-Süd? Hatte mal in den 80-ern mit den vom Bezirksamt geduldeten Murks- und Schrottfirmchen in dieser langen gemauerten Halle aus Hitlerzeiten an der Reaumurstr. zu tun (ist bereits abgerissen).

Meine Erinnerung: Dort kamen auch krebserregende Stoffe vor, vermutlich chlorierte Lösungsmittel sowie Umweltgifte durchs Abbrennen von Schrott (PCB?) und wer weiß, was noch.

Irgendwo las ich hier, dass das ganze Planungsgebiet frei von Schadstoffen sei. Ich bezweifele das. Gibt es denn für den Nordbereich (künftiges Siedlungsgebiet) aktuelle Messungen der Bodenbelastungen durch Umweltgifte, die die Altlasten-Freiheit beweisen? Welche Behörde kann solche Kartierungen anordnen?

Name:
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Datum:
Willy
--- (will anonym bleiben)
3. April 2015 um 10.19 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 543
Hallo, auf der aktuellen Homepage [Ed: 568. Edition] steht beim Link zum letzten Text des Begehrens: "Verzichtet wurde auf die sozialen Komponenten. Der Grund dafür ist unbekannt."

Ich halte es für sehr sinnvoll, wenn diese weggefallenen "sozialen Komponenten" hier im Forum dokumentiert werden. Vielleicht greifen Parteien diese wichtigen Fragen auf und bestreiten damit in der BVV ein das Bürgerbegehren begleitendes soziales Feuerwerk.

Also diese
Willkür-Analyse der 39 Hektar ist einfach Klasse. Mir gefällt das Portal immer mehr. -- Willy, der FROHE OSTERN wünscht.

Name:
E-Mail:
Datum:
Sören
--- (will anonym bleiben)
31. März 2015 um 18.34 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 542
Hi, würde gern erfahren, ob meine vor meinem Urlaub per Banktransfer an den Herausgeber überwiesene Spende die Bürgerinitiative erreichte. -- Sören
[Editor–01.04.2015:    Sofort nach Eingang des namhaften Betrags habe ich diesen am 3. März 2015 per Scheck ans Aktionsbündnis weitergereicht, zur Gutschrift auf dem (künftigen) Spendenkonto. Ich bat um Eingangsbestätigung per FORUM-Posting, damit Sören davon erfährt. -- khd]

Name:
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Datum:
Ranger
--- (will anonym bleiben)
28. März 2015 um 16.31 Uhr
Stadträtin Markl-Vieto
versagt beim Verwaltungshandeln
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 541
Einen Shitstorm gegen Frau Loba vom Holderhof kann ich nicht erkennen, nur einen gegen die Stadträtin Markl-Vieto — und das ist sehr gut so!

Diese GRÜNE schwafelt von "Naturschutz" in Lichterfelde-Süd, womit sie aber nur die "Parks Range"-Ärea (mit der Weidelandschaft) meint. Außerhalb davon gibt es aber noch wertvollere Natur, die sie durch die Bau-Raupen der Groth-Gruppe vernichten lassen will.

Die Stellenarie kann auch als Trick gedeutet werden, eine weitere potentielle Klägerin (gegen den künftigen Bebauungsplan) auszuschalten.


Name:
E-Mail:
Datum:
Gerhard Niebergall
--- (nicht mitgeteilt)
23. März 2015 um 14.05 Uhr
Wie groß ist „Parks Range“?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 540
Die Groths haben inzwischen soweit vorarbeiten lassen, dass für April oder Mai Beschlüsse des Bezirksamtes und der Bezirksverordnetenversammlung zur Aufstellung eines Bebauungsplans zu erwarten sind.

Das Stadtgebiet südlich Réaumurstraße/Landweg zwischen Bahnanlagen und Osdorfer Straße bis zur Stadtgrenze umfasst nach allen bekannten Zahlen rd. 110 Hektar. Hiervon erwarb die Groth-Gruppe 2012 ca. 96,2 Hektar von der CA-Immo AG. Weitere in der Südspitze gelegene ca. 12,5 Hektar hat die CA- Immo AG an die Deutsche Bahn rückübertragen.

Die Differenz von rd. 1,3 Hektar setzt sich aus dem Grundstück des ehemaligen Osdorf-Teltower Weges und einem schmalen Streifen entlang der Bahntrasse zusammen. Letzterer gehört zum Eisenbahn-Betriebsvermögen. Dort befinden sich mehrere Teiche, die Laichgewässer von Erdkröte, Moorfrosch und Co. sind und von den Naturschutzbehörden sehenden Auges dem Funktionsverlust anheim gegeben werden. Das Grundstück des Osdorf-Teltower-Weges trennt die Groth-Immobilie von dem an die Deutsche Bahn zurückgefallenen Grundstück und befindet sich wahrscheinlich noch immer im Eigentum des Landes Berlin.

Zum Groth-Grundstück gehören 16 Hektar bisher gewerblich genutzte Flächen mit hohem Grünanteil entlang Réaumurstraße/Landweg, ca. 4,5 Hektar Wald südlich Landweg, die etwa 1980 aus dem Truppenübungsplatz ausgegliedert wurden [ETÜP] und [Ed: lt. XII-L2] zu einem "flächenhaften Naturdenkmal" entwickelt werden sollten. (Mangels ausreichender Pflege ist die dort früher vorhandene FFH-Art Kreuzkröte heute nicht mehr nachweisbar).

Ebenfalls den Groths gehören die früheren Betriebsgrundstücke der Gottschol-Stamet und der Firma Sosta (zuletzt ein Getränkelager) sowie ferner die Fläche eines ehemaligen Senatslagers aus der Zeit der Berlin-Bevorratung. Diese Flächen liegen außerhalb des Zauns der früheren Parks Range sowie östlich der nach Süden abschwenkenden Réumurstraße. Einschließlich der Fläche westlich dieses Weges bis zum Eisenbahnbetriebsgelände beträgt dieses Areal ca. 12 Hektar. Außerhalb des Zauns der Parks Range befindet sich zudem noch das Stammgrundstück der Reitgemeinschaft Holderhof mit ca. 5 Hektar.

Damit gehören vom 96,2 Hektar großen Grundstück der Groth-Gruppe "nur" ca. 60 Hektar zur früheren Parks Range.

Name:
E-Mail:
Datum:
K.-H. Dittberner (Portal-Editor, khd)
khdit (at) khd-research.net
23. März 2015 um 11.35 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 539
Lichterfelde-Süd hat ein wirklich gutes und vollständiges Begehren verdient. Erst gestern Abend erreichte mich die Information, daß das Bezirksamt mit dem 27.3.2015 eine Deadline zum Einreichen des endgültigen Bürgerbegehrens gesetzt hat. Es bleiben also noch einige Tage, um das Begehren zu korrigieren und zu verbessern. In der Bezirksamts-Sitzung am 7. April (nach Ostern) soll dann über die Genehmigung des Begehrens entschieden werden.

Also alles, was hier
ilex mitteilte, kann ich als Herausgeber dieses Portals voll und ganz unterschreiben. Wenn man solche für die Öffentlichkeit bestimmte Forderungstexte verfasst, sollte es selbstverständlich sein, sehr sorgfältig und in Ruhe jedes relevante Wort auf seine Bedeutung (Definition) abzuklopfen. Das hat die BI nicht beachtet, wohl den Text nur huschig — noch dazu in einem größeren Kreis — zusammengeschustert. So etwas geht dann fast immer in die Hose.

So ist "Parks Range" nur die südliche Hälfte des Areals zwischen Réaumurstraße — Landweg — Osdorfer Straße — Landesgrenze — Bahntrasse. Die nördliche Hälfte des Areal wurde in der Tat nie militärisch genutzt. Für sie wurde berets 1983/84 ein Landschaftsplan-Verfahren (XII-L2) eingeleitet. Dabei wurden auch Untersuchungen von Flora und Fauna vorgenommen. Schon damals war klar, daß dort eine einzigartige Flora anzutreffen ist, obwohl es dort noch keine Pferdebeweidung gab. Es wurden sogar Arten nachgewiesen, die wir heute FFH-Arten nennen. Nur dieser Teil soll demnächst bebaut werden. Dennoch schreibt die Presse gern, "Parks Range" solle mit 2.500 Wohnunungen bebaut werden, was falsch ist. "Parks Range" selbst soll die seit 1995 entstandene Weidelandschaft bleiben.

Als Gründungsmitglied der legendären Mietergruppe Lichterfelde-Süd wünsche ich mir im Begehren einen Punkt 6, mit der Forderung nach einem lokalen handwerklichen Ausbildungszentrum für die benachteiligten Jugendlichen. Dieses kann nur in einem Gewerbegebiet des Plangebiets entstehen (am besten an der Anhalter Bahn). Es muß endlich ein wesentlicher Schritt zur Überwindung des sozialen Brennpunkts in Angriff genommen. Der jüngst erfolgte Weckruf der Praktiker vor Ort war deutlich! -- khd

Name:
E-Mail:
Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
22. März 2015 um 9.12 Uhr
Bürgerbegehren
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 538
Guten Sonntag!

Habe das Portal-Rätsel gelöst. Gut, der Insider gab noch einen wichtigen Hinweis. Ich drücks mal in der Sprache der unbestechlichen Mathematik aus, was da im
6. Entwurf völlig schief ist:

Dier BI behauptet dort [A(x) = Area von x]:
A(Plangebiet) = A(Parks Range) + A(16 ha Wohnbau).

Das ist falsch! Denn „Parks Range“ ist mit rund 56 ha die „Grüne Mitte“, wie sie die Groth-Gruppe definierte. Im Norden und Westen davon gibt es aber noch rund 24 ha nie militärisch genutzte Flächen mit wertvoller Natur!

Es muß also ganz dringend korrigiert werden, z. B: durch die Formulierung „auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Parks Range und seiner Umgebung im Punkt 1.

Angesichts dieser Korrektur-Notwendigkeit wäre es angebracht, doch noch die sozialen Bürgeranliegen in einem Punkt 5 zuzufügen. -- ilex (der mit Wurzelhirn)

Name:
E-Mail:
Datum:
Insider
--- (will anonym bleiben)
20. März 2015 um 6.31 Uhr
Neues vom Insider
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 537
Hallo ihr SUPER-Pappnasen in LiSü,
die ihr nun im
neuen Begehren auch noch die Differenzfläche zwischen "Parks Range" (ca. 57 ha) und 16-ha-Wohnungsbau verbal offen gelassen habt (was soll denn damit passieren?), habe neulich einen wichtigen Punkt vergessen:

  1. Beim Verkauf des Grünland-Areals von der "CA Immo" an eine Tochter der Groth-Gruppe bestand 2012 ein Vorkaufsrecht des Landes Berlin. Berlin vezichtete ganz kurzfristig darauf. Dabei soll es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. So soll z. B. keinerlei Detailprüfung vorgenommen worden sein, sicher ist: Das starke Vorkommen von FFH-Arten spielte keine Rolle.
Es könnten strafrechtliche und anderweitig juristisch nutzbare Fakten vorliegen, was sich durch sorgfältige Akteneinsicht klären sollte, sobald diese möglich ist.

Name:
E-Mail:
Datum:
LiOS-Genosse
--- (will anonym bleiben)
15. März 2015 um 18.44 Uhr
Stadträtin Markl-Vieto
versagt beim Verwaltungshandeln
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 536
Ans Management geht ein Dank fürs flotte Dokumentieren der aktuellen Großen Anfrage der SPD, denn bei der Suche gestern habe ich mich im Linkgestrüpp des BVV-Auftritts total verheddert.

Diese gerechtfertigten Fragen könnten die Debatte um Lichterfelde-Süd doch noch in eine neue — mehr Natur-betonte — Richtung drehen. Aber leider fehlen dazu am Schluß mindestens die folgenden Fragen:

  1. Warum bestand nicht die Möglichkeit, die Kosten der Pflege der wertvollen Landschaft — statt dem Steuerzahler — dem Grundstückseigentümer aufzuerlegen? Was gedenkt das Bezirksamt zu unternehmen, um diesem Mißstand abzuhelfen?

  2. Könnte das damit zusammenhängen, dass es dem Bezirksamt über viele Jahre nicht gelang, das Landschaftsplan-Verfahren Lichterfelde-Süd (erweitert) zum gesetzlichen Abschluß zu bringen? Warum vezichtet das Bezirksamt auf die Anwendung von § 50 Absatz 3 NatSchGBln?

In diesem Zusammenhang erinnere ich an die Vorlage des Bezirksamts (Markl-Vieto) vom 6.5.2014 "Landschaftsplanverfahren fur das Gebiet sudlich der Thermometer-Siedlung". Auf 2 Seiten ergeht sich darin die bezirkliche Naturschutz-Dezernentin Markl-Vieto (GRÜNE) mit Unterstützung des Bürgermeisters Kopp (CDU) in reichlich Platitüden, auch BVV-Verdummung, um vom eigenen Nichtstun (zugunsten des Investors) abzulenken. Es ist nicht bekannt, dass diese Vorlage zur Kenntnisnahme in der BVV auf Kritik stieß.

Mit freundlichen Grüßen aus LiOS
[Editor–17.03.2015:    Der Link zu diesem wichtigen Beitrag wurde gestern früh an die SPD-Fraktion und den "Tagesspiegel" per E-Mail weitergeleitet. Das "Aktionsbündnis Landschaftspark" hat heute zu dieser Thematik eine Presse-Mitteilung verschickt. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Lichterfelde-West
--- (keine Angabe)
13. März 2015 um 18.02 Uhr
Stadträtin Markl-Vieto
versagt beim Verwaltungshandeln
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 535
Hier lesen sicher mehr BVV-Genossen mit. Deshalb wiederhole ich hier meinen Kommentar zum Tagesspiegel-Artikel, den ich dort postete (11.03.2015 — 20:25 Uhr):

Vielen Dank für den sehr viel besseren Artikel. Nur bin ich jetzt amüsiert. Wer hat sich denn nun dem Bezirksamt gegenüber unloyal verhalten, in dem man Ihnen die Briefe zugespielt hat (was der neuen Mitarbeiterin als Möglichkeit unterstellt wird). Doch nicht — oh Schreck — ein SPD-Mitglied im Bezirksamt?

Die SPD weiß natürlich, dass Mitarbeiterangelegenheiten nur in einem nicht-öffentlichen Ausschuss diskutiert werden dürfen. Was also bezweckt die SPD mit der Großen Anfrage?

Geht es wirklich um eine pro forma Ausschreibung, wie es häufig gemacht wird? Oder um die Zerstörung der Grünen Mitte und noch mehr Wohnungsbau? Oder die Übernahme durch die Stadtbaudirektorin? Oder sind es einfach Animositäten gegenüber der neuen Mitarbeiterin. Will die SPD lieber ihren eigenen Kandidaten für diese Arbeit?

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht. Der Tagesspiegel wird berichten.

Name:
E-Mail:
Datum:
Insider
--- (will anonym bleiben)
13. März 2015 um 13.27 Uhr
Neues vom Insider
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 534
Hallo ihr Pappnasen in LiSü,
die ihr noch nicht mal ein sozial ausgewogenes Bürgerbegehren aufs Gleis setzen konntet, aber ganz großspurig über "soziale Stadtentwicklung" räsoniert (BTW, so was kostet viele Sympathien, auch beim Insider), aber es gibt Neues:

  1. Der ilex hat recht. Es soll nun doch für Lichterfelde-Süd mehrere B-Pläne geben. Intern ist man zur Erkenntnis gekommen, mit einem einzigen B-Plan (115 ha) ist bis 2016 kein Baurecht zu erzielen (hohes jurist. Risiko).
  2. Der Plan-Befehler verlangt aber für 2016 erstes Baurecht.
  3. Deshalb soll mit einem B-Plan für den Nordwest-Bereich (S-Bahnhof) begonnen werden. Von der BI wird hier wenig Widerstand erwartet, zumal dort die BI schon bei der Störung der Zauneidechsen (Sosta-Abriss) 2014 keinen "Biß" gezeigt habe.
  4. Die weiterentwickelte Planung soll dem Plan-Geber demnächst im Stadtplanungausschuss von der Groth-Gruppe vorgestellt werden.
  5. Die Kartierung der nach EU-Recht besonders geschützten Arten ist unvollständig, da das dem Plan-Befehler zu teuer wurde. Pflanzenarten wurden ignoriert.
  6. Die Naturschutzbehörden wurden angewiesen, die Problematik der FFH-Arten im NW durch billigste CEF-Maßnahmen im Bereich der "Grünen Mitte" zu lösen (bis Ende 2015?).
  7. Der Umweltbericht des Plan-Befehlers liegt dem Bezirksamt vor.
  8. Die Beseitigung des Ruderalgrüns im NW-Bereich ist auf Anfang 2016 verschoben worden.
Nun macht was draus, und nagelt mich nicht fest, wenn die Groth-Gruppe mal wieder anderes anordnet. Es ist sehr schade, dass das zunächst argumentativ so starke Aktionsbündnis jetzt so schwach und besonders inkonsistent daherkommt.

Ein schönes Wochenende.   [mehr]
[Editor–15.03.2015:    Die vom Insider unter Punkt 4 erwähnte Vorstellung des aktuellen Stands des Planungskonzepts für Lichterfelde-Süd soll bereits am 10. März am Rande der Stadtplanungausschuß-Sitzung stattgefunden haben (auf der Tagesordnung stand das nicht). Einzelheiten wurden bislang nicht bekannt. -- khd]

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