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khd
    Stand:  17.1.2015   (54. Ed.)  –  File: PLS/Forum/PLS_Forum_2014.html



Li'felde Diese Seite ist Teil des Bürger-Portals zur Stadt(ver)planung in Lichterfelde-Süd. Giesensdorf – wie Lichterfelde-Süd früher hieß – ist seit jeher das Stiefkind der (Bezirks-) Politiker. Manche von ihnen wissen noch nicht mal, wo „Giesensdorf“ überhaupt liegt — und entscheiden dennoch über gravierende Bauleitplanungen in dieser Gegend. Man schob und schiebt dort gerne etwas hin, was man in den feineren Wohnquartieren des Bezirks nicht so gerne sieht. [Ständig benachteiligt!]

   
  F o r u m - E i n t r a g
Zur Stadt(ver)planung
in Lichterfelde-Süd.
 
In diesem am 1. Mai 2012 gestarteten völlig unabhängigen Forum können Sie Ihre Mitteilungen, Meinungen (auch Ihren Unmut) und Fragen zur neueren Stadtentwicklung von Lichterfelde-Süd einbringen (posten). Dieses Forum „Parks Range im Dialog“ ist moderiert, weshalb Ihre Beiträge und Kommentare erst mit einigen Tagen Verzögerung im Forum erscheinen können.

Etwaige Erläuterungen in [Ed: ...] oder nur in [...] sowie die meisten Links sind redaktionell hinzugefügt worden, um Dinge verständlicher zu machen. Die Uhrzeiten sind alle in MEZ (CET) bzw. MESZ (CEST) angegeben. [Translation-Service]


Lichterfelde-Süd — Forum zur Stadtentwicklung – 2014

Forum zu Lichterfelde-Süd:
[Behandelte Themen]  [Posten]  [Aktuelles]
[2012]  [2013]  [2014]  [2015]


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Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
1. Jan. 2014 um 22.14 Uhr
Sozialer Brennpunkt
in Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 241
Hallo – ich noch mal, mit einer Anregung zur Meldung "Deutsche Post baute wieder Briefkästen ab" auf der Homepage vom 28. Dezember 2013:

Wie wäre es, auf dem Portal eine Extra-Seite mit Meldungen bzw. den Links zu solchen Negativ-Berichten über Lichterfelde-Süd einzurichten. Dafür werden sich ganz bestimmt einmal die Kauf-Interessenten für die von der Groth-Gruppe südlich der Thermometer-Siedlung geplanten Tausende Eigenheime und Eigentumswohnungen interessieren. -- ilex, uns ein kämpferisches 2014 wünschend.
[Editor–12.01.2014:    Das kann gerne realisiert werden, sobald mir wieder meine volle Produktions-Umgebung zur Verfügung steht. Hm, es muß wohl sogar passieren, um echte Marktwirtschaft herzustellen. -- khd]

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Datum:
Landschaftsplaner
--- (nicht mitgeteilt)
2. Jan. 2014 um 9.12 Uhr
FNP-Änderung soll Natur-
Zerstörung zementieren
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 242
Bei einer Silvesterparty wurde mir aus berufenem Mund zugetragen, dass bereits Anfang Dezember von CDU und SPD im Abgeordnetenhaus die Weichen für eine 39-Hektar-Bebauung von Lichterfelde-Süd gestellt worden sein sollen. Der Senat solle entsprechend den FNP ändern.

Von der für Lichterfelde-Süd so dringend notwendigen speziellen FFH-Prüfung soll keine Rede sein. Bekanntlich dürfen Flächen, auf denen FFH-Arten leben, nicht bebaut werden. Kollegen vermuten, dass es auf dem Parks-Range noch mehr FFH-Arten gibt, als bislang gefunden worden sind — wenn man nur genauer hinschaut.

Auf dem Parlaments-Server fand ich dazu heute früh nichts. Weiss man hier oder bei der Bürgerinitiative schon mehr? Und ist es tatsächlich richtig, dass das Lichterfelder Aktionsbündnis auf das sachlich gebotene Landschaftsschutzgebiet verzichten will? -- Ein gutes Neues!
[Editor–12.01.2014:    Inzwischen ist eine PDF-File eines Änderungsantrags von SPD + CDU in der pls-Mailbox angekommen, die Landschaftsplaners Meldung bestätigt.

Es wird also Zeit, eine grundlegende Petition beim Abgeordnetenhaus einzureichen, wie damals — so erfolgreich — beim 9. Änderungsplan zum Berliner FNP. Schließlich brauchen wir auch belastbare Aussagen zum sich abzeichnenden Rechtsweg (Normenkontrollverfahren). -- khd]

Name:
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Datum:
Searcher
--- (nicht mitgeteilt)
6. Jan. 2014 um 22.35 Uhr
Groths Portal
ohne Resonanz
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 243
Hi, just keeping for the records:

Obwohl der
Groth-Dialog-Server nun schon 1/3 Jahr online ist, haben sich dort bisher nur 3 Fragende verirrt. Dennoch läßt Mr. Groth dort auf der Homepage verkünden: „Bügerbeteiligung von Anfang an.“

Remember: „Büger“ sind Bürger, die der Propaganda dienen...

Name:
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Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
10. Jan. 2014 um 23.10 Uhr
In der Computerei steckt
mal wieder ein Teufelchen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 244
Leider ist an Neujahr mein heimischer Hauptproduktions-Computer mit einem Hardware-Fehler ausgefallen und mußte in die Werkstatt. Danach stellte sich dummerweise heraus, daß zeitweise auch mein Reserve-MAC schwächelt, so daß ich derzeit manches nur auf meinem Zuarbeits-PC erledigen kann.

Bitte erwarten Sie deshalb in der nächsten Zeit nicht die Qualität wie sonst. Da mir jetzt nicht die seit Jahren bewährte Software- Umgebung zur Verfügung steht, wird es zu manchen Fehlern (Sonderzeichen, evtl. inkorrekte Links, etc.) kommen. Der Web-Service selbst ist aber von allem nicht betroffen.

Das Aktualisieren des FORUMs kann zur Zeit nur verzögert erfolgen. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Es wird später alles Falsche korrigiert werden. Meine MAC-Software wird's herausfinden. -- khd

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Datum:
Rolf K.
--- (nicht angegeben)
12. Jan. 2014 um 16.11 Uhr
FFH-Arten in
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 245
Hallo, ein wirklich feines und informatives Web-Angebot zu einer perversen Stadtverplanung ist das hier -- ganz sicher eine Perle im Internet. Dankeschön!

Meine Bitte: Kann einer der Biologie-Kompetenten hier im Forum einmal die Liste der in Lichterfelde-Süd bereits nachgewiesenen
FFH-Arten sowie der noch vermuteten -- dem besonderen EU-Schutz unterliegenden -- Arten posten?

Hat eigentlich das GEO-Magazin schon über den Fall Lichterfelde-Süd berichtet?
[Editor–25.01.2014:    Diese Liste der FFH-Arten existiert nun: [mehr]. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Stadtplaner
--- (nicht mitgeteilt)
15. Jan. 2014 um 9.31 Uhr
FFH-Arten in
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 246
Was wir jetzt dringend brauchen, ist eine Einlassung -- ein Statement -- des Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf zu den FFH-Fragen:

Es wäre gut, wenn das unsere Berliner Qualitätspresse das Bezirksamt fragen würde, denn Journalisten-Fragen wird nicht so leicht ausgewichen. Aber wenn sich das eine Partei zutraut, könnten diese Fragen auch als Große Anfrage in der BVV laufen. Und falls das Bezirksamt mauern sollte, dann wäre auch das ein sehr wichtiges Ergebnis.

Name:
E-Mail:
Datum:
Horst
--- (nicht angegeben)
19. Jan. 2014 um 18.27 Uhr
FFH-Arten in
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 247
In Lichterfelde-Süd, innerhalb der ehemaligen Parks Range und auch außerhalb bis hin zur Bahnlinie sind die folgenden FFH-Arten nachgewiesen:

  • Der Große Feuerfalter, eine Anhang 2 Art,
  • der Moorfrosch,
  • die Wechselkröte,
  • die Knoblauchkröte und
  • die Zauneidechsen als Anhang 4 Arten.
    [Ed: Eidechsen sind auf dem gesamten Gelände südlich der Thermometer-Siedlung anzutreffen -- auch Zwergeidechsen!]
Bei den Pflanzen und den Insekten erscheinen weitere FFH-Arten möglich, wenn man nur genauer hinschaut. Daran haben aber ein Grundstückseigentümer, der in Lichterfelde-Süd vor allem nur "gefühltes Grün" sieht und die diesem hörigen Politiker kein Interesse. So hatte doch der für die Umwelt zuständige Staatsekretär Gaebler bei Bekanntgabe der Neufassung des Berliner Naturschutzgesetzes im Frühsommer letzten Jahres gleich erklärt: Das gelte aber nicht für Lichterfelde-Süd.

Die naturschutzfachliche Bestandsaufnahme in Lichterfelde-Süd leisten nur selbstausbeuterische Freiberufler sowie Wissenschafter und interessierte Laien in ihrer Freizeit. Die wenigen noch in der Verwaltung vorhandenen Fachleute sind so mit anderen Aufgaben überlastet, dass sie hier kaum helfen können und es ja auch nicht sollen.
[Editor–20.01.2014:    Hm, bei einem derartigen Bauprojekt ist es heute zwingend, daß die Behörde im Vorfeld der Bauleitplanung eine „Spezielle FFH-Arten-Prüfung“ vornimmt. Wenn das nicht passiert, würde spätestens das Bundesverwaltungsgericht den B-Plan den Kopp & Co um die Ohren hauen. Vielleicht ist diese Prüfung ja schon längst erfolgt und wird derzeit noch geheimgehalten, da sie von Groths L-Planern kräftig passend gemacht worden sein könnte... -- khd] [mehr]

Name:
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Datum:
Landschaftsplaner
--- (nicht mitgeteilt)
21. Jan. 2014 um 9.33 Uhr
Parks Range geeignet
als „NATURA 2000“
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 248
Habe mir am Wochenende das komplette Forum vom letzten Jahr ausgedruckt (auf Papier liest sich's im Kontext doch besser als am Bildschirm). Also ich finde, diese fast 60 A4-Seiten haben es in sich. Das reicht von verständlicher Wut über drittklassige Politiker bis zu vielen konstruktiven Vorschlägen (die noch realisiert werden wollen).

Mir fiel aber auch auf, dass es — trotz intensiver Diskussion der FFH-Arten — wohl oft noch immer nicht so ganz klar ist, dass Lichterfelde-Süd wirklich einen ganz besonderen Natur-Schatz birgt, den es für kommende Generationen zu erhalten gilt:

Da in Lichterfelde-Süd so viele geschützte Arten (Rote Listen, Flora-Schutz und FFH) anzutreffen sind, wäre es schon längst gerechtfertigt gewesen, dass Berlins Senat zumindest das Parks-Range-Gelände in Brüssel als "Natura-2000-Gebiet" (FFH-Schutzgebiet) hätte anmelden können/müssen. Auch Gutachter Janotta weist in seinem Papier (sanft) daraufhin. Aber das wußten natürlich die Bau-Fetischisten im Senat zu verhindern, denn sie hatten ja noch die Baupläne aus den 1990er-Jahren in der Schublade. Was interessiert da die Entwicklung der Natur...

Wie wäre es, wenn wir Bürger diese Anmeldung nachholen — also die ausgedruckte Fugmann/Janotta-Studie vom Dezember 2012, die alles erklärt, an die EU-Kommission zur Prüfung einsenden?

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
23. Jan. 2014 um 23.45 Uhr
FFH-Arten in
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 249
Ein @Horst hat hier zwar schon die wichtigsten FFH-Arten mitgeteilt, die in Lichterfelde-Süd von Experten nachgewiesen wurden. Aber das sind noch nicht alle. Da fehlen vor allem noch die streng geschützten Fledermaus-Arten.

Ich hatte bereits auf der Natur-Seite seit einiger Zeit eine vollständigere Tabelle der FFH-Arten vorbereitet. Diese ist dieser Tage online gegangen unterm Titel „FFH-Arten in Lichterfelde-Süd“.

Bei dieser Gelegenheit wurden auch folgende EU-Richtlinien, die alle Anhänge enthalten, auf diesem Portal gespiegelt: Obwohl diese Richtlinien unmittelbar geltendes Recht setzt, hat sich das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf in seinem bisherigen Planungshandeln in Sachen Lichterfelde-Süd nicht daran gehalten.

Die EU-Regeln des Flora-Fauna-Habitat-Schutzes wurden schlichtweg ignoriert. Es wäre sonst niemals zur Absicht gekommen, vom Grothschen Grundstück in Lichterfelde-Süd 39 Hektar bebauen zu wollen.

Name:
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Datum:
asterix
--- (nicht angegeben)
24. Jan. 2014 um 7.48 Uhr
Parks Range geeignet
als „NATURA 2000“
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 250
Hallo, viele Politiker lesen Gutachten-Texte nur sehr huschig, schauen sich allenfalls noch flüchtig Abbildungen an, die sie auch nicht verstehen. Das dürfte der Hintergrund sein, auf dem vor einem Jahr dann dieser kastrierende "Letter of Intent" entstand, der für Lichterfelde-Süd nicht einmal mehr das solide begründete Landschaftsschutzgebiet vorsieht.

Um Nachhilfe zu geben, zitiere ich zur Ergänzung des Landschaftsplaner-Postings aus der umfangreichen Fugmann-Janotta-Studie vom Dezember 2012 eine ganz wichtige Passage. Dort heißt es im Abschnitt „5.3 Auswahl der Schutzgebietskategorie“ auf Seite 51 (FFH-RL = FFH-Richtlinie der EU von 1992 mit Anhängen):

„Wie aus der Analyse und Bewertung der vorangegangenen Kapitel hervorgeht, weist das Untersuchungsgebiet zweifelsfrei das Potenzial und die Eignung zum Naturschutzgebiet (NSG) auf. Diverse Tierarten der Anhänge II und IV der FFH-RL, welche große Teile des Gebietes besiedeln sowie die Vorkommen eines FFH Lebensraumtyps nach Anhang I FFH-RL rechtfertigen auch die Ausweisung als FFH-Gebiet [Ed: gemeint ist ein Schutzgebiet vom Typ "NATURA 2000"].

Der Arten- und Biotopschutz ist von zentraler Wichtigkeit zur Erhaltung der Gebietsqualitäten und damit vordringlicher Schutzzweck. Dieser Aspekt legt zunächst die Ausweisung als Naturschutzgebiet nahe. Jedoch lässt sich der Arten- und Biotopschutz nach Gesetzesdefinition ebenso über das Landschaftsschutzgebiet gewährleisten. So definiert § 26 Absatz 1 Satz 1 BNatSchG Landschaftsschutzgebiete als rechtsverbindlich festgesetzte Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft notwendig ist, mit folgender Zielsetzung: "zur Erhaltung, Entwicklung oder Wiederherstellung der Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts oder der Regenerationsfähigkeit und nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter, einschließlich des Schutzes von Lebensstätten und Lebensräumen bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten, (...)".“
Nun soll es nicht einmal mehr ein Landschaftsschutzgebiet geben. Wenn das nicht Manipulation à la ADAC ist. Alles klar?

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Datum:
WilBerg
--- (keine Angabe)
24. Jan. 2014 um 15.35 Uhr
FFH-Arten in
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 251
Dem Editor ist zuzustimmen: Die Parks Range ist Lebensraum streng zu schützender Fledermausarten. Ob sie dort Ruhe- und Überwinterungsorte haben, ist nicht bekannt. Verdachtslokalitäten gibt es. Doch wurden sie nie entsprechend untersucht [Ed: weil das die ganze Bauerei verhindern könnte].

Die in der online gegangenen
FFH-Arten-Liste genannte Kreuzkröte wird allerdings seit Jahren in Lichterfelde-Süd nicht mehr vorgefunden. Grund ist, dass die zuständige "untere Naturschutzbehörde" es versäumte, ihren Lebensraum zu schützen und zu pflegen.

@Horst ergänzend gibt es in der Parks Range mindestens auch 2 Arten aus Anhang I der Vogelschutzrichtlinie der EU, die Heidelerche und eine sehr bedeutende Neuntöter-Population. Möglicher Weise kommt noch der Gartenbaumläufer dazu.

Alle [gesetzlich!] besonders geschützten Arten werden alsbald verschwinden, wenn man Herrn Groth weiter wie bisher gewähren lässt. Seine "Grüne Mitte" als Naherholungsfläche für die Bewohner seiner geplanten Nobelwohnungen wird dann auch nur noch so "gefühlt grün" sein wie er es ohnehin in Lichterfelde-Süd nur sehen will [Ed: um für seine "Nissenhütten 2000" prima Preise erzielen zu können -- Fledermäuse stören da nur].

Weder die Landes- noch die Bezirkspolitik ist gewillt, die Natur in Lichterfelde-Süd vor Herrn Groth zu schützen. Das gilt vor allem für die auch für den Naturschutz zuständige "grüne" Bezirksstadträtin Markl-Vieto, die mit Herrn Groth den "Letter of Intent" aushandelte und in ihrem Amt vollkommen überfordert ist.
[Editor–25.01. + 26.01.2014:    Klar, dieses Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf ist auf dem Naturschutz-Auge völlig blind, was sich noch rächen wird. Dieser nachgewiesenen Fledermaus-Population kommt eine ganz besondere Bedeutung zu, wobei es vollkommen egal ist, wo diese Säugetiere 'wohnen'. Das Planungsgebiet ist für ihr Überleben extrem wichtig (Jagdrevier), da es weit und breit kein äquivalentes Nahrungsgebiet gibt. Zudem gilt wohl als gesichert, daß zumindest die Zwergfledermäuse im Planungsgebiet nisten.

Es ist eindeutig Aufgabe der vom Gesetz (im Vorfeld einer Bauleitplanung) geforderten "Speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung" (SaP) im Sinne des FFH-Artenschutzes, auch die konkrete Fledermaus-Situation durch sorgfältige Untersuchungen abzuklären und zu bewerten. Das ist in Berlin Pflicht-Aufgabe des Bezirksamts, nicht Aufgabe desjenigen, der dort Großstil-Baurecht begehrt. -- khd]

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Datum:
khd (Editor)

26. Jan. 2014 um 20.12 Uhr
Sich FFH-schlau machen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 252
Hallo Bezirksamt Steglitz-Z.,
die Ihr hier so fleißig mitlest,

hier kommt ein Hinweis auf ein feines Portal, auf dem der vorrangige Natur- und Arten-Schutz nach der FFH-Richtlinie der Europäischen Union (EU) in all seinen Facetten abgehandelt wird: 
http://www.ffh-vp.net/ .

Vielleicht ist es hilfreich für die praktische Anwendung doch noch etwas mehr über die „FFH-Verträglichkeitsprüfung“ (FFH-VP) und die „Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung“ (SaP) von kompetenter Seite zu erfahren. Denn bislang sind im Rahmen der Bauleitplanung für Lichterfelde-Süd beide amtlichen Prüfungen nicht erfolgt, obwohl es sich um ein 110-Hektar-Areal mit herausragender Arten-Vielfalt handelt (was übrigens bereits seit 1984 bekannt ist).

Diesbezügliche Bürger-Fragen wurden beim „Bürger-Dialog“ im Oktober vom Bezirksamt nicht beantwortet und bei der „Werkstatt“ im November wurden solche von der sachlich zuständigen Stadträtin abgeblockt — auch nicht in die Protokolle aufgenommen.

Andererseits wurde schon im letzten August ein Entwurf eines bezirksamtlichen „Masterplans“ präsentiert, der auf die gesamten FFH-Belange keine Rücksicht nimmt. Bedarf es erst einer Rüge aus Brüssel, um diesen — auf falschen Fakten und Annahmen zu nachgewiesenen Flora-Fauna-Habitaten (FFH) beruhenden — Plan zurückzuziehen? Er kann deshalb nicht Basis für einen rechtmäßigen Bebauungsplan oder einen städtebaulichen Wettbewerb sein.
--
Karl-Heinz Dittberner (khd)
Herausgeber dieses Bürger-Portals

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Stadtplaner
--- (nicht mitgeteilt)
27. Jan. 2014 um 16.07 Uhr + 29.1.
PIRATEN-Antrag könnte
Durchbruch bringen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 253
Zum Wochenende erhielt ich aus Kreisen der um die Kolonie Oeynhausen gegen Klaus Groth kämpfenden Kleingärtner eine interessante Information:

Am kommenden Freitag (31.1.2014) findet eine Sondersitzung der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf statt. Einziger Tagesordnungspunkt ist ein wegweisender
Antrag der PIRATEN-Fraktion, im Rahmen des dort schlummernden B-Planverfahrens IX-205a sofort eine Veränderungssperre zu erlassen, zu der sich bisher das von SPD + GRÜNEN dominierte Bezirksamt nicht durchringen konnte. Der Schubladen-B-Plan sieht eine Dauersicherung der Kolonie Oeynhausen vor. [mehr dazu]

Die Steglitz-Zehlendorfer PIRATEN könnten für einen ähnlichen Paukenschlag zu Lichterfelde-Süd sorgen, in dem sie in einem BVV-Antrag die hier gestern vom Portal-Herausgeber als ausstehend beschriebenen FFH-Prüfungen verlangen — subito!

Eine BVV wird sich doch wohl nicht mit schwarz-grüner (naturverachtender) Mehrheit gegen gesetzliche Notwendigkeiten stellen...
[Editor–01.02.2014:    Diese wegweisende Anregung wurde heute von mir in das nagelneue OpenAntrag-System der PIRATEN eingespeist. -- khd] [mehr]
[Editor–!4.02.2014:    Die Steglitz-Zehlendorfer PIRATEN-Fraktion hat diese Anregung aufgenommen und am 10.2.2014 einen Antrag "Fauna-Flora-Habitat (FFH) Verträglichkeitsprüfung für Lichterfelde-Süd" in die BVV eingebracht. -- khd]

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Datum:
Yvonne
--- (nicht angegeben)
30. Jan. 2014 um 19.52 Uhr
Zerstört Groth bereits
FFH-Habitate?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 254
Ein Gerücht macht die Runde. Baulöwe Klaus Groth soll etwa im Sommer 2013 in Lichterfelde-Süd damit begonnen haben, Lebensräume der nachgewiesenen FFH-Arten zu beeinträchtigen bzw. zu zerstören. Wer weiß da Genaues? Gibt es Fotobeweise dazu? Gibt es Zeugen?

Wenn das stimmt, dann hätte sofort die Naturschutzbehörde einschreiten müssen. denn nach Artikel 12 der FFH-Richtlinie [Ed: der EU, auf Seite 10] ist das eindeutig verboten. Davon ist aber bisher nichts bekannt geworden.

Name:
E-Mail:
Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
31. Jan. 2014 um 8.26 Uhr
Zerstört Groth bereits
FFH-Habitate?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 255
Also ich habe gehört, dass man im letzten Herbst etwas auf Teilflächen ausgestreut haben soll. Dünger wird das kaum gewesen sein...

Vermutlich kommt man mit Bodenproben weiter.

Name:
E-Mail:
Datum:
WilBerg
--- (keine Angabe)
31. Jan. 2014 um 13.37 Uhr
Zerstört Groth bereits
FFH-Habitate?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 256
Beweise gibt es wohl kaum. Die Anwohner dürfen ja nicht auf das Gelände. Einen von den PIRATEN unterstützten Antrag der SPD, die den Parks Range entsprechend §§ 41, 42 Berliner Naturschutzgesetz für in der Natur Erholung Suchende kontrolliert zu öffnen, blocken CDU und GRÜNE (!!!) in der Bezirksverordnetenversammlung ab.

Die Bürgerinnen und Bürger werden um Geduld gebeten, bis Groth seine 2.700 Wohnungen gebaut und den Rest der Lichterfelder Weiden- und Waldlandschaft in einen privaten Park verwandelt hat.

Fotografieren könnte die Reitgemeinschaft Holderhof, die aber wirtschaftlich eingekauft wurde, um gegen ein Versprechen, auf kleinerer Fläche auf dem Gelände bleiben zu können, bereits ihren Pferdebestand halbiert und von Flächen abgezogen hat, auf denen Groth bauen will.

Insoweit findet dadurch bereits jetzt schleichend eine Landschaftsveränderung statt. Weil das Versprechen von Groth derzeit nur bis 2014 gilt, steht die Reitgemeinschaft unter besonderem Druck, sich des Vertrauens von Herrn Groth würdig zu erweisen.

Name:
E-Mail:
Datum:
Arne
arne.mueller (at) pf-sz.de
1. Feb. 2014 um 12.35 Uhr
PIRATEN-Antrag könnte
Durchbruch bringen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 257
Hallo, vielen Dank für die Anregung (und die Einstellung im OpenAntrag-Portal). Allerdings muss ich zugeben, dass ich so adhoc nicht die Anregung in einen Antrag umwandeln kann. Dazu hätte ich gern konkretere Informationen, was gefordert werden soll.

Ich hab mal einen ersten Versuch gewagt das in BVV-Sprech umzuwandeln:
Das Bezirksamt wird ersucht, eine FFH-Verträglichkeitsprüfung (FFH-VP) und die Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (SaP) einzuholen.
Es wäre schön, wenn Sie das noch konkretisieren könnten. Z.B. von wem sollen die Prüfungen eingeholt werden (kompetente Stelle ist sehr vage).

PS: Ich habe auch die Fragen vom 15. Januar gesehen und wir werden auf der nächsten Fraktionssitzung darüber diskutieren wie wir die stellen wollen.

v.G. Arne
(Mitglied der Piratenfraktion Steglitz-Zehlendorf)
[Editor–02.02.2014:    Ein Antrags-Vorschlag wurde heute per Mail nachgereicht. -- khd] [mehr]

Name:
E-Mail:
Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
1. Feb. 2014 um 16.14 Uhr
Zerstört Groth bereits
FFH-Habitate?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 258
Für mich, als mit der Wurzel Denkender, erscheint es aus dem hier Gesagten sehr plausibel, dass die Groth-Gruppe bereits auf dem Parks Range naturfrevelt [Ed: mit Erlaubnis der GRÜNEN!].

Wenn ich nun das
neue Berliner Naturschutzgesetz (in dem übrigens die Bezeichnung "FFH-Arten" gar nicht vorkommt) verstanden habe, dann kann das ein (Portokassen-) Bußgeld von maximal 50.000 Euro bedeuten. Zuständig dafür ist aber die Behörde, die dieser Stadträtin Markl-Vieto untersteht. Bekanntlich unterstützt diese GRÜNE den Investor Groth in all seinem schändlichen Tun...

Name:
E-Mail:
Datum:
Heidelerche
--- (keine Angabe)
1. Feb. 2014 um 17.33 Uhr
Parks-Range-Natur kaputt,
wenn alle korrupt?!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 259
Bei dem Deal zwischen Groth und der Reitgemeinschaft Holderhof soll auch Geld geflossen sein. Auch anderen in Lichterfelde-Süd einflussreichen Akteuren soll Geld zumindest angeboten worden sein.
[Editor–01.02.2014:    Hm, und warum erfährt die Öffentlichkeit das erst jetzt? Dieser „Deal“ muß doch wohl schon im letzten Sommer gelaufen sein.
Umso wichtiger ist dieses völlig unbestechliche
Portal mit seinem unzensierten FORUM.
Nein, Klaus Groth hat sich bei mir noch nicht mit einem Scheck gemeldet, um sich eine — natürlich öffentlich — sehr deftige Abfuhr abzuholen... -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Dr. Dr. K. Holtzig
--- (keine Angabe)
2. Feb. 2014 um 12.48 Uhr
Parks-Range-Natur kaputt,
wenn alle korrupt?!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 260
aber, aber, lieber Editor, pekunäre Landschaftspflege gehört doch zum Geschäftsmodell:  http://wirbleibenalle.org/?pb0 .

[Editor–20.02.2014:    Den korrekten Link lieferte @Searcher am 10.2.2014. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
Dr. K. Holtzig
--- (keine Angabe)
4. Feb. 2014 um 15.37 Uhr
Parks-Range-Natur kaputt,
wenn alle korrupt?!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 261
Lieber Editor,

vielen Dank für den unverdient verliehenen zweiten Doktor. Der von Ihnen beigefügte link ist zwar auch sehr interessant, hat aber nicht direkt mit pekunärer Landschaftspflege zu tun. Deshalb nochmals meinen Hinweis auf den link
http://wirbleibenalle.org/?pb0. Er führt zur Doku: Der Baulöwe, die Stadt und der Filz, Klaus Groth -- eine Berliner Karriere.
[Editor–04.02.2014:    Tja, das (dynamische) Internet ist schon eine arge intellektuelle Herausforderung -- vor allem wenn man wohl nur einen "Dr. phil." oder einen "Dr. jur." sein eigen nennt (für den 2. Dr. bedanken Sie sich bitte bei Microsoft, dessen mieser Text-"Editor" das on-the-fly produzierte). Und den falschen Link hatten Sie selbst angegeben (und jetzt noch einmal!). Dieser mag mal vor 1000 Tagen zu dem von Ihnen zitierten Doku geführt haben... Ansonsten schreibt man das Substantiv "link" im Deutschen mit großem "L" und das Adjektiv "pekunär" (finanziell) schreibt sich wohl noch immer korrekt "pekuniär", Herr Doktor! -- khd] [mehr]

Name:
E-Mail:
Datum:
Landschaftsplaner
--- (keine Angabe)
4. Feb. 2014 um 22.12 Uhr
Zerstört Groth bereits
FFH-Habitate?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 262
Ja, er zerstört! Wir müssen nicht weiter rätseln, denn ein/e @WilBerg hat uns hier eigentlich klar und deutlich mitgeteilt, dass die Naturzerstörung bereits 2013 durch den Eigentümer in Gang gesetzt wurde:
  • Die Halbierung des Pferdebestands des Holderhofs
  • bedeutet eine Halbierung des landschaftspflegerischen Potenzials und
  • das Grothsche Weide-Verbot auf Teilflächen
  • bedeutet ganz klar eine begonnene Habitat-Zerstörung von streng nach EU-Recht seit 1992 geschützten FFH-Anhang-IV-Arten.
  • Investor Klaus Groth ist damit zum Rechtsbrecher geworden.
  • Ob die Naturschutzbehörde dabei amtliche Hilfe leistet/e, muss noch geklärt werden.
Es ist derzeit absolut müssig über Strafen oder den Usus „pekuniärer“ Business-Modelle zu reden. Ganz wichtig ist jetzt nur, dass diesem kriminellen Treiben gegen den Artenschutz ganz schnell ein Ende bereitet wird, sonst „geht großartige Natur in Lichterfelde-Süd unwiederbringlich vor die Hunde“ (351. Ed. der Homepage).

Auch zeigt sich damit, wie schwachsinnig, wie töricht das dem Gemeinwohl verpflichtete Bezirksamt agierte, als es ein solides, transparentes Landschaftsplan-Verfahren für Lichterfelde-Süd verweigerte. Nun herrscht Wildwest, wie in einer Bananerepublik mit hoher Korruption.

Name:
E-Mail:
Datum:
Dr. K. Holtzig
--- (keine Angabe)
5. Feb. 2014 um 00.27 Uhr
Parks-Range-Natur kaputt,
wenn alle korrupt?!
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 263
Lieber Herr Oberlehrer [Ed: korrekt wäre Ex-Hochschullehrer],

damit werden Sie sich wohl abfinden müssen, dass nicht alle so klug sind wie Sie, dehalb soll der von mir angebotene "Link" ja auch weniger Begabte wie mich direkt zum Baulöwen führen, was Ihr "Link" nicht leistet.

Können Sie sich eigentlich vorstellen, dass Sie mit Ihrer gelegentlich arroganten Zensiererei die Zahl Ihrer Verbündeten ohne Not dezimieren?
[Editor–05.02.2014:    Von mir ist dort kein (geänderter) Link hinzugefügt worden. Sie haben diesen falschen Link, der _nicht_ zum Baulöwen führt, _zweimal_ gepostet. Es ist also Ihr Link! Und nun beklagen Sie bei mir Arroganz... Bitte liefern Sie den korrekten, von Ihnen vorher überprüften Link nach, der tatsächlich zum Baulöwen führt. Ansonsten wird hier nichts zensiert oder manipuliert. -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
bingo
--- (nicht angegeben)
6. Feb. 2014 um 12.24 Uhr
Die Rolle der
Naturschutzbehörde
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 264
Ein kurzer Einwurf: @Landschaftsplaner wirft u. a. die Frage nach der Rolle der Bezirks-Naturschutzbehörde auf, und wie damit umgegangen werden sollte.

Wie es vor einer Woche die Schmargendorf-BI mit dem Wilmersdorfer Baustadtrat vormachte. Die gegen Schulte eingereichte Dienstaufsichtsbeschwerde wirbelte so richtig den morbiden Staub auf [Ed: Tagesspiegelt berichtete] — einfach Klasse!

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WilBerg
--- (keine Angabe)
6. Feb. 2014 um 14.59 Uhr
Teile und Herrsche —
ein durchtriebenes Spiel
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 265
In Lichterfelde-Süd soll gerade unter der Federführung der für den Naturschutz zuständigen Stadträtin Markl-Vieto [GRÜNE] ein "Sofortprogramm" auf den Weg gebracht werden, durch das die wertvolle Natur aus Lichterfelde-Süd einschließlich der streng zu schützenden FFH-Anhang II- und IV-Arten nach Brandenburg verschoben werden soll.

Die Reitgemeinschaft Holderhof und der Landschaftpflegeverein Mittelbrandenburg e.V. sind aus höchst eigennützigen Motiven mit im Boot. Die Umweltinitiative Teltower Platte soll in einem Treffen am 20. Februar 2014 ebenfalls auf Linie gebracht werden.

Die Südlichterfelder Basis des Aktionsbündnisses will man in der Zwischenzeit mit einer Diskussion über die Auswirkungen des Groth-Bauvorhabens auf den Verkehr in der Osdorfer Straße ablenken [Ed: was @Landschaftsplaner hier schon im Herbst konstatierte], bis nicht mehr änderbare Tatsachen geschaffen sind. Es bleibt nur zu wünschen, dass einige klare Köpfe im Aktionsbündnis dieses durchtriebene Spiel durchschauen.
[Editor–08.02.2014:    Hm, stellt dieses „Sofortprogramm“ eine „Continuous Ecological Functionality-measure“ (CEF-Maßnahme) dar? Wurde das bereits am 15.10.2013 vom Bezirksamt angekündigt? Und wo gibt es die genaue Beschreibung dazu? -- khd] [mehr]

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Datum:
asterix
--- (nicht angegeben)
6. Feb. 2014 um 21.38 Uhr + 7.2.
FFH-Arten in
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 266
Treffen Informationen zu, wonach Investor Groth es (unabhängigen) Wissenschaftlern untersagt, sein Naturparadies in Lichterfelde-Süd — zwecks Verifizierung bestimmter Aspekte bei geschützten FFH-Arten — zu betreten?

Wenn das korrekt ist, gibt es das Schwarz auf Weiß? Und warum steht es dann nicht längst als Faksimile im Internet? Bekanntlich ist Öffentlichkeit-Herstellen eine der schärfsten Waffen von Bürgerinitiativen...

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Horst
--- (keine Angabe)
7. Feb. 2014 um 22.41 Uhr
FFH-Arten in
Lichterfelde-Süd
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 267
Schon bei dem Tag der Stadtnatur 2012 in der Parks Range hatte der Eigentümer verfügt, dass die beteiligten Wissenschaftler die Parks Range nur auf den von den Amerikanern zurück gelassenen befestigten Wegen betreten dürfen.

Irgendwie waren aber alle in ihrer Schusselichkeit von den vorgeschriebenen Wegen abgekommen [Ed: und fanden somit auch FFH-Arten].

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Alex
--- (keine Angabe)
8. Feb. 2014 um 16.02 Uhr
20 Hektar reichen für
2500 Wohnungen + GE
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 268
Hallo, bin Architektur-Student und finde es sehr spannend, was auf dieser Site zu einer der unglaublichsten Berliner Stadtplanungen berichtet wird. Mein Stpl-Prof gab mir den Tipp zu diesem im Internet gut dokumentierten Casus Lichterfelde-Süd — ein Fall fürs Lehrbuch, wie man es nicht machen darf.

Da gibt es also Bauwünsche für zunächst 2700 Wohnungen auf einem Riesenareal, wo noch sehr viel mehr Wohnhäuser draufpassen. Dennoch haben die Bürger von vornherein gesagt, und allen hat das gefallen: Ja, es darf gebaut werden — aber nur „behutsam am Rande“ (auf 16 ha), wo keine wertvolle Natur geschädigt wird. Anderenorts hätten Bürger gleich gesagt (siehe: Tempelhofer Feld!): Hier wird überhaupt nicht gebaut! Wer weiß, was für Schweinereien ihr sonst noch vorhabt...

Irgendwie haben das aber der Investor plus Planer nicht verstanden. Denn ein schon arg seniler Firmenchef (wie wir in unseren Kreisen urteilen), der bei seinem vermutlich letzten Projekt mit einer vollen Bebauung gierig maximalsten Gewinn aus einem quasi vom Staat geschenkten 100-Hektar-Grundstück einfahren will, ist nicht einmal in der Lage, den von Experten festgestellten Status der Natur zur Kenntnis zu nehmen und objektiv korrekt zu bewerten. Und einem solchen Investor — noch dazu ohne einen Funken an Business-Ethik — völlig höriges Stadtplanungsamt zeichnet — einen
Masterplan, der ganz vieles zerstören wird.

Wenn ich mir alles durch den Kopf gehen lasse, reichen die 16 unbedenklichen Hektar am Rande völlig aus, um mit guter Architektur bis zu 2500 normale Miet-Wohnungen zu bauen. Auf weiteren 4 Hektar kann ein echtes Gewerbegebiet [GE] entstehen, was wegen der lokalen Arbeitsplätze soziologisch eine Conditio sine qua non ist. Und für den Nachholbedarf an Erholungsflächen für alle Anwohner gibt es auch noch Platz, ohne im LSG zu schützende Natur anzuknabbern. Der Staat hat die volle Macht, um das 1:1 zu realisieren. Wo ist also das Problem? -- Alex

P.S.: Am Mauerpark will der Groth rund 550 Wohnungen auf 3,5 Hektar bauen, was etwa 160 Wohnungen/ha sind, und 16 mal 160 sind 2560.

P.P.S.: Auch ich halte es für dringend, die soziolog. Folgen einer solchen Erweiterung des Siedlungsraums direkt neben einer Brennpunkt-Siedlung sehr sorgfältig abzuklären, bevor ein B-Plan in Angriff genommen wird.

Name:
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Datum:
Stadtplaner
--- (keine Angabe)
10. Feb. 2014 um 8.13 Uhr
Schollenverschiebung
nach Brandenburg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 269
Verstehe ich diesen etwas kryptischen Hinweis von @WilBerg richtig? Die GRÜNEN-Abteilung des Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf will die 39-Hektar-Bebaubarkeit nun mit einer großen "Schollenverschiebung" ins benachbarte Brandenburg für den Investor Groth retten.

Hm, das würde aber sehr teuer und benötigte einige Jahre Vorlauf. Es ist daher notwendig, umgehend Details dieser CEF-Planungen zu erfahren. Vielleicht läßt sich ja die BVV per Eil-Anfrage informieren.

Name:
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Datum:
Johanna Abbasi
abbasi (at) zephir-ev.de
10. Feb. 2014 um 10.56 Uhr
Bündnis Steglitz-Zehlendorf
für bezahlbaren Wohnraum
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 270
Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Sie über die
Gründungsversammlung des
Wohnraum-Bündnisses Steglitz-Zehlendorf


am 18.02.2014 um 17.00 Uhr
im Rathaus Steglitz, Raum 301,
Schlossstraße 37, 12163 Berlin

informieren und Sie bitten, diese Nachricht an interessierte Personen im Ihrem Hause weiter zu leiten. Die
Einladung sowie die Gründungserklärung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Anhang.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Winfried Glück
i.A. Johanna Abbasi

Zephir e.V. — alles außer gewöhnlich
Sachtlebenstr. 36, 14165 Berlin
Internet: www.zephir-ev.de

Name:
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Datum:
Searcher
--- (keine Angabe)
10. Feb. 2014 um 23.03 Uhr
Hier kommt der
Link zum Baulöwen
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 271
Hi, neulich pöbelte hier ein Doktor, der aber bis heute nicht den Baulöwen-Link zu liefern vermochte. Als erfolgreicher Plag-Mitjäger der ersten Stunde ärgert mich besonders, dass dieser Doktor nicht kapieren mochte, warum sein zweimal geposteter Link total daneben war, obwohl es der stets sorgfältig redigierende Editor gut erklärte.

Hier kommt also von mir der korrekte "Link zum Baulöwen" bei YouTube:  http://www.youtube.com/watch?v=1dn53L3jKtY  (am Wochenende war dieses Video noch online).

Werde mal in den Registern nachsehen, ob dieser Doktor überhaupt eine Promotions-Arbeit geliefert hat...
[Editor–12.02.2014:    Ha, nun hat sich Dr. K. Holtzig doch noch gemeldet. In meinem Briefkasten (hardware!) fand ich heute einen Waschzettel mit fetter Filzstiftschrift: „http://wirbleibenalle.org/?p=620 — beste Grüße Ihr Dr. K. Holtzig“. Aber auch dieser Link führt ganz woanders hin... -- khd]

Name:
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Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
11. Feb. 2014 um 00.49 Uhr
Schollenverschiebung
nach Brandenburg
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 272
Schallend gelacht habe ich, als ich soeben die aktuelle BI-Presse-Mitteilung las. Da soll also ein Plan bestehen, alle Zauneidechsen (FFH-IV-Art Lacerta agilis) in Lichterfelde-Süd einzusammeln und nach Brandenburg zu schaffen. Das könnte dem Hirn des dümmsten Berliner Bauunternehmers entsprungen sein.

Hallo, die sind zusammen mit ihren Habitaten streng geschützt. Und in der Nähe in Brandenburg gibts kein gleichwertiges Habitat. Ich rate sehr, die im vorigen Jahr publizierte und laut Homepage bereits gespiegelte NRW-Studie zum Artenschutz durchzuarbeiten, um solchen Ansinnen Paroli bieten zu können.
[Editor–12.02.2014:    Seit Weihnachten bereite ich auch einen Portal-Artikel „Artenschutz in Lichterfelde-Süd“ vor, in dem auch solchen Fragen nachgegangen werden soll. Der Artikel wird nach und nach erscheinen. Und hier noch der oben fehlende Link: Die NRW-Studie von 2013. -- khd] [Erste Erkenntnisse zu den Zauneidechsen]

Name:
E-Mail:
Datum:
Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmidt (ALL)
helmut.max.schmidt (at) web.de
12. Feb. 2014 um 00.24 Uhr
Einladung zum Plenum
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 273
    ALL Logo
Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

In diesem Jahr werden weitere Weichen für die Bebauung von Parks Range und Umgebung gestellt. Überlassen Sie dies nicht den Mehrheitspolitikern im Bezirk, melden Sie sich zu Wort mit vielen anderen Betroffenen in Ihrer Umgebung, kommen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten zu unserem ersten Plenum 2014 am

Donnerstag, den 20. Februar 2014
um 19.00 Uhr in den

Kiez-Treff, Celsiusstr. 60, 12207 Berlin

entsprechend der
beigefügten Einladung, die wir auch als Flyer verteilen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Niebergall und Helmut Schmidt im
Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd

Name:
E-Mail:
Datum:
Willy
--- (keine Angabe)
16. Feb. 2014 um 16.11 Uhr
20 Hektar reichen für
2500 Wohnungen + GE
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 274
Cand.-arch. @Alex hat ganz sicher recht, in Lichterfelde-Süd reicht die quasi naturfreie Fläche im Norden völlig aus, um das Gewerbegebiet und genügend zusätzlichen Wohnraum zur Stabilisierung der Stadtrandsiedlung zu schaffen. Und nur darauf kommt es beim Bauen an — nicht darauf, was ein 2012 urplötzlich dahergelaufener Mr. Groth verdienen will.

Was mich wundert: Da haben wir hier seit Herbst eine breite Diskussion zum bisher vernachlässigten Artenschutz in Lichterfelde, woraus sich ja ganz neue Handlungsschritte ableiten lassen. Aber irgenwie haben sich die Sprecher der Bürgerinitiative nicht daran beteiligt. Der letzter Beitrag des Aktionsbündnisses erschien Ende Oktober [Ed: LF 205 zur 39-Hektar-Bebaubarkeit]. Gab es denn intern dazu unterschiedliche Auffassungen? Hoffentlich klärt sich das jetzt alles in der fachlichen Diskussion mit dem Naturschutz-Beauftragten am kommenden Donnerstag.

Um so mehr finde ich es sehr gut, daß der Portal-Herausgeber (wohl kein Biologe) ab Anfang des Jahres in einer Artikel-Serie noch einmal die besondere Bedeutung dieser "FFH-Arten" und deren Schutz herausgearbeitet hat. Danke dafür, denn nun blicke ich durch. Groth wird wohl 2015 noch nicht mit dem Bauen beginnen können. -- Gruß Willy.
[Editor–18.02.2014:    Das Aktionsbündnis kümmert sich schon um die geschützten FFH-Arten, wie die gestern aktuell eingegangene „Kritik an geplanter Krötenzählung“ zeigt. Es ist wohl so, daß die durch den plötzlichen Tod von Uwe Stenzel im Herbst personell geschwächte BI-Führungscrew nicht in der Lage ist, uns hier so auf dem Laufenden zu halten, wie sich das viele wünschen. Es wäre schön, wenn sich schon bald ein/e ‚Presse-Offizier/in‘ finden würde. Haben Sie nicht Lust, der BI zu helfen? Es wird auch nichts bezahlt. -- khd]

Name:
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Datum:
ilex
--- (keine Angabe)
17. Feb. 2014 um 19.14 Uhr
Zerstört Groth bereits
FFH-Habitate?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 275
Hallo Yvonne, es gilt, Codewort: Calamita.

Tja
@Willy, und dann kommen die bereits Groth-geschundenen FFH-Arten in der aktuellen BI-Einladung/Umfrage garnicht vor...

Ansonsten @WilBerg, bereits Gutachter Janotta wies einen Weg (S. SQRT(2014-925)), wie mensch unbemerkt aufs Gelände gelangen kann, um z. B. Beweise zu sichern... -- ilex, diesmal aus der Wurzel kommend etwas kryptisch.

Name:
E-Mail:
Datum:
Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmidt (ALL)
helmut.max.schmidt (at) web.de
19. Feb. 2014 um 13.52 Uhr
Von Irrtümern
beim Gewerbegebiet
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 276
Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

seit Mai 2013 liegt der
beigefügte Vorschlag der Gewerbebetriebe von Lichterfelde-Süd auf dem Tisch, er wurde bisher in keiner Weise differenziert wahrgenommen — im Gegenteil, völlig abwegige Argumente wurden genannt: [Komplette Presse-Mitteilung]
[Editor–20.02.2014:    Weitere Irrtümer sind: Selbst wenn es dieses Gewerbegebiet am Landweg nicht gäbe, müßte aus sehr grundsätzlichen stadtplanerischen Erwägungen (insbesondere auch soziologischen) auf dem Areal südlich der Thermometer-Siedlung ein (kleines) Gewerbegebiet (GE, kein Mischgebiet) vorgesehen werden — zumal es keine Platzprobleme gibt.

Das Abgeordnetenhaus von Berlin wird darüber entscheiden, ob es in Lichterfelde-Süd ein GE geben wird, nicht die BVV oder das Bezirksamt Steglitz-Z. (die können nur Wünsche äußern). Und das Abgeordnetenhaus hat sich seit den 1980er-Jahren regelmäßig für ein Gewerbegebiet in Lichterfelde-Süd ausgesprochen. Daher ist zu erwarten, daß die Volksvertreter auch heute die stadtsoziologischen Notwendigkeiten berücksichtigen werden, sobald diese dort vorgetragen werden und dort Experten angehört worden sind. -- khd] [
Ausführlicher Kommentar]

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Datum:
Horst
--- (keine Angabe)
19. Feb. 2014 um 15.20 Uhr
Zerstört Groth bereits
FFH-Habitate?
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 277
Liebe/r Ilex, geheimschriftliches ist nicht so mein Ding. Ich bin ja auch nur der Horst. Bei einem Beweissichern wäre ich aber gern mit bei der Partie. Also, bis bald?

Name:
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Datum:
Alex
--- (keine Angabe)
20. Feb. 2014 um 10.37 Uhr
Internationaler
Architekten-Wettbewerb
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 278
Hallo, Bürgermeister Kopp kündigte neulich in der Abendschau [13. Feb.] einen "Internationalen Architekten-Wettbewerb" an.

Wird dieser vom Bezirksamt oder von der Groth-Gruppe veranstaltet? Ist schon der Ausschreibungstext durchgesickert? Und wann soll dieser Wettbewerb starten? Wer sitzt in der Jury?
[Editor–24.02.2014:    Die "Morgenpost" weiß heute, daß dieser Wettbewerb im "Frühsommer" stattfinden soll. -- khd]

Name:
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Datum:
WilBerg
--- (keine Angabe)
21. Feb. 2014 um 00.32 Uhr
Internationaler
Architekten-Wettbewerb
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 279
Bm. Kopp ist früher einmal Baustadtrat gewesen. Er sollte damit noch den Unterschied zwischen einem städtebaulichen Wettbewerb und einem Architektenwettbewerb kennen. Bei letzterem geht es eigentlich fast nur noch um die Fassadengestaltung der geplanten Baukörper.

Dem Bezirksamt liegen mindestens schon seit Juli 2913 Detailpläne der von Groth in Lichterfelde-Süd gepanten Baufelder vor und hält sie unter Verschluss. Anträge der Opposition, diese Pläne wenigstens in der Bezirksverordnetenversammlung öffentlich vorzustellen, lehnt die Bezirksmehrheit von CDU und GRÜNEN ab.

Offenbar geht es nur noch darum, die Planungen von Groth möglichst unauffällig umzusetzen. Ist Groth für die Christen und die gefallenen Ökos so etwas wie der "liebe Gott" dem man willenlos folgt oder gibt es doch weltliche Strebungen, die hier leiten?
[Editor–22.02.2014:    Mit diesen — offensichtlich von einem Insider stammenden — Informationen ist nun wohl klar, daß die Groth-Gruppe plus Bezirksamt diesen angekündigten Wettbewerb ebenfalls als Farce (wie schon die Bürger-Werkstatt am 23.11.2013) inszenieren wollen. Die eigentliche Bebauung samt Natur-Zerstörung von Lichterfelde-Süd ist schon in Detailplänen der Groth-Gruppe festgelegt. Sie sollen nur noch durch den Schein eines internationalen Wettbewerbs legitimiert werden.

Deshalb sollten wir Bürger die Teilnehmer am Wettbewerb rechtzeitig via Internet in Deutsch und Englisch über die wahren Hintergründe aufklären. Dazu wird die bislang nicht genutzte Domain "pruefstein-lichterfelde-sued.info" in der Top-Domain ".info" zur Verfügung stehen. Ein entsprechender Text-Input ist willkommen! -- khd]

Name:
E-Mail:
Datum:
khd (Editor)
(siehe E-Mail Page)
21. Feb. 2013 um 22.44 Uhr
Einbruchsversuche
häufen sich
Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 280
Wie berichtet häufen sich seit November 2013 Versuche, in den (neuen) Server von "pruefstein-lichterfelde-sued.de" einzubrechen (intrusions). Fast täglich wird versucht, auf dem Server Software-Komponenten ausfindig zu machen, über deren Schwachstellen man die Macht über die Inhalte übernehmen könnte. Da von mir aber solche Programme nicht verwendet werden, waren alle Einbruchsversuche bislang erfolglos.

Mitgeteilt werden im folgenden die bisher bei den Einbruchsversuchen in den Log-Files notierten IP-Adressen, die allerdings gefälscht sein könnten:
  • 5.153.9.50
  • 37.59.2.42
  • 37.139.50.100
  • 46.165.251.69
  • 50.6.77.20
  • 64.111.126.36
  • 78.187.82.144
  • 78.187.82.198
  • 79.141.162.21
  • 81.17.16.170
  •  
  • 83.26.24.7
  • 88.80.21.158
  • 91.188.124.206
  • 91.214.44.217
  • 91.214.44.222
  • 91.214.44.254
  • 91.236.74.121
  • 91.238.134.212
  • 94.20.188.191
  • 95.9.106.132
  •  
  • 96.9.163.49
  • 117.141.185.84
  • 117.239.140.131
  • 117.242.188.42
  • 119.96.195.166
  • 142.4.214.72
  • 178.158.214.36
  • 188.143.232.237
  • 188.143.234.90
  • 192.227.238.227
  •  
  • 202.133.61.26
  • 218.107.48.62
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  

  • Wer nur mag ein Interesse daran haben, diesem Bürger-Portal zu schaden? Dieser Pranger wird ergänzt werden, auch wenn in dieser Woche zusätzliche Sicherheits-Maßnahmen ergriffen wurden. Hinweise zu den genannten IP-Adressen sind willkommen. -- khd
    [Editor–05.03.2014:    Die Tabelle mußte heute wieder ergänzt werden. Waren hier zunächst nur 22 IPs verzeichnet, sind es nun schon 32 IPs. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    bingo
    --- (keine Angabe)
    23. Feb. 2014 um 8.04 Uhr
    BVV soll dooof bleiben!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 281
    Hallo, die Mitteilung von @WilBerg, dasz die BVV — nach dem Willen von GRÜNEN und CDU — nicht über die bereits beim Bezirksamt vorliegenden Groth-Pläne für Lichterfelde-Süd informiert werden soll, ist ein klarer Fall von Anti-Demokratie.

    Da soll ein in der Mark Brandenburg (wg. der Natur) einmaliges Berliner Stadtrandgebiet von über 100 Hektar erstmals zum Teil bebaut werden, seit Jahrzehnten gibt es dafür sehr unterschiedliche Anforderungen und Überlegungen, aber die Mehrheit der Volksvertreter verhindert 2014 eine frühzeitige breite öffentliche Debatte darüber, was sich ein Bau-Diktator Groth ausgedacht hat. Das ist im höchsten Masze anti-demokratisch — man frönt der Diktatur!

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtplaner
    --- (keine Mitteilung)
    23. Februar 2014 um 16.37 Uhr + 24.2.
    Bezirk plant keine neue Schulen
    für Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 282
    Der neue Schulentwicklungsplan (SEP) des Bezirks Steglitz-Zehlendorf für 2014–2019 enthält keinerlei Planungen für neue Schulen in Lichterfelde-Süd!

    P.S.: Es freut mich, dass meine
    Anregung von den PIRATEN aufgegriffen wurde.
    [Editor–24.02.2014:    Im Zehlendorf-Blog des "Tagesspiegel" vom Donnerstag (20.2.2014) wurde dieser SEP der Stadträtin Cerstin Richter-Kotowski (CDU) heftig kritisiert: Hinweis auf diesen Blog-Artikel. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    (siehe E-Mail Page)
    24. Feb. 2013 um 8.11 Uhr + 25.2.
    Internationales Interesse
    an diesem Portal
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren] [Translation-Service] LF 283
    Viele glauben (oder hoffen), daß dieses Portal „pruefstein-lichterfelde-sued.de“ nur eine ganz lokale Bedeutung hat, allenfalls noch in Berlin interessiert. Daß dem nicht so ist, zeigt die folgende Tabelle der Nutzung des Portals aus „Top-25 Countries“. Die Nutzungsdaten wurden in den ersten 3 Wochen des laufenden Monats Februar erhoben.
    Nutzung durch Top-25-Countries -- 1.–:23. Feb. 2014


    Und das heißt, die unglaubliche Schildbürger- Stadtplanung der Steglitz-Zehlendorfer Provinz-Politiker interessiert weit über die Grenzen des Landes Berlin hinaus. Das verwundert auch nicht, denn in Lichterfelde-Süd haben bislang Planer und Politiker bei der Entwicklung eines von der Natur einzigartig geprägten Stadtrand-Areals gegen sämtliche Regeln einer menschen- und naturgerechten Stadtplanung verstoßen, nur um einem Investor zu gefallen.

    Sie sollten endlich nachdenklich werden und sich nicht weiter weltweit blamieren. -- khd.
    [Editor–25.02.2014:    Daß die USA in der Liste der Top-25-Länder den 2. Platz bei der Nutzung belegt, mag am früheren US-Truppenübungsplatz „Parks Range“ liegen, der den größten Teil des 110-Hektar-Areals in Lichterfelde-Süd ausmacht. Hier haben bis Anfang der 1990er-Jahre viele US-Soldaten in der „Doughboy City“ (Geisterstadt) den Häuserkampf geübt. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Searcher
    --- (keine Angabe)
    26. Feb. 2014 um 7.45 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 284
    Hallo, schon heute "BZ" gelesen?

    Auf Seite 8 erzürnt sich der gerechte Schupelius übers Lichterfelder Aktionsbündnis...

    Übrigens, eine Doktorarbeit von Dr. K. Holtzig gibt es nicht. Das hat meine Recherche ergeben. Der ist also ein Fake. Werde jetzt mal meine UNIX-Semantic/Style- Software bemühen, um herauszufinden, wer sich dahinter verbirgt.
    [Editor–27.02.2014:    Diese bösartige Schupelius-Kolumne mit dem Titel (Print-Fassung) „In Lichterfelde wüten Wutbürger gegen Wohnungsbau. Soll Berlin verwildern?“ wurde inzwischen dokumentiert. -- khd] [Schnell-Kommentar]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Karl-Heinz Dittberner (khd)
    khdit (at) khd-research.net
    26. Feb. 2014 um 12.33 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 285
    Oh Mr. Schupelius,

    Sie haben Ihre
    Kolumne ganz miserabel recherchiert, denn die Bürger wollen u.a. eine Randbebauung mit „höchstens 1.500 Wohnungen“, und daß das EU-Recht beim Naturschutz (u.a. wg. des strengen Schutzes der Zauneidechsen) eingehalten wird. Von „Neinsagern“ kann nicht geredet werden!

    Wieso denunzieren Sie unbescholtene Bürger, die sich für seit 1992 geltendes Europa-Recht engagieren? — Haben Sie etwa etwas gegen die Europäische Union? -- khd.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    bingo
    --- (keine Angabe)
    27. Feb. 2014 um 16.57 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 286
    Dass der Springer-Journalist Schupelius (zuständig fürs Grobe) sich in seinem „gerechten Zorn“ so total verritten hat, ist natürlich ein Glücksfall. Immerhin könnten das um die 1 Million Berliner gelesen haben...

    Hoffentlich versteht man in Lichterfelde-Süd, mit dieser Steilvorlage pfiffig umzugehen.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Büren-Rieder
    bueren-rieder (at) t-online.de
    28. Feb. 2014 um 11.34 Uhr
    Führungen an der Stadtkante
    durch den TeltowPark
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 287
    Es gibt neue Erkundungen im aktuellen Jahres-Programm vom Landschaftspflegeverein. Besonders beachtenswert ist die "Uwe-Stenzel-Erinnerungs-Tour". Aber auch sonst gibt es sehr schöne Führungen.

    Genaue Infos gibt's unter:  
    www.teltowpark.de.
    [Editor–01.03.2014:    Das mitgelieferte Dokument im Format ".docx" (ein MS-Archivformat) ist für eine Internet-Publikation völlig ungeeignet. Gibt es das Jahres-Programm nicht auch im universellen PDF-Format? -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Landschaftsplaner
    --- (keine Angabe)
    28. Feb. 2014 um 14.31 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 288
    Bei dieser starken BI-Kritik in der BZ fällt mir auf:

    Am SO (23.2.2014) bringt die "WamS" eine Groth-Promotion, am MO (24.2.2014) folgt dann in der "MoPo" die Nennung der Baugebiets- limitierenden Zauneidechse und am MI (26.2.2014) kommt dann diese Schupelius-Kolumne in der "BZ". Alles nur Zufall?

    Man kann dahinter aber auch eine konzertierte Entlastungs-Aktion für Klaus Groth durch die Springer-Medien vermuten. Denn durch die vor einem Jahr 'vergessene' FFH-Prüfung dürfte eine prekäre (auch finanziell?) Situation für die Groth-Gruppe entstanden sein. Die sich ergebende Bauverzögerung wird kosten und wohl Jahre dauern.

    Die Diskussion der FFH-Arten hier, die im PIRATEn-Antrag mündete, wirkte wie ein Blattschuß. Congratulation an alle, die sich dabei engagierten!

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    WilBerg
    --- (keine Angabe)
    1. März 2014 um 17.35 Uhr
    Gated Community
    mit riesigem Privatpark?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 289
    Der Wutbürger-Schimpfe des Herrn Schupelius kann man entnehmen, dass die "naturnahe Parklandschaft" nur für die Mieter und Eigentümer der von der Groth-Gruppe geplanten Häuser zur Verfügung stehen soll. Diese Sorge treibt mich schon lange um. Diese private Parklandschaft, Eigentümer ist Herr Groth, wäre keine "freie Landschaft" im Sinne von § 59 Bundesnaturschutzgesetz mehr und auch das Berliner Grünanlagengesetz würde nicht gelten. Allerdings kann das Bezirksamt im Gegenzug zur Erteilung von Baurecht eine öffentliche Widmung der Parklandschaft erzwingen, wenn es das will [Ed: das Bezirksamt kann in Lichterfelde-Süd alles erzwingen, denn es gibt den § 1 Abs. 3 BauGB, aber...].

    Der von vielen Spaziergängern (mit und ohne Hund) benutzte Kopfsteinpflasterweg von der Buswendekehre am Ende der Réaumurstrae zur Kirschbaumallee [Mauerweg] wird wegfallen, wenn dort mit dem Bauen begonnen wird. Darauf wies Bezirksbürgermeister Kopp am Rande seines kürzlichen Interviews im rbb hin.

    Alle BewohnerInnen der Thermometersiedlung sollten gut darauf achten, was sich da an ihrem Südrand entwickelt.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Horst
    --- (keine Angabe)
    2. März 2014 um 12.30 Uhr
    Kein Grünzugang
    für die Benachteiligten
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 290
    Die Bewohner der Thermometer-Siedlung können seit Jahrzehnten die Parks Range nur durch Zaun und Stacheldraht betrachten. Am Zaun hängen Schilder "Betreten verboten, der Eigentümer". Der Eigentümer hält es nicht einmal für nötig, seinen Namen zu nennen.

    Wenn nun auch noch die Wegverbindung zum Mauerweg wegfällt, gibt es für uns keine Grünflächen mehr, die wir zu Fuß erreichen können. Uns bleiben dann nur noch die total ungepflegten Grünstreifen zwischen den Häusern der GSW, die wir dann mit den
    dicken, fetten Ratten teilen.
    [Editor–02.03.2014:    Diese durch den Grundstückseigner Groth & Co zu erwartende Grünsperre ist das Ergebnis einer hirnrissigen Veräußerungspolitik des Bundes, die auf Belange des Gemeinwohls vor Ort keine Rücksicht nahm. Bis 2007 war das 110-Hektar-Areal südlich der Thermometer-Siedlung Eigentum der öffentlichen Hand!

    Es hätte nie und nimmer in den Immo-Spekulations-Markt gegeben werden dürfen, da bereits seit den 1980er-Jahren bekannt war, daß hier im Außenbereich Berlins etliche öffentliche Nutzungsansprüche befriedigt werden müssen.

    Um so mehr muß jetzt die Politik dafür sorgen (und sie kann es auch!), daß nicht alles unter die Räder eines nicht mit sozialer Verantwortung ausgestatteten Investors gerät. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    KHK Glander
    --- (keine Angabe)
    2. März 2014 um 18.02 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 291
    Nachdem klar ist, dass Schupelius schon die Überschrift seiner Kolumne in der BZ erlogen hat, rege ich für ihn ein eng verwandtes Thema an, bei dem auch ein Kommissar noch nicht zu Potte kam.

    Der Axel-Springer-Verlag setzt sich lobenswert für die Belange der Juden ein. Nun gehörte einst das heutige Groth-Grundstück in Lichterfelde-Süd einer jüdischen Familie aus Berlin. Die Nazis stahlen diesen den Grund und Boden. Und andere wollen damit heute das dicke Geschäft machen...

    Bis heute ist nicht klar, ob die Erben für den Verlust des wertvollen Grundstücks ausreichend entschädigt worden sind. Übernehmen Sie Herr Schupelius, und klären Sie, ob der Bund, dem das Grundstück bis 2007 gehörte, sich vor dem Verkauf ehrlich gemacht hat. Es deutet vieles daraufhin, dass dem nicht so ist.
    [Editor–04.03.2014:    Zum Entschädigungs-Chaos beim zu Teltow gehörenden Gut Seehof (mit seinen Feldern) ist auf diesem Portal Lesenswertes auf der „Sabersky-Seite“ dokumentiert. Das ist ein guter Einstieg für eine weitergehende Recherche. Die "B.Z." hat übrigens nie über das Unrecht informiert, daß hierzulande den Sabersky-Nachfahren nach 1990 zuteil wurde. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Elke II
    --- (keine Angabe)
    3. März 2014 um 17.46 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 292
    Ich kann Elke H. in der BZ nur zustimmen. Es ärgert besonders, dass der Staat dieses Gelände an Spekulanten verkaufte. Es sollen sogar nur um 5 Euro pro Quadratmeter bezahlt worden sein. Das hätte sich auch der Bezirk leisten können, um endlich unseren Erholungspark zu vollenden.

    Investor Klaus Groth sollte sich mal in der Szene vor Ort umhören: "Soll doch Groth mit der Bauerei anfangen, wir werden ihn feurig begleiten", kann man da hören. Aber das kann es ja wohl nicht sein. Der Bezirk muss ganz schnell seine sozialen Schularbeiten nachholen.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    NABU Berlin
    --- (ist unklar)
    4. März 2014 um 17.07 Uhr
    Offener Brief an die Berliner
    Naturschutz- und Umweltverbände
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 293
    Sehr geehrter Herr Niebergall, sehr geehrter Herr Speckmann,

    herzlichen Dank für Ihr
    Schreiben vom 14.2., leider kommen wir erst heute dazu, Ihnen zu antworten.

    Die Problematik der geplanten Bebauung der ehemaligen Parks Range ist dem NABU Berlin schon seit vielen Jahren bekannt. Wir haben uns bei Verwaltung und Politik immer für den Schutz der Fläche eingesetzt.

    Dass dort zahlreiche gemäß FFH-Richtlinie europaweit besonders geschützte Arten vorkommen wissen wir aus den Gutachten und aus eigenen Erfassungen. Leider führt das Vorkommen dieser Arten nicht automatisch zu einem Bebauungsstopp, da für den Bauherren die Möglichkeit besteht, eine artenschutzrechtliche Befreiung nach § 44 BNatSchG zu beantragen. Allerdings müssen hierfür aktuelle Gutachten erarbeitet werden, um zu ermitteln, wo genau welche Arten ihren Lebensraum haben und ob und wie die Populationen dieser Arten durch die Bebauung in ihrem Bestand gefährdet werden.

    Der NABU Berlin unterstützt die Forderung auf Unterschutzstellung von ca. 80 ha des ehemaligen Militärübungsgeländes in Lichterfelde-Süd zu einem LSG und schließt sich damit den Empfehlungen der Studie „Schutzgebietskonzept Lichterfelde-Süd“ von FUGMANN & JANOTTA (2012) an. Wir haben entsprechende Forderungen dem Senat gegenüber auch schon formuliert. Leider beißen wir — nicht nur was Lichterfelde-Süd betrifft, auch bei anderen potenziellen Schutzgebieten — zur Zeit auf Granit, da die Senatsverwaltung aus Kapazitätsgründen momentan nur die Schutzgebietsausweisungen für noch nicht gesicherten FFH-Gebiete bearbeitet und alle Forderungen nach neuen NSG- oder LSG-Ausweisungen abweist.

    In der Stellungnahme zum StEP Wohnen im März 2013 haben wir gefordert, dass eine Bebauung nur auf die Randlagen der heute bestehenden Straßen, insbesondere der Réaumurstraße und die Bereiche der heutigen Gewerbebrachen und -betriebe beschränkt bleiben sollte und die Weidelandschaft als „Landschaftspark Lichterfelde-Süd“ zu sichern ist. Auf Grund seiner Größe und der direkten Anbindung an den ehemaligen Mauerstreifen ist das Gebiet außerdem ein wichtiges Kerngebiet für den Berliner Biotopverbund, was bei den weiteren Planungen aus unserer Sicht ebenfalls unbedingt zu berücksichtigen ist. Der NABU schließt sich auch uneingeschränkt der Stellungnahme des Landesbeauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege an. Die Forderung nach einem „LSG Weidelandschaft Lichterfelde-Süd“ wurde auch in unserer Zeitschrift „Natur in Berlin“ in einem Artikel zu Schutzgebieten in Berlin in Heft 1/13 unterstrichen.

    Spätestens seit der Unterzeichnung des „Letter of Intent“ (mit der Festlegung auf 39 ha Baufläche) durch den Bezirk und die Groth-Gruppe ist es sehr fraglich, ob die Größe der eigentlich schützenwerten Freifläche noch durchsetzbar ist. Politisch ist die Wohnbebauung gewollt. Ob wir als Verbände noch rechtliche Hebel finden dagegen vorzugehen, wird die Konkretisierung der Planung zeigen.

    Was die Planung der sogenannten „Grünen Mitte“ betrifft, so sehen wir hier einen zusätzlichen Konflikt auf uns zu kommen, denn die Bevölkerung will eine Öffnung und Zugänglichkeit des Geländes — die Erholungsnutzung wird sich dadurch intensivieren. Das würde jedoch den Naturschutzwert des Gebiets erheblich verschlechtern. Auch hier muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden.

    In jedem Fall wird der NABU Berlin weiterhin an seinen Forderungen zum Schutz des Gebiets festhalten. Wir werden auch das weitere Planverfahren gemeinsam mit anderen Verbänden und der BLN sehr aufmerksam verfolgen und entsprechend kritische Stellungnahmen abgeben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ulrike Kielhorn (Naturschutzreferentin) und
    Anja Sorges (Geschäftsführerin des NABU Berlin)
    [Editor–05.03.2014:    Dieses Schreiben vom 14.2.2014 liegt der pls-Redaktion bis heute nicht vor. Ansonsten wäre es als "Offener Brief" sofort in diesem FORUM veröffentlicht worden. Die oben in der NABU-Antwort angebrachten Links wurden hier redaktionell hinzugefügt. MERKE: Offene Briefe entfalten nur ihre Wirkung, wenn sie auch wirklich öffentlich gemacht werden. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Willy
    --- (keine Angabe)
    6. März 2014 um 16.28 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 294
    Hallo, habe gerade die BI-Erwiderung auf die Schupelius-Attacke von voriger Woche gelesen:

    Also ich bin erstaunt, wie man einen solchen massiven politischen Angriff als Moritat eines "beschränkten" Bänkelsängers verniedlicht und wegwischt. Das ist Appeasement! Schupelius ist kein harmloser Bänkelsänger. Es ist doch stadtbekannt, dass Schupelius seit vielen Jahren aus einem ganz bestimmten (rechten) Blickwinkel mit seinen Kolumnen Politik macht, die sehr oft Wirkung zeigen. So wundert es nicht, dass 91 % der BZ-Leser seinem Lügengebäude zustimmten. Solchen Angriffen begegnet man mit einer rein sachlichen Aufklärung mit 1., 2., 3., usw.

    Allerdings gab's hier im Forum aufgeweckte Leser/innen, die BZ-Schupelius Bescheid gegeben haben. Der Herausgeber reagierte sogar noch am Erscheinungstag, was gut war. -- Gruß Willy

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Horst S.
    --- (nicht mitgeteilt)
    7. März 2014 um 23.09 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 295
    Jau, da ist doch der Schupelius ganz doll erschrocken, dass es da draußen irgendwo im Internet einen Willy gibt, der ihn heftig aber sachlich zur Brust nehmen könnte, wenn er will.

    Lieber Willy, vielleicht treffen wir uns mal bei der BI, wa???

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Karl-Heinz Dittberner (khd)
    khdit (at) khd-research.net
    8. März 2014 um 12.00 Uhr
    Von wegen Aufwertung —
    Abwertung ist angesagt
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 296
    „Was die anliegende Thermometer-Siedlung und die sozialen Probleme in der Gegend angeht, kann es nur eine Aufwertung der Gegend sein, kann es für alle Anlieger, die es in der Gegend gibt, nur gut sein, wenn es ein neues Wohnbebauungsprojekt gibt.“
    Das sagte die Wahlkreis-Abgeordnete Cornelia Seibeld (CDU) erst vor 14 Tagen
    im Berliner Parlament zur von der Groth-Gruppe südlich der Thermometer-Siedlung geplanten massiven Wohnbebauung. Also mit „Aufwertung“ sollen alle Probleme behoben werden. Aber erst einmal geht’s weiter bergab — ist noch mehr Abwertung angesagt:

    Heute wurde bekannt, daß der letzte Supermarkt in der Thermometer- und Woltmann-Siedlung — der Vollsortimenter KAISER's an der Osdorfer Straße 98 — am 23. März 2014 schließen wird.

    Zwar sind Einzelheiten über die Hintergründe der Geschäftsschließung noch nicht bekannt, aber es gilt als sicher, daß diese auch eine weitere Folge der vom früheren Baustadtrat Norbert Kopp (CDU) verfolgten (und von mir vor 10 Jahren gut dokumentierten) Einzelhandels- Ansiedlung am Ostpreußendamm und S-Bahnhof Osdorfer Straße ist. Außerdem soll die vermietende GSW Immobilien AG nicht bereit gewesen sein, bei der Gewerbemiete Nachlaß einzuräumen. -- khd.
    [Editor–9.03.2014:    Ein Gerücht besagt nun, daß der Discounter PENNY den KAISER's-Laden übernehmen soll. Aber das wäre kein Ersatz, denn bei PENNY gibt es keine Frische-Theke für Fleisch, Wurst und Käse. Versuchen Sie mal in einem solchen Laden 750 g Schweinebauch im Stück zu bekommen, um einen deftigen Kohlrüben-Eintopf zu kochen. Und wenn Sie Pech haben, kriegen Sie dort noch nicht mal die simple Kohlrübe dazu...

    Zur Erinnerung: Es gab einmal 4 Vollsortimenter (zuletzt: Butter Beck, Reichelt, Edeka, Kaiser's) mit prächtigen Frische-Theken in den beiden Stadtrandsiedlungen, die alle ihr Auskommen und ein breites und qualitativ gutes Frische-Angebot hatten. Merke: Abgepacktes Fleisch vom Discounter ist allzuoft minderwertig und wenig gesund. -- khd] [mehr Kritik]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Tom (Medienberater)
    tom693180 (at) gmail.com
    8. März 2014 um 17.49 Uhr
    Gesetze? — Wir machen
    unser eigenes Baurecht!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 297
    Hallo, ich beobachte schon seit einiger Zeit aus der Ferne dieses hervorragende Projekt im Internet. Besonders bewundere ich, wie es Euch immer wieder gelingt, ganz aktuelle Hintergrund-Infos zu orten und zu dokumentieren. Herzlichen Dank für die gelungene Site!

    Im dokumentierten
    WELT-Artikel vom 23. Februar wird ausgesprochen, dass man sich beim Berliner Senat noch heute klammheimlich über die Gesetzes-Verstösse eines Investors Roland Ernst freue. Das dürfte der Schlüssel fürs aktuelle Vorgehen in Lichterfelde-Süd sein, wo der Berliner Senat unbedingt 3000 Neubauwohnungen für seine Erfolgs-Statistik rausholen will. Und so soll nun eben ein Investor Klaus Groth das richten, auch wenn es dabei den vielen gesetzlich geschützten Arten an den Kragen gehen wird.

    Ich bin mir allerdings sehr sicher, dass alle derzeit in diese Richtung handelnden Personen schon in wenigen Jahren ziemlich schlecht angesehene Leute sein werden, worüber der SPIEGEL berichten wird. Noch ist Zeit, einen gesetzestreuen Kompromiß zu verfolgen. -- Gruß Tom

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    asterix
    --- (nicht mitgeteilt)
    9. März 2014 um 10.06 Uhr
    Super-Koalition gegen
    Mensch und Natur
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 298
    Hallo, diese aktuellen Reden aus dem Abgeordnetenhaus zeigen nun, wir haben es jetzt mit einer ganz großen Koaltion zu tun. SPD + CDU + GRÜNE haben sich bei der Lichterfelde-Süd-Planung gegen die hier lebenden Menschen und gegen die einmalige Natur verschworen. Wer hätte das je gedacht...

    Das Verrückte daran, sie tun das nicht, um die (selbsteingebrockte) Not bei bezahlbaren Wohnungen zu lindern, wie sie lauthals verkünden. Vielmehr tun sie es, um einem Emporkömmling der neoliberalen Aristokratie zu begünstigen. Dieser hat aber nur ein Interesse am Bau teurer Eigentumswohnungen und von Einfamilienhäusern, die sich ein Lieschen Müller nie leisten kann. Und die SPD findet das gut!!!

    Aus den Reden von MdA Köhne (SPD) und MdA Seibeld (CDU, [Video bei YouTube]) geht zudem hervor, dass beiden Frauen nichts — aber auch gar nichts — von den wahren Notwendigkeiten und Erfordernissen für Lichterfelde-Süd verstanden haben. Für Wahlkreis- Abgeordnete ist das schon extrem peinlich.

    Mit rationalen Argumenten wird kaum gegen diese geballte politische Unvernunft anzukommen sein (Bockig-Kind-Phänomen). Ergo werden Gerichte sprechen müssen, was in Lichterfelde-Süd rechtens ist. Bis dahin sollten wir alle mächtig aufpassen, horchen, nochmals horchen und hier solide informieren (nicht dummschwätzen, wie das hier einige seit Anfang des Jahres tun) sowie manchmal diese Planungskreise mit phantasievollen Aktionen und Anträgen stören. Alles klar?
    [Editor–12.03.2014:    Danke @asterix für diesen Beitrag! Vor allem dieses Mittel der Informationsbeschaffung nach dem Berliner IFG wurde bislang in Sachen Lichterfelde-Süd wohl noch gar nicht genutzt. Jeder Bürger kann entsprechende Anträge bei der Verwaltung stellen. Die Schmargendorf-BI (Kol. Oeynhausen) konnte damit schon einige Volltreffer landen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Dr. K. Holtzig
    --- (keine Angabe)
    10. März 2014 um 23.52 Uhr
    Beitrag sofort gelöscht
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 299
    [Beitrag wg. Blödsinns und Anmache gelöscht].

    [Editor–11.03.2014:    Hinzukommt die von @Searcher ermittelte Tatsache, daß dieser „Dr. K. Holtzig“ ein Fake ist, sich also jemand anders hinter diesem Namen verbirgt. Da @Searcher mit seiner modernen Spürsoftware weiterforscht, werden wir wohl demnächst erfahren, wer hier Unfug treibt. Natürlich wurde „Dr. K. Holtzig“ in die Blacklist des Portals aufgenommen, kann also nicht mehr posten. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Erwin
    --- (will anonym bleiben)
    14. März 2014 um 00.44 Uhr
    BVV soll dooof bleiben!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 300
    Bravo @Bingo! Du hast das Problem erkannt, wenn Du schreibst: „Bau-Diktator Groth“ und „man frönt der Diktatur“. Das ist's, was zur Zeit mehrheitlich von CDU und GRÜNEN in der Steglitz-Zehlendorfer BVV veranstaltet wird. Aus Bequemlichkeit haben sie ihre Hirne ausgeschaltet.

    Aus der Geschichte wissen wir, daß immer wieder in bestimmten rechten Kreisen (keine Neo-Nazis!) ein Hang zum Diktatorischen aufblitzt. Damit lasse sich alles schneller und problemloser regeln, sagt man dort. Flughafen-Boss Mehdorn lieferte dieser Tage für diese Denke ein Beispiel, das hier dokumentiert wurde. Erinnert werden muß aber in diesem Zusammenhang an den Super-GAU dieser undemokratischen Denkungsart: Es waren immerhin solche rechten Kreise (inkl. deren Presse), die 1933 einen Diktator an die Macht verhalfen — wir kennen die fatalen Folgen.

    Alle hatten nach 1945 geschworen, daß das nie wieder passieren darf. Aber im Kleinen wird das bis heute immer wieder praktiziert — vor allem bei größeren Bauprojekten. Merksatz: Diktatoren haben nie das Gemeinwohl im Blick!

    Was spricht gegen mehr Demokratie?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Beobachter
    --- (keine Angabe)
    14. März 2014 um 10.15 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 301
    Persönliche Meinung ist das eine und sei jedem und auf allen Seiten gestattet. Die Mittel diese zu verbreiten sind ungleich zwischen Betroffenen, Politik und Medien verteilt. Um so wichtiger, dass die Fakten korrekt dargestellt werden.

    Die
    AussageDie Kleingärten von Oeynhausen kaufte Groth als Bauland“ stimmt so nicht. Der Kaufvertrag zwischen Groth und Lorac wurde im Dezember 2012 geschlossen. Bis heute steht Groth bzw. dessen "14. Forckenbeck GmbH & Co. KG" nicht im Grundbuch. Der Vertrag wird erst unter dem Vorbehalt wirksam, dass der Bezirk [Charlottenburg-Wilmersdorf] Baurecht schafft. Das wird auch von niemandem bestritten [Ed: nur ein Gunnar Schupelius von der B.Z. hat auch das noch nicht mitgekriegt].

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    --- (keine Angabe)
    14. März 2014 um 17.10 Uhr
    Groth-Gruppe schon Eigentümer
    von Lichterfelde-Süd?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 302
    Bei der Mitteilung zu Oeynhausen fällt mir ein: Hat jemand ganz aktuell im Grundbuch nachgeschaut, ob "Lichterfelde-Süd" bereits als Eigentum der Groth-Gruppe bzw. dieser "Groth u-invest Siebente GmbH & Co. Lichterfelde-Süd KG" (oder einer anderen dieser wohl Hunderte zählenden Grothschen steuerlichen Verschiebebahnhöfe) eingetragen ist?

    Fakt ist jedenfalls, weder der Norden des Mauerparks noch die Kolonie Oeynhausen ist derzeit im Besitz der Groth-Gruppe. Wohl gibt es irgendwelche Verträge, von denen aber niemand weiß, ob sie nicht doch noch als nichtig gewertet werden. Dass ein Klaus Groth dennoch wie ein Eigentümer agiert und so eine große Lippe riskiert, paßt zwar zum "Bau-Diktator"- Image, halte ich aber für extrem suspekt. -- ilex

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Uhu vom Mauerpark
    --- (nicht mitgeteilt)
    14. März 2014 um 19.01 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 303
    Springer-Schupelius hat immerhin richtig verstanden. Investor Groth ist "ein falscher Fuffziger"!


    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Willy
    --- (keine Angabe)
    15. März 2014 um 9.43 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 304
    Wau, Du falscher Horst, war doch längst in der BI. Und das reichte mir...

    Ansonsten: Schupelius' Aufwartung II bestätigt meine sanfte Kritik von neulich. -- Hab' noch 'nen schönen Tag, Willy S.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Edi
    --- (keine Angabe)
    15. März 2014 um 13.01 Uhr
    Thermometer-Siedlung
    aufgegeben
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 305
    Zur Erinnerung: An der letzten Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus beteiligten sich nur noch etwa 38 % der Wahlberechtigten aus dem GSW-Teil der Thermometer- Siedlung. Großes Erschrecken bei CDU/Grünen/Piraten/SPD. Um den Kontakt zum Wahlvolk zu verbessern, richteten die Parteien gemeinsam einen Politladen in der Celsiusstraße ein. Die Grünen sprangen rasch wieder ab. Auch die CDU zog sich dann zurück, weil Kundschaft ausblieb und es offenbar keine Probleme gäbe, wie die Abgeordnete Seibeld (CDU) vermutete. Nur die Piraten und die SPD hielten durch.

    Um den Politladen wuchs unter Jugendlichen eine negative bis feindliche Stimmung. Im Februar war es dann soweit: Etwa 20 Kinder im Alter von 12 bis 14 Jahren drangen in den Laden ein, verwüsteten ihn und trugen die Möbel fort. Ein anwesender Vertreter der SPD wurde mit dem Messer bedroht.

    Die Täter sind inzwischen bekannt, die Möbel bleiben verschwunden. Die Polizei ermittelt noch. Pädagogische Gespräche sind angesagt. Die Politik hat die Thermometer-Siedlung anscheinend aufgegeben. Die Medien schweigen dazu.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    bingo
    --- (keine Angabe)
    15. März 2014 um 16.52 Uhr
    Aufklärung tut not
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 306
    Es gibt doch sehr gute Gründe, warum in der freien Natur bestimmte Tier- und Pflanzen-Arten ganz besonders streng geschützt sind. Das Wissen darum ist aber schlecht verbreitet.

    So verwundert es nicht, wenn Leser Werner Mosig
    heute in der "BZ" fordert: „Wir brauchen Wohnungen und keine Zauneidechsen.“ Vielleicht wäre ein aufklärendes Flugblatt angesagt.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Der falsche Horst
    --- (keine Angabe)
    16. März 2014 um 11.11 Uhr
    Schupelius hat zugeschlagen
    — und wie!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 307
    Lieber Willy,

    im Blog bist Du Sieger. Schade, dass dies den "Investor" und seine Helfer in Politik und Medien "nicht die Bohne" schert.

    Beste Grüße

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    conny
    --- (keine Angabe)
    16. März 2014 um 22.31 Uhr
    Bezirksamt verplemperte
    Steuergelder
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 308
    Schaut man über den Tellerrand, dann erkennt man: Eigentlich war das schon mit dem Abschluß des „Letter of Intent“ klar, wurde aber jetzt mit dem Beschluß im Abgeordnetenhaus durch SPD+CDU+GRÜNE besiegelt.

    Dieses Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf hätte sich die Geldausgabe für das LSG-Gutachten des Büros Fugman&Janotta sparen können. Hier wurden Gelder des Steuerzahlers vergeudet. Denn man wußte vorher, daß weder Bezirk noch Land an einem Landschaftsschutzgebiet (LSG) in Lichterfelde-Süd interessiert sind. Man plante zusammen mit den Investoren von vornherein eine Bebauung des „Außenbereichs“ (§ 35 BauGB) — egal, was da wächst und gedeiht („Alles nur Gedöns!“). Der Rest folgt dann später...

    Ein Fall für den Rechnungshof! -- conny (bitte die Links ergänzen).

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Joachim Falkenhagen
    falkenhagen5 (at) meerwind.de
    18. März 2014 um 21.49 Uhr
    Autofreies
    Lichterfelde-Süd?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 309
    Lichterfelde-Süd hatte wir schon vor bald 20 Jahren als Standort für ein autofreies Wohngebiet im Blick.

    Was würden Sie davon halten? Wer ist der Ansprechpartner der örtlichen Initiative?

    Mit freundlichen Grüßen
    Joachim Falkenhagen
    Autofrei Wohnen GbR
    Grimmstr. 9, 10967 Berlin,
    (++49-) 030-6501 7701, [...]
    [Editor–19.03.2014:    Hier gibt es die Kontakt-Daten zur örtlichen Bürgerinitiative (Aktionsbündnis). -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Jens
    jens_385 (at) yahoo.de (24h)
    22. März 2014 um 16.57 Uhr
    Verkehrskollaps
    positiv sehen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 310
    Hallo, es ist doch völlig klar, man kann diesen Engpaß in der Osdorfer Straße zwischen Blanckertzweg und Ostpreußendamm mit irgendwelchen Baumaßnahmen nicht beseitigen, da dazu der Platz fehlt. Vielerorts in der Stadt gibt es solche stauträchtigen Problemzonen. Wir müssen damit leben und/oder die Zahl der Kfz reduzieren...

    Aber man kann diese Verkehrsstaus in der Osdorfer Straße auch positiv sehen, zumal man dort prima mit der S-Bahn drüberwegfahren kann. Auch die BVG-Busse stehen dort im Stau. Denn solche Staus setzen auch Anreize dafür, dass sich Autofahrer überlegen, aufs Auto zu verzichten — oder dass sich Leute mit Köpfchen deswegen nicht in Groths Vorstadt einkaufen werden...

    Ich wünsche mir mehr Information über den von Müller/Kopp/Groth vernachlässigten Naturschutz, was sicher wichtiger als die Auto-Frage ist. Was wurde aus den Kröten? Wurden diesmal die frühbrütenden Vögel erfasst? Wurden darunter auch FFH-Arten festgestellt? Welche Arten sind das? Wie will man die geschützten Pflanzen-Arten nach Brandenburg exportieren? Trifft es zu, dass die ganze Arten-Prüfung in Händen der bauplanenden Groth-Gruppe liegt? -- Jens

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Insider
    --- (keine Angabe)
    24. März 2014 um 7.44 Uhr
    Nun macht was draus
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 311
    Hallo, ja mich gibt es noch, aber da Ihr so wenig aus meinen letzten Informationen zu machen wußtet, hatte ich mich etwas zurückgehalten. Aber nun gibt es vielleicht Wichtiges:

    1) Der Rauswurf von Baustaatssekretär Ephraim Gothe steht unmittelbar bevor. Es ist nicht auszuschließen, dass er von der Groth-Gruppe eingekauft wird.

    2) Auf der Immo-Messe MIPIM in Cannes bemühten sich Groth-Leute um Geldgeber für ihre Berliner Projekte. Hat sich die Groth-Gruppe mit Lichterfelde-Süd übernommen?

    3) Der ganze Artenschutz in Lichterfelde-Süd soll auf minimalstem Level abgewickelt werden. Entsprechend sind Gutachten bestellt worden, die wohl erst im Herbst vorliegen werden.

    4) Zwischen Senats- und Bezirksebene herrscht zudem Einigkeit, dass alle Tötungsverbote von streng geschützten Tieren durch großzügige Genehmigung von Ausnahmen aufgehoben werden sollen.

    5) Die Groth-Gruppe war nicht bereit, vorab etwa 10 Mio. Euro in eine unabhängige Stiftung für die Bewirtschaftung des Landschaftsparks einzubringen (vielleicht sollte man mal Bill Gates fragen).

    6) Moderator Seebauer wurde intern wegen der Nichtaufnahme der Bürger-Kernsätze ins Protokoll der Werkstatt kritisiert. Das hätte man doch machen können, wohlwissend, dass man sowieso die Planungshoheit habe, war zu hören.

    Macht diesmal was draus, zumal Ihr doch Biologen und gewiefte Naturschützer dabei habt.
    [Editor–26.03.2014:    Der Bericht der "Berliner Morgenpost" von gestern Abend bestätigt den vom Senat beschlossenen überraschenden Rauswurf des Baustaatssekretärs Ephraim Gothe (SPD). Nachfolger wird Engelbert Lütke-Daldrup. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    bingo
    --- (nicht mitgeteilt)
    26. März 2014 um 19.11 Uhr
    Warum schlafen
    die Naturschützer?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 312
    Von den Naturschützern in Berlin (bzw. in Lichterfelde) bin ich sehr enttäuscht. Jedenfalls ist bisher von Strafanzeigen gegen den auf dem Parks Range ablaufenden Naturfrevel nichts bekannt geworden.

    Sind denn die hier im Forum berichteten Schandtaten — wie Austrocknen des Krötenteichs, Malträtrieren von wirklich seltenen Kröten (und wer weiß was noch alles) sowie die perverse Reduzierung der Landschaftspflege — alle erlogen und erstunken?

    Auf dieser Site ist ein vorbildliches
    Handeln von Naturschützern bei uns in Brandenburg dokumentiert. Warum passiert ähnliches nicht beim Lichterfelder Großprojekt der Naturhasser? In Potsdam muß sich jetzt sogar das Landesparlament mit dem Natur-Schlendrian der Behörden befassen — ein angemessener Ort, um Naturverbrechen zu brandmarken.
    [Editor–27.03.2014:    Hm, bereits im Jahr 2000 war negativ aufgefallen, daß die Berliner Naturschutzverbände es bei ihrer Anmeldung von Flora-Fauna-Habitat-Schutzgebieten (FFH-Gebiete nach EU-Recht) nicht einmal versucht haben, auch Lichterfelde-Süd mit dem "Parks Range" zu berücksichtigen, obwohl die grundsätzliche Datenlage schon damals aufgrund der Untersuchungen in den 1980er-Jahren klar war. Die bereits bekannten FFH-Arten und -Biotope hätten eine Anmeldung gerechtfertigt. Eine Erklärung für die Nicht-Anmeldung ist nicht bekannt. -- khd] [mehr]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Horst
    --- (keine Angabe)
    28. März 2014 um 13.10 Uhr
    Warum schlafen
    die Naturschützer?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 313
    Gerade jetzt ist wieder die Zeit, in der Kröten und Frösche zu ihren Laichgewässern wandern und dort ihre Eier ablegen. Nahe am S-Bahnhof Lichterfelde-Süd befinden sich zwei Teiche, von denen aus in früheren Jahren zu dieser Zeit lauter Frosch- und Krötengesang zu hören war. Schon im letzten Jahr ist dieses Konzert kaum zu hören gewesen und in diesem ist es bisher dort ganz still. Nun sagt man, in den Teichen lebten inzwischen Fische, die die Frosch- und Kröteneier auffressen. Wie die Fische nur dorthin gekommen sind? [mehr]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Klausi
    --- (keine Angabe)
    29. März 2014 um 00.07 Uhr
    Warum schlafen
    die Naturschützer?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 314
    Hi Editor, um 2000 hatten die Naturschutzverbände Lichterfelde-Süd schon mal aufgegeben. Denn der unterm Diepgen-Senat von der CDU protegierte Steglitzer Bauunternehmer mit 'nem Stararchitekten aus London [Ed: Haberent-Planung] hatte ihnen den Mut genommen, gegen die geplante Naturzerstörung aufzubegehren. Das wird der Grund fürs Nicht-Anmelden als FFH-Gebiet gewesen sein, zumal die örtliche ULS-BI auch noch komische Vorstellungen von Naturschutz hatte.

    Jetzt soll nun der Euthanasie-Paragraph des Bundesnaturschutzgesetzes herhalten, um für den Bauherrn (und diesem BZ-Schupelius!) unwertes Tierleben von Zauneidechsen, Kröten, Feldlerchen, Fledermäuse u.a. mehr zu tilgen. Da müßten eigentlich auch die anerkannten Verbände auf die Barrikaden gehen. Aber man wird wohl "Robin Wood" Bescheid sagen müssen, um wirklich für die bedrohte Natur etwas zu erreichen.
    [Editor–30.03.2014:    Danke für die Klarstellungen. Aber seit 2002 hatten die BLN-Naturschützer doch viele Jahre Zeit, um wenigsten den "Parks Range" als FFH-Schutzgebiet nachzumelden... -- khd] [mehr]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Barbara XYZ
    --- (nicht angegeben)
    30. März 2014 um 16.50 Uhr
    Politik-Nieten
    die Rote Karte zeigen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 315
    Oh bin ich sauer! Nun sind wir hier an der Osdorfer Straße schon 1 Woche ohne Einkaufsmöglichkeit für Lebensmittel -- der KAISER hat für immer zugemacht.

    Habe erst heute mit Google dieses Portal mit der
    Kritik daran entdeckt. Empört haben mich die politischen Hintergründe, die zu dieser mieserablen Versorgung von ehrlich steuerzahlenden Bürgern geführt haben. Die von uns bezahlten Amts-Politiker dienen nur noch den Lobbyisten aus der Wirtschaft.

    Damit muß endlich Schluß sein. Nun mache ich in meinem Bekanntenkreis dafür mobil, beim Volksentscheid zum Tempelhofer Feld im Mai für die Nicht-Bebauung zu stimmen. Es ist ganz wichtig, dass wir BürgerInnen damit diesen absoluten Politik-Nieten wie Wowereit/SPD (verantwortlich für den unsinnigen GSW-Verkauf) und Dr. Kopp/CDU (verantwortlich für unsinnige Stadtentwicklungen in Lichterfelde) die ganz Rote Karte zeigen. Nur darauf kommt es bei diesem Volksentscheid an.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Yvonne
    --- (keine Angabe)
    31. März 2014 um 10.13 Uhr
    Zauneidechsen
    vom Abriß bedroht
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 316
    Hallo, seit letzter Woche werden am Landweg einige Gebäude abgerissen, wo sich die Firmen bereits aus Lichterfelde-Süd verabschiedet haben. Zu vermuten ist, dass das auf Anweisung der Groth-Gruppe geschieht, die wie am Mauerpark Fakten schaffen will.

    Das Problem bei diesem Baggereinsatz sind die z. B. in Ritzen von Fundamenten versteckten (streng geschützten) Zauneidechsen. Mit welchen Auflagen ist dieser Abriß vom Bezirksamt genehmigt worden? -- Y.
    [Editor–31.03.2014:    Werden bei dem Abriß auch (aus Versehen) Gehölze wie Buschwerk oder Hecken gerodet? Das wäre dann ganz klar ein Verstoß gegen Recht & Ordnung (Vogelschutz). Sofort die Polizei zur Beweissicherung rufen! -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Arne Müller (PIRATEN)
    arne.mueller (at) pf-sz.de
    31. März 2014 um 16.40 Uhr
    CDU + GRÜNE wollen keine
    ordentliche Naturschutz-Prüfung
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 317
    Der Antrag [„Fauna-Flora-Habitat (FFH) Verträglichkeitsprüfung für Lichterfelde-Süd“] wird vermutlich leider vom Umweltausschuss abgelehnt werden. Die Zählgemeinschaft [CDU + GRÜNE] führt folgende Argumente an:

    1. Lichterfelde-Süd ist kein Natura-2000-Gebiet und deshalb muss die FFH-Prüfung nicht durchgeführt werden.

    2. Eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung wird sowieso durchgeführt (weil gesetzlich vorgeschrieben).

    3. Es ist noch keine Fläche definiert, die bebaut werden soll (also kann die Bebaubarkeit derer noch nicht geprüft werden).
    Ich habe den Antrag bei der letzten Umweltausschusssitzung [der BVV Steglitz-Zehlendorf] vertagt, denke aber den Antrag aufrecht zu erhalten, weil ich das Argument für Punkt 1 nicht einsehe. Auch wenn es offiziell kein Natura-2000-Gebiet [FFH-Schutzgebiet] ist, so ist es dennoch gleichwertig (und das wird ja auch von der Zählgemeinschaft wiederholt aufgeführt) und deshalb sollte man es auch als solches behandeln und die Prüfung durchführen.
    [Editor–03.04.2014:    Das Parks-Range-Areal in Lichterfelde-Süd konnte Anfang des 21. Jahrhunderts nicht "NATURA-2000" werden, weil das einige Naturfeinde aus ökonomischen Gründen verhinderten. Man erzählt sich, daß es vor allem die CDU war, die das nicht wollte, um das damals laufende HABERENT/VIVICO-Projekt — auch mit einer „Grünen Mitte“ — nicht zu gefährden. Wer mehr wissen will, sollte den heutigen Bürgermeister Kopp (CDU) befragen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    khdit (at) khd-research.net
    1. April 2014 um 8.00 Uhr
    Service für die Kreativen
    gestartet
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 318
    Wie vor einiger Zeit angekündigt wurde heute ein kleiner kostenloser Service für die Teilnehmer am „Städtebaulichen Workshop“ der Groth-Gruppe gestartet. Dazu wird im Internet die neue ".info"-TLD-Domain

    http://pruefstein-lichterfelde-sued.info/
    verwendet.

    Auf dieser Sonderseite werden zusätzliche Informationen zum Großprojekt Lichterfelde-Süd gegeben, da die offizielle Ausschreibung (9,2 MByte) an manchen Stellen lückenhaft ist. Anregungen für weitere (rote) Punkte, die dort vorkommen sollten, sind sehr willkommen. -- khd
    [Editor–04.04.2014:    Inzwischen wurden alle Links zu den Homepages der beteiligten Architektur-Büros recherchiert. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Willy
    (ohne)
    6. April 2014 um 17.44 Uhr
    Zauneidechsen
    vom Abriß bedroht
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 319
    Beim heutigen Sonntagsspaziergang stellte ich eben fest, dass die Groth-Gruppe auch im westlichen Teil des Planungs-Areals mit dem Abriß von Hallen (wohl frühere Fa. Sosta) begonnen hat. Weder auf den Webseiten der Groth-Gruppe noch des Bezirksamts ist dazu eine Information zu finden. Wollten die nicht einen offenen Dialog? — Alles Lüge!?

    Auch hier stellt sich die Frage nach der Störung und evtl. Tötung von geschützten Zauneidechsen (Lacerta agilis). Schon der Naturschutz- Landesbeauftragte warnte im Juli 2012: „Die nach der
    FFH-Richtlinie besonders geschützte Zauneidechse kommt nahezu flächendeckend vor.“ Es war also genug Zeit, sich auf schützende Maßnahmen einzustellen. -- Willy S.
    [Editor–07.04.2014:    Hm, gibt es vom Abriß auch Fotos? Bitte solche per "Anonymous FTP" ins Verzeichnis (directory/folder) "incoming" hochladen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Landschaftsplaner
    --- (keine Angabe)
    12. April 2014 um 16.46 Uhr
    Statt offenem Wettbewerb
    nur gesteuerte Workshops
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 320
    Mit der Herausgabe der Verfahrens-Beschreibung zur Gewinnung eines städtebaulichen Konzepts für Lichterfelde-Süd dürfte nun auch dem Letzten klar sein, hier wird von der Groth-Gruppe plus Bezirksamt im Tender eine Chaos-Planung hoch Drei angekündigt.

    Da werden zunächst vermeintliche Städtebau-Experten angeheuert und angehört, und erst später sollen (vielleicht) die Natur-Belange eines nun wirklich Natura-2000-wertigen Areals von Experten betrachtet werden.

    Das soll dann die Basis für einen rechtsdichten B-Plan ergeben. Das kann nichts werden, auch wenn sich das die schwarz-grüne BVV-Mehrheit ganz toll wünscht!
    [Editor–15.04.2014:    Mit der Auskunft der Berliner Architektenkammer, daß der Städtbauliche Wettbewerb (Workshop) für Lichterfelde-Süd von der Groth-Gruppe nicht zur Registrierung angemeldet wurde, ist eine neue Situation entstanden. -- khd]   [mehr]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Jens
    jens_719 (at) yahoo.de
    12. April 2014 um 21.11 Uhr
    Warum es so viele Discounter gibt
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 321
    Schade, auf meine Fragen von neulich gibt's hier noch keine Antworten. Lesen denn hier keine Reiter mit, die sicher häufig im Naturparadies zugange sind?

    Dafür habe ich eine Antwort zur Discounter-Frage: Ihr erinnert Euch doch sicher alle daran, dass von Rot-Grün (konkret: Schröder/Fischer) in Deutschland nach dem New-Labour-Vorbild ein neues Sub-Proletariat (Hartz-IV-Empfänger) sowie die Mini-Jobberei eingeführt wurde („Armut per Gesetz!“).

    Dieses „Prekariat“ hatte natürlich Folgen, weshalb die politische Theorie besagt: Es wurden hierzulande überall die Discounter-Ketten staatlich ‚gefördert‘ — vor allem baulich. Gäbe es sie nicht, müßte der Staat viel höhere Hartz-IV-Sätze an die armen Arbeitslosen zahlen... -- Jens

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    bingo
    --- (keine Angabe)
    13. April 2014 um 8.38 Uhr
    Ersatzgelände für FFH-Arten
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 322
    Nochmals zu den wertvollen FFH-Arten: Bei der Beschreibung wird gesagt, die Groth-Gruppe müsse in Brandenburg Ersatzland für Ausgleichsmaßnahmen kaufen, wenn sie Lichterfelde-Süd auf 39 Hektar bebauen wollen — schon wegen der Zauneidechsen. [Link dorthin]

    Ist bekannt, ob in dieser Hinsicht bereits etwas unternommen worden ist?
    [Editor–13.04.2014:    Tja, angesichts der von @Landschaftsplaner gestern ausgemachten Chaos-Planung werden das die Groth-Leute eher verdrängt haben. Selbst die Deutsche Bahn hatte beim Großprojekt „Stuttgart-21“ zunächst den Kauf von Ersatzgelände für wertvolle Eidechsen ‚vergessen‘, wie unlängst die FAZ berictete. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    --- (sag ich nicht)
    16. April 2014 um 17.05 Uhr
    Chaos-Planung Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 323
    Dass sich "Bau-Diktator" Groth noch nicht mal an bewährte Normen für Planungswettbewerbe hält [siehe: Kommentar], verwundert (mich) kaum noch. Hatte er doch in den 2 Jahren seines Lichterfelde-Wirkens schon das Planungs- und Naturschutz-Recht kräftig mit Füßen getreten („Der Staat kann das nicht mehr“, Klaus Groth 2012) sowie alteingesessene Unternehmer wie Sau behandelt („Sie sind hier unerwünscht“, Groths Drückerkolonne 2013).

    Dieser Mann macht aus purer Geldgier seine eigenen Normen (worauf schon ein Dr. Otto im vorigen Jahr hinwies), und die Bezirksamts-Bubis dürfen zuschauen. Ob dieser Mann unser Gemeinwesen durch korrekte Steuerzahlungen unterstützt, steht in den Sternen. Auch der Beitrag der Groth-Gruppe zum sozialen Zusammenleben im Gemeinwesen Berlin ist praktisch Null. Sogar städtebaulich hat die Groth-Gruppe bisher kaum etwas Bemerkenswertes für die Großstadt auf die Beine stellen können.

    Wir sollten dem etwas entgegensetzen. Ich schlage vor, hier die Spenden-Konten der Berliner Naturschutzverbände zu veröffentlichen. Vielleicht können diese ein "Sonderkonto Lichterfelde-Süd" anlegen. Damit wir schon mal etwas Geld für die rechtlichen Auseinandersetzungen einzahlen können — auch um die Naturschützer etwas wach zu rütteln. -- ilex, und Frohe Ostern!

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Yvonne
    --- (keine Angabe)
    17. April 2014 um 00.13 Uhr
    FFH-Arten in
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 324
    Hallo, da die "Berliner Woche" (aber auch andere Berliner Zeitungen) noch nie etwas zum Artenschutz nach dem EU-Recht schrieben, habe ich mich mal bei Provinzblättern umgesehen.

    In Baden-Württemberg bin ich bei der "Bietigheimer Zeitung" fündig geworden: Im Artikel "
    Zauneidechse, Juchtenkäfer und Co." von Anfang April wird über die praktischen Erfahrungen mit dem besonderen Schutz der FFH-Arten berichtet.

    Ihr solltet diesen Artikel dokumentieren. Für Berlins Zeitungen könnte dieser Artikel Vorbild sein, endlich mal über den schizophren ablaufenden Artenschutz in Berlin am Beispiel Lichterfelde-Süd zu berichten. -- Y.
    [Editor–18.04.2014:    Inzwischen wurde dieser wichtige Artikel auf diesem Portal dokumentiert. Interessant ist auch, daß es im Schwabenland offensichtlich noch funktionierende Untere Naturschutzbehörden samt Behördenleitern mit Mumm gibt, die noch in der Lage sind, die ihnen vom Gesetzgeber übertragenen Aufgaben rein sachgerecht zu erledigen.

    In Steglitz hingegen schaffte es diese Behörde in 30 Jahren noch nicht einmal, ein bereits 1984 zweifelsfrei erkanntes "Flächenhaftes Naturdenkmal" (auch Habitat von FFH-Arten) südlich des Gewerbegebiets am Landweg (Nr. 13 im Plan) zu schützen. In Sachen FFH-Artenschutz war von dieser Behörde überhaupt noch nie etwas zu hören. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    khdit (at) khd-research.net
    17. April 2014 um 18.01 Uhr
    Bürgerentscheid im
    Fall Kol. Oeynhausen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 325
    Am 25. Mai ist nicht nur Europawahl und Volksentscheid zur Bebauung des Tempelhofer Felds. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf findet außerdem der Bürgerentscheid zur dauerhaften Sicherung der uralten Kleingartenkolonie Oeynhausen statt, die die Groth-Gruppe zum Teil vernichten und mit Luxuswohnungen bebauen will.

    Als Auftakt dazu sendete gestern der RBB im TV-Magazin „Klartext“ den Beitrag „Demokratie schwer gemacht? Bürgerentscheid zur Kolonie Oeynhausen“. Darin wird dem unendlichen Planungsgemauschel nachgegangen. Berichtet wird über den geplanten Mißbrauch des Verwaltungsrechts im Sinne politisch erwünschter Ergebnisse durch Bau-Stadtrat Schulte, Bezirksbürgermeister Naumann, Ex-Staatssekretär Gothe und Bau-Senator Müller (alle Beton-SPD). Die Sendung ist auf YouTube archiviert. [mehr]

    Informationen zum Bürgerentscheid Oeynhausen am 25. Mai gibt es unter www.baeume-oder-beton.de sowie auch bei Facebook unter www.facebook.com/baeumeoderbeton.

    [Infos und Dokus zum Fall Kol. Oeynhausen auf diesem Portal]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Erwin
    --- (habe keine)
    19. April 2014 um 00.11 Uhr (2. Fassung)
    BVV soll dooof bleiben!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 326
    Mir ist es absolut unverständlich, wie Erwachsene auf diesem Klippschul-Niveau argumentieren: Diskussion um die Zukunft von Lichterfelde-Süd sei "Zeitraub". Das sind keine Demokraten mehr!

    Es sind Ermächtiger! Für den "Bau-Diktator Groth". Ich sehe mich durch den
    Bericht der Bürgerinitiative in meiner hier neulich vorgetragenen These vollauf bestätigt.

    Wir sollten dieses eklatante Fehlverhalten gewählter Parlamentarier nicht hinnehmen. Diese Lobby-gesteuerten BVV-Leute, die ja eigentlich für das Interesse der Allgemeinheit eintreten sollen, gehören zumindest an den Pranger.

    Bitte teilt doch mal die Namen mit, wer von CDU und GRÜNEN an dieser denkwürdigen Ausschuß-Sitzung teilnahm.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Heil ...
    --- (keine Angabe)
    20. April 2014 um 3.11 Uhr
    Posting sofort gelöscht
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 327
    [Editor/Moderator–20.04.2014:    Aus wohl der ‚rechten Ecke‘ wurde hier heute wieder ein Angriff auf die Demokratie gepostet (vermutlich weil heute der 20. April ist). Für solche Ewiggestrigen- Propaganda ist hier kein Platz. -- khd]


    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    --- (nicht mitgeteilt)
    21. April 2014 um 11.46 Uhr
    Service für die Kreativen
    gestartet
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 328
    Kurze Anfrage: Wie wurde bisher diese neue Domain "pruefstein-lichterfelde-sued.info" angenommen?
    [Editor–22.04.2014:    Recht gut! in den ersten 3 Wochen (1.4. bis 21.4.2014) wurden diese Zusatzinfos zum Workshop 64-mal abgerufen. Darunter waren auch teilnehmende Büros. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    WilBerg
    --- (keine Angabe)
    21. April 2014 um 13.54 Uhr
    Warum schlafen
    die Naturschützer?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 329
    Schon wiederholt ist hier eine Passivität der Naturschützer beim Schutz der FFH-Arten bedauert worden. Während der BUND und der NABU sich wenigsten halbwegs um eine Bestandsaufnahme zu bemühen scheinen, hörte man von der "Grünen Liga" bisher in Lichterfelde-Süd bisher nullkommanix [Ed: auch von den so wichtigen Ornithologen und den Botanikern wurde bislang kein aktuelles Statement zu Lichterfelde-Süd bekannt].

    Das bisher eher dezente Auftreten von BUND und NABU für den Naturschutz in Lichterfelde-Süd ist wohl auch anstehenden Gesprächen mit der Groth-Gruppe über eine Beteiligung an der Trägerorganisation der "Grünen Mitte" geschuldet.

    Von der ehemals ca. 80 ha großen Parks Range, die zwischenzeitlich als "Lichterfelder Weidelandschaft" überlebte und zuletzt zur "Stadtwildnis" geadelt wurde, sind nun vorläufig 57 ha "Grüne Mitte" übrig geblieben.

    Nach dem inzwischen ausgeschriebenen "Städtebaulichen Wettbewerb" soll die "Grüne Mitte" für die Anwohner von einem um diese herum führenden Fuß- und Radweg aus erlebbar (einsehbar) sein.

    Bleibt die "Grüne Mitte" somit allein der Natur vorbehalten? Mitnichten! Die natur-inkompetente Groth-Gruppe und willige Helfer sind bereits eifrig dabei, die "Grüne Mitte" in Sondernutzungsflächen zu filetieren. Übrig bleibt dann vielleicht noch so etwas wie ein "Artenzoo", den dann die Reitgemeinschaft Holderhof bewirtschaften darf. Ein Pflegevertrag soll dafür bereits in Arbeit sein. [BUND-Replik]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Jörg Lang
    vernetzung (at) thf100.de
    23. April 2014 um 17.15 Uhr
    Infos zum Volksentscheid
    „100% Tempelhofer Feld“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 330
    Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter von
    • Prinzessinnengärten,
    • Gleisdreieck-Park,
    • Aktionsbündnis Lichterfelde-Süd,
    • Mediaspreeversenken,
    • Berliner Energietisch,
    • Berliner Wassertisch,
    • KGA Oeynhausen,
    • Pankower Mieterprotest und
    • Sozialmieter / Mieterstadt.
    An bei ein
    Aufruf für ein gemeinsames Mobilisierungs- und Vernetzungstreffen zum Volksentscheid 100% Tempelhofer Feld [72 KByte PDF mit Infos und Argumenten],

    für den nächsten Montag, 28.4 ab 19 h im "Frollein Langner" in der Weisestr. 34 in Neukölln.

    Das Treffen ist gemeinsam initiiert und vorbereitet von der Initiative THF 100%, der Mauerpark-Allianz und der Anwohner-Initiative Ernst-Thälmannpark / *teddyzweinull.

    Die direkten Kontakte bei THF100 sind:
    Initiative 100% Tempelhofer Feld, Schillerpromenade 31, 12049 Berlin
    Kontakt: [E-Mail siehe oben]
    Kerstin: 0151 10 500 781
    Mareike: 0178 923 8804

    Homepage: http://www.thf100.de/
    Facebook: http://www.facebook.com/thf100
    Betterplace: http://www.betterplace.org/de/organisations/thf100

    Ansonsten Rückfragen (usw.) auch einfach direkt über mich — gut wären vielleicht auch Rückmeldungen wer am 28.4. vorbeikommen kann, wer vielleicht weiter Post bekommen will oder wer vielleicht auch nicht noch mal angeschrieben werden möchte — aber es wäre schön wenn viele am 28.4. vorbeischauen können und wir überlegen können wie wir einen Erfolg für alle stadtpolitischen Gruppen und Initiativen mit einem Erfolg des Volksentscheids am 25.5. supporten können.

    Viele Grüße,
    Jörg Lang
    u.a. AI Ernst-Thälmann-Park / teddyzweinull

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtplaner
    --- (keine Angabe)
    26. April 2014 um 17.06 Uhr
    Reichlich Bauland
    hat Berlin
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 331
    Das ist ja sehr interessant! Berlins Senat hat in einem "Flächenbericht" 2011 selbst festgestellt, es gebe in der Stadt fast 1.000 Hektar an erschlossenem Bauland (gut für durchaus 150.000 Wohnungen). Diese Neuigkeit gibt die Volksentscheid-Initiative "100% Tempelhofer Feld" in ihrem aktuell gespiegelten Info-Blatt u.a. als Grund für die Forderung nach (derzeitiger) Nichtbebauung des Ex-THF an.

    Nun hab' ich gestern versucht, diese Zahl zu verifizieren, aber das Senats-Dokument nicht im Netz gefunden (die lassen ja öfter mal etwas verschwinden). Vielleicht kennt jemand eine/n Abgeordnete/n, die das Papier noch hat. Denn es ist natürlich bedeutsam, wie sich diese große Bauland-Fläche zusammensetzt.

    Wie auch immer — mit einer solchen "Baulandreserve" im Gepäck ist es nicht gerechtfertigt, in Lichterfelde-Süd mehr als 16–20 Hektar zu bebauen — noch dazu nur mit Luxus und Eigentum, nix an Soz. Wohnungsbau. Das bislang ständig vorgetragene Argument "dringend benötigter Wohnungsbau" (wg. vom Senat seit 2001 herbeigeführter Wohnungsnot) kann dann nicht ziehen, um dort wertvolle Natur-Flächen mit reichlich FFH-Arten zu zerstören.

    Das sollte ins "Juristen-Eck" (übrigens ein tolle Idee zur Erreichung von Transparenz!) aufgenommen werden, so dass es alle rechtzeitig wissen.
    [Editor–28.04.2014:    Danke für diesen wichtigen Hinweis! Inzwischen konnte ich diesen Flächenbericht beim Senat orten unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/ basisdaten_stadtentwicklung/flaechenmonitoring/ download/Flaechenentwicklung_in_Berlin_2010.pdf (alles auf 1 Zeile!). Allerdings mißlang ein Download-Versuch dieser 9 MByte-PDF. Dieser Senatsbericht bezieht sich also auf den Stand von 2010. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Karla
    --- (habe keine)
    27. April 2014 um 18.36 Uhr
    Keine Führung durch
    den „Parks Range“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 332
    Enttäuschend — wieder gab's keinen Osterspaziergang durch die Wildnis des alten Übungsplatzes.

    Aber warum? Der Baubetreiber Groth sagt doch auf seiner Webseite (FAQ) zu Lichterfelde-Süd, die Besichtigungen sei Sache des Pächters. Ich versteh' nicht, was da gespielt wird.
    [Editor–29.04.2014:    In der im Internet publizierten Groth-FAQ wird die Frage „Warum sind derzeit große Teile des Geländes für die Öffentlichkeit gesperrt?“ beantwortet mit: „Hier bestehen Pachtverträge mit der Reitergemeinschaft Holderhof und verschiedenen Gewerbetreibenden. Für die Dauer dieser Verträge obliegt das Hausrecht den Pächtern.“ (Download vom 15.11.2013). -- khd] [mehr]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Andreas Faensen-Thiebes
    faensen-thiebes (at) bund-berlin.de
    28. April 2014 um 19.51 Uhr
    Warum schlafen
    die Naturschützer?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 333
    Liebe(r) WilBerg,
    ich verstehe ja gut die Ungeduld, aber ich glaube, hier schießen Sie übers Ziel hinaus: Als BUND sind wir seit der Verleihung unseres Umweltpreises an die Reitgemeinschaft Holderhof/Anne Loba und an das Aktionsbündnis dabei, uns für die Rettung dieser herrlichen Landschaft einzusetzen.

    Nun ist nicht immer lautester Protest angesagt — wie beim Letter of Intent, wo wir heftig protestierten — sondern manchmal auch tatsächlich Gespräche mit den Verantwortlichen, aber auch Suche nach gangbaren Wegen: Es wäre nach dem Letter of Intent und dem Beschluss des Abgeordnetenhauses vom 20.02.2014 naiv zu glauben, wir könnten die ganze Fläche für Natur und Erholung retten.

    So kritisieren wir als BUND zwar das Ignorieren der nach Janotta-Gutachten LSG-würdigen Fläche durch Bezirk und Abgeordnetenhaus, aber wir versuchen auch, hier wenigstens die gröbsten Fehler bei der Grenzziehung zu vermeiden und vor allem auch ein Konzept zu entwickeln, wie diese herrliche Landschaft dauerhaft zu erhalten ist.

    Wir zeigen also alles andere als die von Ihnen unterstellte Passivität, und das habe ich auch in der Veranstaltung des Aktionsbündnisses am 20. Februar 2014 deutlich gemacht.

    Noch ein Wort zu den von Ihnen ebenfalls kritisierten Nabu und Grüne Liga: Die Umwelt- und Naturschutzverbände haben alle ihre Schwerpunkte und wir wirken da zusammen, wo konzertiertes Handeln sinnvoll ist, ergänzen uns jeweils in unseren Schwerpunkten und wir vermeiden Doppelarbeit, weil sie unnötig ist. Sie tun sich und Ihrer Sache keinen Gefallen, wenn Sie auch auf die einhauen, die auf Ihrer Seite stehen, aber schon auch ihre eigenen Aufgaben, Kompetenzen, Erfahrungen und Vorgehen haben.

    Setzen wir uns also weiterhin gemeinsam und solidarisch für den Erhalt der Lichterfelder Weidelandschaft ein!

    Dr. Andreas Faensen-Thiebes,
    BUND Berlin

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Horst
    --- (keine Angabe)
    28. April 2014 um 22.54 Uhr
    Keine Führung durch
    den „Parks Range“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 334
    Liebe Karla,
    die angeblichen monatlichen Führungstermine sind so gut im Internet versteckt, dass sie nicht zu finden sind.
    [Editor–29.04.2014:    Tja, UND WAS SOLL DAS? Die Leute der Reitergemeinschaft Holderhof haben also in nun 2 Jahren nicht mitgekriegt, daß es dieses FORUM gibt, in dem man die Besichtigungs-Termine ganz simpel per Mausklick allen mitteilen kann... -- khd]
    [Editor–04.05.2014:    Quatsch, da ist nichts "versteckt", wie meine heutige Nachrecherche ergab. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    --- (keine Angabe)
    29. April 2014 um 00.09 + 18.03 Uhr
    Warum schlafen
    die Naturschützer?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 335
    Alles klar!
    Dank der prima
    Recherchearbeit wissen wir nun: Die Berliner Naturschutzvereinigungen schlafen schon seit dem Jahr 2000, wenn es um die feine Natur und Landschaft in Lichterfelde-Süd geht.

    Bitteschön: Was hinderte die Berliner Naturschutzvereinigungen daran, nach 2000 für das riesige Parks-Range-Gelände am südlichen Stadtrand — noch dazu im Außenbereich (§ 35 BauGB) — den FFH-Schutzgebietsstatus anzumelden, obwohl (ihnen) bereits seit um 1985 bekannt war, dass es dort etliche Arten und Biotope/Habitate gibt, die seit 1992 unter den Schutz dieser EU-Richtlinie standen?

    PS: Entdeckte gerade den Beitrag des BUND Berlin von gestern. Dann wird uns doch Dr. Faensen-Thiebes eine Antwort auf meine fette Frage geben können. Man muss alles von der Wurzel her denken, wie wir Pflanzen wissen. -- ilex um 17.56 Uhr

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gela
    --- (habe auch keine)
    1. Mai 2014 um 16.41 Uhr
    Was wird aus dem
    Schwalben-Paradies?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 336
    Hallo alle Naturfreunde!

    Uns treibt noch eine ganz andere Sorge um, denn das Groth-Bauunternehmen hat in dieser
    Ausschreibung manche merkwürdigen Dinge gefordert. Nach unserem Verständnis könnten diese das Vogelparadies Lichterfelde-Süd ernsthaft gefährden.

    Ich denke da vor allem an die vielen Schwalben (oder sind's Mauersegler?) die seit Jahrzehnten auf unseren Hochhausbalkons wohnen und ihren Nachwuchs aufziehen. Dieses Jahr waren sie schon am 24. April (gut 2 Wochen früher als vor Jahren) aus Afrika zurück.

    Diese wunderbaren Vögel leben von Insekten (z. B. Mücken), die sie über dem Land, das nun Groth gehört, im Fluge fangen. Aber diese obskuren Grün-Ambitionen eines Groth auf Merkantil-Niveau könnten sehr wohl dazu beitragen, dass die Schwalben hier künftig nicht mehr genug Nahrung finden werden.

    Werden denn solche etwas komplexeren Öko-Zusammenhänge nicht auch in der Planung behandelt? Bisher habe ich dazu noch nichts gelesen (aber viel über Probleme von sowieso schon die Umwelt zerstörenden Autofahrern). Was können wir tun, um das einmalige Vogelparadies (mit seinen Hunderten von Schwalben) auf Dauer zu erhalten?

    Gruß Gela & Gerlinde

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Admin)
    khdit (at) khd-research.net
    3. Mai 2014 um 1.00 Uhr
    Posting nur
    per E-Mail möglich
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 337
    Leider beginnt das 3. Jahr gleich mit einem kleinen Ärgernis. Nachdem der Host-Provider am späten 1. Mai ein Upgrade der Server-Software durchführte, funktioniert nun das Posten ins FORUM über das bekannte Web-Formular nicht mehr einwandfrei.

    Es wird einige Zeit dauern, bis ich den eigentlichen Fehler herausgefunden habe und die sich daraus ergebenden Korrekturen erledigt haben werde.

    Dennoch ist das Posten von Beiträgen direkt per E-Mail weiterhin möglich und wünschenswert. Senden Sie also Ihre Beiträge bitte an:
    [Editor–10.05.2014:    Das hat zur Folge, daß das FORUM nicht mehr täglich aktualisiert wird, da dieses derzeit per Handarbeit erledigt werden muß. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    K.-H. Ditberner (khd)
    khdit (at) khd-research.net
    3. Mai 2014 um 3.10 + 17.22 Uhr
    Was wird aus dem
    Schwalben-Paradies?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 338
    Hallo ihr Naturfreundinnen,

    es ist sehr gut, daß Ihr dieses Öko-Problem ansprecht, denn es gibt davon noch etliche ähnlich gelagerte Fälle (wie z. B. Verlust des Nahrungsgebiets für Turm-Falken und für die Fledermäuse). All diese urökologischen Fragen kamen bislang in der Diskussion (oder in Gutachten) noch gar nicht vor. Und Groth & Co haben daran sicher noch keinen Funken Zeit verschwendet — und die Naturschutzbehörde schläft bekanntlich...

    Die Auswirkungen jedweder „Störungen“ (z. B. Bodenversiegelungen oder das Herrichten von ordentlichem Parkgrün) auf solch vielschichtig vernetzten Lebensraum-Systeme (Habitate) lassen sich nur mit soliden Modell-Untersuchungen prognostizieren (Worst-case-Modelle). Das gibt es bislang nicht, ist auch nicht in Sicht. Im Gegenteil: Man hört inzwischen, daß vermutlich sogar dieser 2. geplante Experten-Workshop (zur Landschaftsplanung) von der Groth-Gruppe gestrichen werden soll, um schneller zum Bauen zu kommen. Da sind harte Erkenntnisse zur Störung des Naturhaushalts nur hinderlich.

    Intelligent ist es, all diese offenen Öko-Fragen in einem ordentlichen, gesetzlichen Landschaftsplan-Verfahren sauber zu analysieren, zu bewerten und zu wichten, weshalb es ja extra vom Bundesgesetzgeber vor gut 30 Jahren in das Planungsrecht eingeführt wurde.

    Wie wir leider in den letzten 4 Jahren lernen mußten, haben wir es aber bei dieser Lichterfelde-Planung mit handelnden Figuren zu tun, denen es arg an Intelligenz mangelt. Zu beobachten ist nur politische und kommerzielle Bauernschläue vom Typ ideologisch verblendete Schlitzohrigkeit, was aber für wirklich sachgerechte Lösungen im Sinne des Gemeinwohls völlig daneben ist.

    Und da Schwalben nicht wählen können (sie würden ganz sicher weder GRÜNE noch CDU wählen!), werden es wohl deutlich weniger werden, wenn erst die Bauphantasien eines Klaus Groth Wirklichkeit werden. Für die Halbgebildeten ist Natur halt nur störender „Schnick-Schnack“ ohne Wert, über den man nicht weiter diskutieren muß. -- khd

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    khdit (at) khd-research.net
    4. Mai 2014 um 17.55 Uhr
    Keine Führung durch
    den „Parks Range“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 339
    Die Reitgemeinschaft Holderhof, Réaumurstraße 17–19 kündigt ihre Veranstaltungen und Führungen durch die Wildnis des Parks Range — wie schon seit Jahren — auf ihrer Webseite im

    Berliner Umweltkalender

    an (Anbieter = 1663), was auch hier auf der Seite „Besichtigungen“ immer mitgeteilt wurde. Daran hat sich also nichts geändert.

    Eine nächste Möglichkeit der Besichtigung gibt es am Abend des 14. Mai 2014 von 19–22 Uhr: Vollmond über der Weidelandschaft. Bitte vorher anmelden.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Uhu vom Mauerpark
    --- (via Anonymizer)
    7. Mai 2014 um 1.51 Uhr
    „Wir werden den
    Groth vertreiben“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 340
    Gestern im Netz gefunden:
    Grafik „Groth vertreiben“

    [Editor–09.05.2014:    Hm, wo gab's denn das? -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Robert Smith
    rsmith.385 (at) gmail.com (no reply)
    8. Mai 2014 um 8.34 Uhr
    Finanzierung des
    Groth-Bauvorhabens
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 341
    Hi, weiß hier jemand schon etwas über die Geldeinsammelstrategien (Fonds?) dieser "Groth u-invest Zehnte GmbH & Co. Lichterfelde-Süd KG" aus der Berliner Groth-Gruppe, die ab 2015 Lichterfelde-Süd bebauen will. Ein befreundeter Experte schätzte, dass sie dafür mindestens 1,5 bis 2,0 Milliarden Euro benötigen werden.

    Meine derzeitige Einschätzung: Es ist wohl sicherer, Griechische Staatsanleihen zu kaufen, statt Geld in solchen Groth-Fonds anzulegen. Die ganze Planung scheint auf zu tönernen Beinen zu stehen. -- R.S.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Landschaftsplaner
    scape78 (at) gmx.de
    8. Mai 2014 um 10.11 Uhr
    Harte Nuß
    „FFH-Artenschutz“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 342
    Hallo, Gratulation zum 2-Jährigen mit der 400. Homepage und dem immer wieder tollen Biß. Na am langen Wochenende gab es ja hier viel Neues: Den Gaebler-Text*, Antwort der Markl-Vieto an den BLN* sowie diesen Arbeitsbericht des Bezirks-Naturschutzamts*. Alles hoch interessant und sehr aufschlußreich beim Querlesen. Danke für die Dokumentation. Das erleichtert das Weiterdenken.

    Ich will nur einen Punkt daraus ansprechen: Der FFH-Artenschutz wird nun zur ganz harten Nuß für die Planer im Bezirksamt und bei der Groth-Gruppe — vielleicht dort sogar auch finanziell. Das haben die alle unterschätzt, zumal es dort so viele FFH-Arten gibt. So spricht die ganze Evidenz klar für ein 70 Hektar großes Schutzgebiet "Natura 2000". Aber nun darfs noch nicht mal ein LSG werden. Das wird noch ganz mächtigen Ärger mit den Naturschützern in Brüssel geben.

    Es ist natürlich extrem befremdlich, wenn nun die Arten-Begutachtung in Händen des Investors selbst liegt. Um so mehr gilt es, ganz genau aufzupassen und immer wieder nachzuhaken, was da ganz konkret geschieht — auch was z. B. nicht untersucht wird. Ich denke da insbesondere an die Moose, die bisher alle Gutachter vergaßen, die aber für die Habitat-Ausstattung für andere wertvolle Arten so ungemein wichtig sind.

    Nützlich beim Aufpassen wird diese neue vom Herausgeber compilierte Liste "FFH-Arten in Deutschland"* sein, in der bereits einige Arten als "vermutet" gekennzeichnet wurden. Ich ergänze diese Vermutungen um: Circus pygargus (Wiesenweihe), Coenonympha hero (Wald-Wiesenvögelchen), Helix pomatia (Weinbergschnecke), Lanius senator (Rotkopfwürger), Martes martes (Marder), Rana temporaria (Grasfrosch), Sphagnum (Torfmoose), Sphingonotus caerulans (Sandschrecke) und Trichomanes speciosum (Dünnfarn). Das sind alles besonders streng geschützte Arten.

    PS: Bitte die Links bei den * zufügen.
    [Editor–09.05.2014:    Danke! Die vermuteten Arten habe ich in der Liste (50. Ed.) entsprechend markiert. Gerne nehme ich weitere Ergänzungen und Korrekturen zu dieser wichtigen Arten-Liste entgegen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall (ALL)
    gerhard_niebergall (at) web.de
    8. Mai 2014 um 16.30 Uhr
    Keine Führung durch
    den „Parks Range“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 343
    Liebe Anne Loba,

    Dein hohes persönliches Engagement, die Lichterfelder Weidelandschaft für NaturliebhaberInnen durch Deine regelmäßigen Führungen zu erschließen, kann nicht genug gewürdigt werden.

    Dennoch kann man z. B. einzelnen Beiträgen unter
    http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/ entnehmen, dass offenbar der "Umweltkalender Berlin" nicht allen Interessierten als Medium bekannt ist, sich über Deine Führungstermine zu informieren.

    Da es darüber hinaus auch noch immer viele Menschen ohne Internet-Zugang gibt, rege ich auf diesem Wege an, Deine Termine auch in der "Berliner Woche" und im "Berliner Abendblatt" zu veröffentlichen. Bei den Damen Menge und von Unger würdest Du mit einem solchen Anliegen bestimmt offene Türen einrennen.

    Mit besten Grüßen
    Gerhard Niebergall

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    asterix
    asterix (at) mail.tv
    10. Mai 2014 um 00.06 Uhr
    FFH-Arten in
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 344
    Welches Fachbüro wurde vom Groth-Konzern beauftragt, diese endgültige Untersuchung der Flora und Fauna in Lichterfelde-Süd in Hinsicht auf deren FFH-Arten-Schutzwertigkeit durchzuführen?

    Doch nicht etwa diese "
    Lützow-7"-Leute...

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Oberforstmeister
    --- (via Anonymizer)
    10. Mai 2014 um 16.21 Uhr
    FFH-Arten
    in Deutschland
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 345
    Diese "FFH-Arten in Deutschland" ist in der Tat eine prima Information für alle Bürgerinitiativen, die sich mit Bau-Planungsfragen herumschlagen müssen.

    Ich vermisse dort aber noch die Ameisen und Spinnen, die beispielsweise in Lichterfelde-Süd im Südwesteck (beim Japaneck) vorkommen.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Biber
    biber09 (at) gmx.de
    11. Mai 2014 um 00.36 Uhr
    Viele Sozialwohnungen
    brauchen wir
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 346
    Hallo alle, es gibt ja Zeitgenossen (Politiker), für die fängt der Mensch erst an, wenn er eine Eigentumswohnung sein eigen nennt. Wenigkönner Wowereit, immerhin Genosse bei den Sozialdemokraten (SPD), ist so ein Ignorant der Mietwohnungsmenschen, wie wir vor einiger Zeit in der Zeitung lesen konnten [Ed: Link dazu]. Was wir aber in der Stadt ganz viel brauchen, sind wirklich bezahlbare Mietwohnungen. Wissenschaftler sagen es müßten 1/2 Million Sozialwohnungen her [Ed: Link dazu].

    Da ist es total pervers, wenn in Lichterfelde-Süd keine einzige Sozialwohnung in der Planung ist, wie die Groth-Ausschreibung deutlich macht. Deshalb habe ich mich jetzt sehr gefreut, dass wenigstens die Bürgerinitiative — wenn auch spät — nun auch Sozialen Wohnungsbau fordert. Aber nur 30 %, das ist viel zu wenig. Ich schlage mindestens 60 % vor — wie soll sonst jemals das riesige Defizit abgebaut werden.

    Damit die Réaumurstraße nicht zur Kluft wird, sollten diese Wohnungen auf dem Nordareal 6- bis 8-stöckig an dieser Straße gebaut werden. An der Osdorfer Straße Ecke Landweg wäre städtebaulich sogar ein Punkthochhaus nicht schlecht. Das würde kaum Platz vom so wichtigen Gewerbegebiet wegnehmen.

    Und was ist eigentlich aus dem alten Versprechen [Ed: Flächen Nr. 10 im XII-L2] geworden, auch Mietergärten einzurichten? Wenn das aber wegen des vorrangigen Naturschutzes nichts werden kann, dann ist das so — aber nur dann! -- Der Biber

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Ruby
    --- (ist unklar)
    14. Mai 2014 um 13.18 Uhr
    BGMR-Gutachten
    komplett im Internet?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 347
    Hallo, nun habe ich überall gesucht — auch auf der Dialog-Homepage der Groth-Gruppe. Ich habe es aber nicht gefunden: Dieses naturschutzfachliche Gutachten von 2010, das das Berliner BGMR-Büro zusammenstellte.

    Gibt es das komplette Gutachten auch nach 4 Jahren noch immer nicht in digitaler Form im Internet? Wo bleibt die am 19.4.2012 und am 15.10.2013 bei den Bürgerdialogen versprochene Transparenz aller Planung?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Der Paule
    --- (via Anonymizer)
    17. Mai 2014 um 18.13 Uhr
    Die GRÜNEN abwatschen!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 348
    Hallo, will nur an meinen Beitrag vom Herbst erinnern.

    Auch bei der kommenden Europa-Wahl sollten wir die GRÜNEN — zumindest in Steglitz-Zehlendorf — erneut ganz kräftig abwatschen. Noch nicht mal seit 1992 geltendes EU-Artenschutzrecht wollen sie in Lichterfelde durchsetzen, obwohl dafür zuständig.

    Und beim Tempelhof-Volksentscheid stimmen alle Freunde Lichterfelde-Süds mit einem JA fürs Gesetz der Bürger und mit einem NEIN fürs Gesetz des Abgeordnetenhauses. Geht der Volksentscheid positiv fürs Bürgergesetz aus, dann wird uns das bei der weiteren Planung für den Parks Range ungemein helfen. Die Groth-Family wird nur noch kleine Brötchen backen können.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    K.-H. Ditberner (khd)
    khdit (at) khd-research.net
    18. Mai 2014 um 12.24 Uhr
    Aufwertung aus der Trickkiste
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 349
    Planzelle mit Thermometer-Siedlung
    ^   Armut in Lichterfelde-Süd. ThS = Thermometer- Siedlung, PR = Parks-Range-Areal.   (Grafik: 18.5.2014 – khd)
    Es lohnt sich immer, sehr genau auf amtliche Grafiken zu schauen. So auch auf die
    Hauptkarte zur Armut in Berlin, die der Senat am 14. Mai veröffentlichte. [Tagesspiegel-Bericht]

    In diesem Berliner Armutsbericht wird der Sozial-Status in definierten Planzellen (PLR im Bericht genannt) dargestellt. Die Thermometer-Siedlung befindet sich in der Planzelle mit der Nr. 06020407. Aber der genaue Blick auf die Karte zeigt: Auch das gesamte Planungsbiet südlich der Siedlung (Parks Range mit Umgebung) gehört zu dieser Planzelle.

    Die Thermometer-Siedlung ist heute ein Problemviertel mit großer Armut und anderen sozialen Problemen. Das könnte sich — auf dem Papier, in der Statistik — ändern, wenn erst auf dem Südareal von der Groth-Gruppe viele Eigentumswohnungen und Eigenheime für Reichere gebaut und diese bezogen worden sind.

    Auf einen Schlag ließe sich dann durch neue Mittelwertbildung die Armut aus dieser Gegend ‚vertreiben‘. Das ist offensichtlich die „Aufwertung“, mit der Politiker heute so gerne argumentieren. -- khd.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtplaner
    --- (via Anonymizer)
    20. Mai 2014 um 13.02 Uhr
    Hinweise auf
    Stadtplanung vom Typ 3.0
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 350
    Nutze die Mittagspause, um das gleich zu posten. Heute früh (vor 9 Uhr) hörte ich im "Deutschlandradio" ein interessantes Interview mit dem Berliner Stadtsoziologen Knie. Dabei ging es um neue Aspekte der Entwicklung von Städten. Es passt prima zur Problemplanung in Lichterfelde-Süd. Ich empfehle sehr, das zu dokumentieren, damit das auf Dauer im Netz bleibt.

    Und vor etwa einer Woche veröffentlichte die "Huffington Post" unter dem Titel "Stadtplanung 3.0" ein wichtiges Statement des Gurus Charles Landry. Das ist ein fundiertes Plädoyer für wesentlich mehr Bürgerbeteiligung. Auch das sollte auf dem Portal auf Dauer dokumentiert werden. Beides bietet viel Substanz für diese unterbelichtete Politiker, die noch immer der antiquierten Stadtplanung in Hinterzimmern anhängen.
    [Editor–22.05.2014:    Na das sind ja 2 ganz feine Hinweise. Danke! Beide Texte wurden inzwischen dokumentiert. Oben wurden die entsprechenden Links dorthin hinzugefügt. Dieser Landry-Text erscheint so wichtig, daß dieser als PLS-Flyer Nr. 19 leicht weitergereicht werden kann. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Ruby
    --- (unklare Angabe)
    20. Mai 2014 um 22.14 Uhr
    Treffen des Aktionsbündnisses
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 351
    Wann und wo trifft sich die Bürgerinitiative in Lichterfelde-Süd? Ich kann das nirgends finden.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    asterix
    asterix35 (at) mail.tv
    22. Mai 2014 um 00.06 Uhr
    Aufwertung aus der Trickkiste
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 352
    Dass Berlins Senat gerne trickst, wissen wir schon vom Mietenspiegel, den kein Mieter nachvollziehen kann, da Basisdaten unveröffentlicht bleiben.

    Demnächst wird nun also Lichterfelde-Süd reich gerechnet werden. Um mal die Größenordnung abzuschätzen, habe ich etwas zur Kinderarmut gerechnet. Nimmt man an, dass in Groths Neubauten keine armen Kinder zuziehen und sich das Gesamtverhältnis Kinder zu Einwohnern nicht groß ändert, dann verringern sich die im
    aktuellen Armutsbericht gemachte Prozentangabe um den Faktor Derzeitige Einwohnerzahl / Künftige Einwohnerzahl.

    Mit Zahlen: rd. 5.000 / (5.000 + 10.000) = 1/3. Aus der derzeitig festgestellten enormen Kinderarmut von 65,14 % würden dann: 65,14 % x 1/3 = 21,7 % — ein Wert der deutlich unterm Berliner Mittelwert (30,9 %) liegt. Das wäre doch was, ohne einen Cent für arme Kinder auszugeben, wäre das Rot aus der künftigen Armutskarte getilgt.

    Übrigens, auch beim "Masterplan Tempelhofer Feld" trickst Berlins Senat ganz gewaltig. Auch der ist Lug und Trug. Möge am Sonntag das ehrliche Bürgergesetz gewinnen. -- asterix

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall (ALL)
    gerhard_niebergall (at) web.de
    22. Mai 2014 um 11.31 Uhr
    Treffen des Aktionsbündnisses
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 353
    Das Aktionsbündnis trifft sich regelmäßig am ersten Mittwoch eines jeden Monats, 18 Uhr, im Stadtteilzentrum — Kieztreff, Celsiustraße 60, 12207 Berlin.

    Nächster Termin ist damit am
    Mittwoch, den 4. Juni 2014.


    Freundliche Grüße
    Gerhard Niebergall

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Biber
    biber13 (at) gmx.de
    22. Mai 2014 um 19.33 Uhr
    Städtebaulicher
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 354
    Hallo, erst jetzt fiel mir diese Zusammensetzung der Wettbewerbsjury auf (dank des Links im Morgenpost-Artikel von vorgestern). Das sieht sehr nach einer Wunschzusammensetzung der Groth-Gruppe aus.

    Soweit ich das heute recherchieren konnte, ist darunter keine Person, die eine wirklich kritische Einstellung zur in Berlin praktizierten (Investor-gesteuerten) Stadtplanung hat. Ich vermisse auch einen echten Stadtsoziologen.

    Konnte denn die Bürgerinitiative (BI) wenigstens ein Jury-Mitglied vorschlagen? Was wurde da vereinbart oder von der BI gefordert?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Searcher
    --- (via Anonymizer)
    24. Mai 2014 um 00.37 Uhr
    Die GRÜNEN abwatschen!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 355
    Hi, hier schon mal die Zahlen der letzten Europa-Wahl für die Steglitz-Zehlendorfer GRÜNEN: 2009 erhielten sie 22.618 Stimmen (23,58 %). Mal sehen, was am Sonntag rauskommt, wo sie doch noch nicht mal [seit 1992] geltendes Europa-Artenschutzrecht in Lichterfelde-Süd energisch durchsetzen wollen.

    Nachtrag zu meiner
    Mitteilung vom Februar: Also — Überraschung — Horst == Dr. K. Holtzig. Das ergab meine Analyse. Irrtumswahrscheinlichkeit p = 0,067 [Ed: also ziemlich sicher], sagt meine feine Software.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    ilex49 (at) gmail.com
    27. Mai 2014 um 16.44 Uhr
    „100% Parks Range“
    mit allen FFH-Arten
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 356
    Voilà! Wenn keine Denkverbote wirken, wird zunächst Utopisches („100% Tempelhofer Feld“) Wirklichkeit. Es ist ein grandioser Erfolg der Bürgerbewegung, der am Sonntag mit dem Volksentscheid erreicht wurde. Danke dafür!

    Berlin muß sich nun in seiner künftigen Stadtplanung völlig neu sortieren — und das gilt auch für Lichterfelde-Süd, denn es war u. a. Dämlichkeit hoch 3, im Jahr 2012 das Vorkaufsrecht in Lichterfelde-Süd nicht wahrzunehmen.

    Um diesen Fehler zu heilen, um wirklich etwas für die Habitate der bedrohten FFH-Arten zu tun („100% Parks Range“ in einem LSG), um bei der Thermometer-Siedlung Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen, um dort auch Sozialen Wohnunbgsbau zu verwirklichen, sollte nun doch das — hier schon vor gut einem Jahr
    diskutierte — Mittel des „Städtebaulichen Entwicklungsbereiches“ (§ 165ff Baugesetzbuch) heran. Was meint Ihr? -- ilex

    PS: Auch das ginge notfalls per Volksbegehren/ Volksentscheid...

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall (ALL)
    gerhard_niebergall (at) web.de
    28. Mai 2014 um 13.39 Uhr + 30.5.
    Nächstes Treffen
    des Aktionsbündnisses
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 357
    Das nächste Treffen der Bürger-AG des Aktionsbündnisses Lichterfelde-Süd im Stadtteilzentrum — Kieztreff, Celsiustraße 60, 12207 Berlin findet statt am:

    Mittwoch, den 4. Juni 2014 um 18 Uhr.

    T a g e s o r d n u n g :
    1. Nachlese zu unserem Info-Stand auf dem Kirschblütenfest.
    2. Interview mit dem rbb (am 30.5. in der "Abendschau" um 19.30 Uhr gesendet).
    3. Unsere Petition zur Sicherung von Betrieben und damit Arbeits- und Ausbildungsplätzen in Lichterfelde-Süd.
    4. Neuigkeiten aus der Bezirksverordnetenversammlung und deren Ausschüssen.
    5. Nachbetrachtung zum Workshop zur Entwicklung eines städtebaulichen Konzepts am 7. Mai 2014. [Protokoll des Auftakt-Treffens]
    6. Bericht aus dem Workshop "Grüne Mitte" vom 20. Mai 2014.
    7. Der Volksentscheid Tempelhofer Feld und die Folgen für uns als BI.
    8. Verschiedenes (u. a. Termine).
    [Editor–29.05.2014:    Für die Diskussion über die Folgen des erfolgreichen Volksentscheids mag dieser Tagesspiegel-Kommentar nützlich sein. Folgt man am Schluß den "[mehr]", dann gibt es dort weitere Informationen sowie Einsichten zu einer zeitgemäßen Bürgerbeteiligung. -- khd]

    Name:
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    Datum:
    Stadtplaner
    noreply (at) atoll.az
    1. Juni 2014 um 19.20 Uhr
    „100% Parks Range“
    mit allen FFH-Arten
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 358
    Die Hintergrund-Berichterstattung nach dem THF-Volksentscheid brachte es an den Tag [Ed: Link dazu]: Berlin hat allein im Bezirk Mitte Bauplätze mit Baurecht für über 16.000 neue Wohnungen. Investoren brauchen nur noch Architekten aktivieren und Baugenehmigungen beantragen, was aber bislang kaum vorkam — wohl weil Immokreise an Knappheit interessiert sind.

    Andererseits hat der Senat "Wohnungsnot" produziert und ausgerufen. Damit wird auch der Bau von fast 3.000 Wohnungen im Außenbereich in Lichterfelde-Süd begründet, obwohl Wohnungen in der Innenstadt gebraucht werden. Und mit "Wohnungsnot" werden dann auch die zu erwartenden massiven Eingriffe in die schützenswerte Natur gerechtfertigt werden. Im Gutachten des Büros Lützow-7 werden dazu auf Seite 19 bereits Handlungsanweisungen gegeben.

    Das ist alles im höchsten Maße irrational und wird vor Gericht kaum Bestand haben. Um alles wieder auf Rationalität runterzufahren (nur behutsame Randbebauung ohne massive Naturzerstörung), könnte der Vorschlag von ilex in der Tat nützlich sein. Aber dazu brauchen wir Politiker im Abgeordnetenhaus mit Durchblick, den sie schon beim Tempelhofer Feld nicht hatten...

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    K.-H. Ditberner (khd)
    khdit (at) khd-research.net
    4. Juni 2014 um 22.10 Uhr
    Masterplan Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 359
    Aus dem nunmehr vorliegenden Gutachten „Biotope + Bäume“ vom Nov. 2013 des Landschaftsarchitektur-Büros Lützow-7 geht auch — und erstmals für uns — eindeutig hervor, daß die Groth-Gruppe (wohl Ende 2012 oder Anfang 2013) dieses Büro mit der Anfertigung des „Masterplans Lichterfelde-Süd“ beauftragt hat. Das erklärt nun auch, warum das Stadtplanungsamt des Bezirks seinen Plan vom August 2013 nur „Leitbild“ nannte.

    Daß diese wichtige Information nicht Anfang 2013 per Presse-Mitteilung öffentlich gemacht wurde, zeigt die Unfähigkeit der Planenden für Transparenz zu sorgen. -- khd.

    [Editor-Anmerkung zu dem Gutachten]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall
    gerhard_niebergall (at) web.de
    5. Juni 2014 um 17.20 Uhr
    Erschließung von der
    Osdorfer Straße
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 360
    Betreff: Voreinschätzung der Verkehrserschließung eines geplanten Baugebiets durch die Groth-Gruppe (Auftraggeber) und die PST, Werder/Havel (Auftragnehmer). [Link zu diesem Gutachten]

    Lieber Herr Editor,

    das von Ihnen unter dem 4.6.2014 gepostete "Ergebnis des Verkehrsgutachtens vom Februar 2013" zeigt unter anderem auf den Blättern 12 und 13 eine neue Straße [zur Bewältigung von 33 % des Neuverkehrs], die das Südende des von der Groth-Gruppe entlang der Bahntrasse neu geplanten Quartiers durch den Wald und die "Grüne Stadtkante", die schon zu Brandenburg gehört, mit der Osdorfer Straße verbinden soll.

    Damit würde dem Wald, der schon entlag der Bahntrasse großflächig gerodet werden soll, endgültig der Rest gegeben. Leicht vorstellbar ist, dass entlang dieser Straße irgendwann auch einmal gebaut wird. Herr Bezirksbaustadtrat Norbert Schmidt (CDU) hätte da wohl nichts dagegen. Die "BZ" hatte schon im vorigen Jahr berichtet, der Stadtrat wolle Berlin durch Wohnungsbau von Brandenburg "abriegeln" [Ed: schon in BILD vom 16.4.2012].

    Die "Grüne Mitte" würde dann endgültig zur Vorhaltefläche für Wohnungsbau, die man dann füllen könne, wenn die heute noch vorhandene schützenswerte Flora und Fauna hinweggepflegt ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Niebergall
    [Editor–06.06.2014:    Tja, ich hatte dieses Problem ja schon in meinem Beitrag vom 18. März 2014 (PST-Gutachten war noch nicht bekannt) mit der „inneren Ringstraße“ angesprochen und bewertet. Nun haben wir in den letzten Jahren lernen müssen, daß die Planenden unter Transparenz und Bürger- Information etwas völlig anderes verstehen als das Publikum — wie beim Tempelhofer Feld.

    Fertige Gutachten bleiben in der Schublade. Um dem etwas Rationales entgegenzusetzen, wird es jetzt wohl Zeit, einen FNP-Entwurf zu Papier zu bringen. Damit ließe sich ein tragfähiger Kompromiß (ohne naturzerstörenden Innenring, aber u. a. mit GE, LSG + NatSch-Gebiet) aufzeigen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Willy
    --- (via Anonymizer)
    8. Juni 2014 um 17.03 Uhr
    Welche „Annäherungen“ gibt’s?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 361
    „Neben vielen erfreulichen Annäherungen zwischen den Positionen in der bisher bekannt gewordenen Planung und den Zielen des Aktionsbündnisses müssen doch einige noch zu überprüfende Differenzen genannt werden“, lese ich in den Anmerkungen der Bürgerinitiative zum Workshop. [Ed: Link dazu]

    Bitteschön, was gibt es denn bisher an „Annäherungen“? Ich kann nur die totale Uneinsichtigkeit bei den Planern erkennen. Noch schöne Pfingsten! -- Willy S.

    Name:
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    Datum:
    Landschaftsplaner
    scape80 (at) gmx.de
    9. Juni 2014 um 9.24 Uhr
    Landschaftsplanerischer
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 362
    Hallo, bekanntlich wird es in Lichterfelde-Süd auf die Durchsetzung des besonderen Schutzes der FFH-Arten ankommen. Gibt es denn nun eine Liste der Teilnehmer am „Landschaftsplanerischer Workshop“ der Groth-Gruppe?

    [Editor–09.06.2014:    Ja, diese Liste gibt es inzwischen, da sie uns ‚zugeflogen‘ ist: „Vorläufige Teilnehmerliste: Workshop "Grüne Mitte" in einem zukünftigen Landschaftsschutzgebiet [LSG] in Lichterfelde-Süd“ vom 16.5.2014. Moderiert wird dieser Workshop vom Mediator-Büro.

    Eine sehr interessante Liste von Leuten mit ökologischem Sachverstand... Außerdem wird hier erstmals auf ein LSG hingewiesen — vielleicht ein Lapsus. Ein Protokoll oder einen ALL-Bericht über die 1. Workshop-Sitzung am 20.5.2014 gibt es noch nicht. -- khd] [Kurzbericht vom Workshop]

    Name:
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    Datum:
    asterix
    asterix37 (at) mail.tv
    13. Juni 2014 um 17.44 Uhr
    Verzicht auf den
    Bau von Häuschen?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 363
    So, also für Mr. Groth lohnt sich das Bauen in Lichterfelde-Süd nicht [Ed: Link dazu], wenn ihm der Staat nur 16 oder 20 oder 24 Hektar Bauland bewilligt. Das läßt nun ganz tief blicken.

    Zur Erinnerung: Am Mauerpark will Groth noch immer auf nur 3,5 Hektar zwischen 500 und 600 Wohnungen bauen, was sich also lohnen muss. Warum dann nicht Wohnungsbau auf 16 Hektar nur als Randbebauung in Lichterfelde-Süd?

    Klar, Groth will das dicke Geschäft auf dem Parks-Range-Gelände mit den Einfamilien- und Reihen-Häusern machen, die er reichlich — ohne Rücksicht auf die wertvolle Natur — als „Gartenstadt“ hinter der Randbebauung plant.

    Was spricht stadtplanerisch dagegen, auf die meisten dieser Häuschen mit kleinem Garten zu verzichten und damit der Natur den Raum zu belassen?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtplaner
    noreply (at) atoll.az
    15. Juni 2014 um 8.17 Uhr
    Wohnungspolitik des
    Bezirksamts Steglitz-Zehlendorf
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 364
    Hallo Editor, bitte unbedingt diesen Leserbrief von Herrn Gerlach aus Steglitz im heutigen "Tagesspiegel" (Seite 16) dokumentieren.

    Dieser Artikel zeigt auf, dass sich die CDU- und GRÜNEN-Politik im Bezirk Steglitz-Zehlendorf einen Deibel um die Wohnungsnöte der Armen kümmert. Man "entmietete" bezirkseigene Gebäude — und produzierte damit Leerstand.

    Bekanntlich wollen die gleichen Politiker in Lichterfelde-Süd Tausende teure Wohnungen für die Reichen — noch dazu an vielen Stellen naturzerstörend — bauen lassen. Das Volk sollte ihnen ganz energisch auf die Finger hauen.
    [Editor–16.06.2014:    Danke für diesen interessanten Hinweis. Da der "Tagesspiegel" offensichtlich nicht mehr alle Print-Artikel auch online hat, habe ich heute den Leserbrief gescannt: „Produzierte Wohnungslose“. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    K.-H. Dittberner (khd)
    khdit (at) khd-research.net
    18. Juni 2014 um 16.29 Uhr
    Verzicht auf den
    Bau von Häuschen?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 365
    Diese von @asterix aufgeworfene Frage muß mit einem JA beantwortet werden, denn alle Fakten sprechen dafür. Bleibt zu hoffen, daß das auch bei den Planern allmählich ankommt.

    Nach den Angaben auf Seite 30 der „Aufgabenstellung“ wünscht sich die Groth-Gruppe den Bau von maximal 675 Einfamilien-Häusern und 1.013 Eigentumswohnungen — zusammen sind das 1.688 Wohneinheiten (WE).

    Dieses Angebot richtet sich an einen finanzkräftigen Personenkreis. Deshalb muß davon ausgegangen werden, daß allein dieser bereits mindestens 1 Auto pro WE mitbringen wird. Ein Umorientieren auf den ÖPNV ist bei ihnen nicht zu erwarten, zumal es teilweise weite Fußwege zum S-Bahnhof, zum Bus, zum nächsten Bäcker und zum nächsten Briefkasten geben wird.

    Es ist deshalb unvernünftig, in Lichterfelde-Süd eine große Siedlung mit Einfamilien- und Reihenhäusern zu bauen. Es gibt keine Straßenbau-Lösung, um den zusätzlichen Kfz-Verkehr bewältigen zu können. -- khd

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Landschaftsplaner
    scape83 (at) gmx.de
    24. Juni 2014 um 8.35 Uhr
    Warum schlafen
    die Naturschützer?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 366
    Hallo, dieser Kommentar zu den Naturschützern gefällt mir sehr gut.

    Es bleibt wirklich unverständlich, dass sie zu Lichterfelde-Süd nicht schon jetzt mehr einbringen und in der Öffentlichkeit deutlich machen, was an der bisherigen Planung schiefläuft. Beim Tempelhofer Feld haben sie doch auch prächtiges "Störfeuer" geliefert [Ed: ein Link dazu]. Dabei ist die Natur des Parks-Range-Geländes mit seiner enormen Artenvielfalt ganz sicher ökologisch sehr viel wertvoller.

    Noch was: Die Frage vom @ilex ist nocht nicht beantwortet. Und wer arbeitet derzeit an dieser SaP für Lichterfelde-Süd?
    [Editor–26.06.2014:    Soweit hier durchgesickert, liegt diese SaP (Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung) auch in den Händen des Master-Büros „Lützow 7“. Ob sich das wg. der Nähe zur Groth-Gruppe negativ auf das Ergebnis auswirken wird, müssen wir abwarten. Auch hierbei wird es sehr auf die Hilfe der Berliner Naturschützer ankommen. -- khd] [Ein SaP-Beispiel]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Dornröschen
    --- (via Anonymizer)
    28. Juni 2014 um 17.11 Uhr
    Den Nordteil nicht
    vergessen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 367
    Bisher wurde immer gesagt, der gesamte Nordteil des Plangebiets in Lichterfelde-Süd sei „problemlos bebaubar“, das vorhandene Gewerbegebiet am Landweg sei sogar das „Filetstück“ des Bauprojekts der Immobiliengruppe Groth.

    Ich will aber daraufhinweisen, dass das ganz sicher nicht „problemlos“ erfolgen kann. Nach allem was bisher bekannt ist, muss auch hier mit dem Vorkommen von nach dem Europa-Katalog streng geschützten Arten gerechnet werden, z. B. mit Zauneidechsen und mit Amphibien. [Ed:
    FFH-Arten]

    In einer Zeitung las ich jetzt: „Wer Tieren und Pflanzen einen Lebensraum nimmt, ist dazu verpflichtet, ihnen einen neuen Lebensraum einzurichten, so ist es im Bundesnaturschutzgesetz festgelegt. Konkret bedeutet das, dass Bauherren für Eingriffe in die Natur im Zuge ihrer Projekte dafür sorgen müssen, andernorts einen ökologischen Ausgleich zu schaffen: Ein Biotop anzulegen, eine Allee zu pflanzen oder einen Wald aufzuforsten.“

    Ist denn dieses wichtige Thema bereits in den Verhandlungen (Workshops) von den Naturschützern und der Bürgerinitiative angesprochen worden? Und wie verhalten sich die Behörden dazu?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Editor)
    khdit (at) khd-research.net
    30. Juni 2014 um 00.22 Uhr
    Pläne für die Bebauung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 368
    Obwohl die 8 Entwürfe der Architektur-Büros für die Bebauung von Lichterfelde-Süd nun schon eine Woche online sind, gibt es im FORUM bislang kein Echo dazu — ist halt WM-Fußballzeit. Deshalb wurden am Wochenende erste Eindrücke einiger Experten erfragt und auf dieser Basis ein Portal-Kommentar verfasst, der gestern Abend veröffentlicht wurde unter:
    Auf der gleichen Webseite gibt es einen Überblick über die am 18. Juni im Städtebaulichen Workshop erörterten Entwürfe unter: Außerdem wurde auch der vollständige Prüfbericht der Freien Planungsgruppe Berlin mit weitergehenden Infos und Abbildungen zu den Entwürfen ins Netz gestellt unter: Erwartet wird jetzt noch ein Bericht der Bürgervertreter im Workshop, der aber noch nicht eingegangen ist. -- khd
    [Editor–30.06.2014–05.07:    Dieser "Bericht über die letzten Workshops der Groth-Gruppe" ist soeben eingegangen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Prof. Helmut Schmidt (ALL)
    helmut.max.schmidt (at) web.de
    30. Juni 2014 um 04.55 Uhr (delayed)
    Lichterfelde-Süd:
    JETZT HANDELN !
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 369
        ALL Logo
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

    Es ist so weit: Groth und Bezirksamt planen die Zukunft von Lichterfelde-Süd. Interessen von Bürgerinnen und Bürgern werden weder von der Groth-Gruppe, noch vom Bezirksamt und auch nicht von der Mehrheit der BVV ernsthaft beachtet oder gar berücksichtigt — CDU und GRÜNE verweigern sogar Debatten über Anträge der SPD zu Planungszielen für die Entwicklung von Lichterfelde-Süd [siehe:
    Stadtplanungs-Diskussion ist "Zeitraub"].

    In der Anlage zu dieser Mail erhalten Sie meinen Bericht zum Stand der Zukunftsplanung für Lichterfelde-Süd in den ersten "Workshops" der Groth-Gruppe, an denen ich teilgenommen habe.

    Jetzt ist der richtige, vielleicht sogar der letzte Zeitpunkt, an dem Bürgerinnen und Bürger Einfluss nehmen können auf die Vorlagen zum Bebauungs- und Flächennutzungsplan, vor allem zu der Zahl der Wohneinheiten und damit zur Zunahme des Verkehrs, zur Öffnung und Nutzung der Parks Range für Spiel, Sport und Naherholung, zum Erhalt von Gewerbebetrieben, zum nachbarschaftlichen Miteinander mit den neuen Bewohnern und und und...

    Engagieren Sie sich und senden Sie und Ihre Familienangehörigen, Ihre Freunde und Bekannten, Ihre Nachbarn und Mitbewohner jeweils eine E-MAIL an die verantwortlichen Politiker und die Planer im Bezirk. Dazu brauchen Sie nur die folgenden E-Mail-Adressen in das Adressfeld zu kopieren:

    [Bitte folgen Sie diesem Link, um mehr zu erfahren]

    Mit besten Grüßen
    Helmut Schmidt
    im Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd

    ANHANG:  [Ergebnis der letzten Workshops]


    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Dornröschen
    --- (via Anonymizer)
    30. Juni 2014 um 22.26 Uhr
    Pläne für die Bebauung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 370
    Ich würde gerne noch etwas mehr über die Diskussions-Linie in den Workshops erfahren — sicher auch andere.

    Ist das möglich? Ist denn schon zu erkennen, welchen Entwurf Groth-Gruppe und Bezirksamt präferieren?
    [Editor–03.07.2014:    Einige Antworten dazu gibt es in der aktuellen "Zwischenbilanz des Aktionsbündnisses". -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gullytaucher
    --- (via Anonymizer)
    2. Juli 2014 um 12.58 Uhr
    Pläne für die Bebauung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 371
    Schon erstaunlich, wie dicht private Stadtplaner ein neues Wohnviertel am Stadtrand planen, das sich dann "Gartenstadt" nennen soll...

    Reichen denn in Lichterfelde-Süd die Kapazitäten der vorhandenen Abwasserkanäle für zusätzliche "
    10.000 Bewohner" [Morgenpost]? Wer bezahlt — angesichts dieser Privatplanung — einen evtl. notwendigen Ausbau?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    K.-H. Dittberner (khd)
    khdit (at) khd-research.net
    4. Juli 2014 um 14.26 Uhr
    Beschwerde wegen Verletzung
    von EU-Naturschutzrecht
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 372
    Werden bei einer Bauplanung die EU-Schutzregeln für die besonders streng geschützten FFH-Arten nicht adäquat beachtet, dann besteht auch die Möglichkeit der Beschwerde bei der EU-Kommission. Darauf hatte uns der @Landschaftsplaner bereits im November 2013 hingewiesen.

    In der jetzt aufgetauchten Broschüre zur Bürgerbeteiligungt (3,7 MByte PDF), die von der Bundestagsfraktion der GRÜNEN im August 2013 herausgegeben wurde, gibt es dazu auf Seite 52 eine Handlungsanweisung:

    „Wenn schwerwiegende Bedenken gegen Vorhaben bestehen, die FFH- und Vogelschutzgebiete beeinträchtigen, haben Bürgerinnen und Bürger wie auch Vereine die Möglichkeit eine Beschwerde an die zuständige EU-Kommission zu richten. Dafür existiert ein Formular, für dessen Ausfüllung detaillierte naturschutzfachliche Kenntnisse vorhanden sein sollten. Es ist auf den Internet-Seiten der EU-Kommission und bei den anerkannten Naturschutzverbänden erhältlich.

    Beachtet werden muss, dass Beschwerden gegen Absichten und unvollendete Planungen in der Regel nur formell bearbeitet werden. Beschwerden gegen formelle Beschlüsse — beispielsweise das Baurecht für eine Straße — können theoretisch jedoch bis zu einem Verfahren der EU gegen die entsprechende Körperschaft führen.“
    Zwar wurde mit dem „Letter of Intent“ vom April 2013 (mit 39 ha Bebaubarkeit) noch kein Baurecht gesetzt, aber der gesamte Verfahrensablauf danach macht den Vorsatz von schwerwiegenden Eingriffen in Lebensräume von FFH-Arten deutlich. Wir wissen inzwischen auch, daß zumindest der „Parks Range“ als FFH-Schutzgebiet hätte ausgewiesen werden müssen.

    Diese Fakten legen nahe, die Beschwerde vorzubereiten, um sie dann beim nächsten Affront (vermutlich eine unzulängliche artenschutzrechtliche Prüfung) sofort nach Brüssel zu schicken. -- khd

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall (ALL)
    gerhard_niebergall (at) web.de
    4. Juli 2014 um 15.19 Uhr
    Nächstes Treffen
    des Aktionsbündnisses
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 373
    Das nächste Treffen der Bürger-AG des Aktionsbündnisses Lichterfelde-Süd im Stadtteilzentrum — Kieztreff, Celsiustraße 60, 12207 Berlin findet statt am:

    Mittwoch, den 9. Juli 2014 um 18 Uhr.

    T a g e s o r d n u n g :
    1. Berichte und Aussprache über die Workshops vom 18. Juni und 4. Juli 2014. [Zwischenbilanz]
    2. Wird durch das Vorhaben der Groth-Gruppe die Wegverbindung von der Buswendekehre am Ost-Ausgang des S-Bahnhofs Lichterfelde-Süd zur Kirschbaumallee und zum Mauerrundweg abgeschnitten?
    3. Der Zustand der Kinder- und Ballspielplätze in der Thermometer- und in der Woltmann-Siedlung.
    4. Die Lage der Gewerbebetriebe und ihrer Mitarbeiter in Lichterfelde-Süd.
    5. Verschiedenes (u. a. Termine).
    Anmerkung: Über den Workshop zur sogenannten "Grünen Mitte" am 4. Juli 2014 wird voraussichtlich zumindest Herr Lätsch berichten können. Herr Helmut Schmidt und seine Vertreterin, Frau Mampel, sind an einer Teilnahme gehindert. Auf Vorschlag von Herrn Schmidt hatte deshalb die Moderatorin des Workshops, Frau Voßkamp, mich zu diesem Termin eingeladen. Gestern musste sie nun auf Verlangen der GRÜNEN-Stadträtin Markl-Vieto und von Herrn Groth mich wieder ausladen. Solches Agieren wirft schon ein ganz besonderes Licht auf die Bürgerbeteiligung in Lichterfelde-Süd, die doch nach dem Volksentscheid zum Tempelhofer Feld von den Frontfrauen der Landes-GRÜNEN, Ramona Pop und Antje Kapek, als beispielhaft gerühmt worden war...

    [Die 8 Pläne für Lichterfelde-Süd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Ein Mitdenker
    --- (via Anonymizer)
    6. Juli 2014 um 18.21 Uhr
    Pläne für die Bebauung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 374
    Hallo, die präsentierten Erstentwürfe zeugen vor allem von wenig Kreativität und erreichen nicht das Libeskind-Niveau. Das sieht alles doch sehr nach einem Copy&Paste-Design aus. Lichterfelde-Süd hat wirklich Besseres verdient.

    Wie wäre es, junge unverbildete Kreativität abzurufen. Das Projekt in Lichterfelde-Süd eignet sich doch prima für ein studentisches Projekt angehender Architekten und Stadtplaner.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Oliver
    oli_klar (at) yahoo.de
    7. Juli 2014 um 13.37 Uhr
    Baulöwe Groth im Visier
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 375
        BSJ Logo
    Hallo zusammen,
    die Initiative 100% Tempelhofer Feld lädt ein:

    Der Baulöwe, die Stadt und der Filz. Dokumentarfilm von Mathew D. Rose und Ursel Sieber, über Immobiliengeschäft und Politik, am Beispiel des Berliner Baulöwen Klaus Groth.

    Wann: Donnerstag, den 10. Juli,
    Zeit: 19 Uhr,
    Ort: Villa Neukölln, Hermannstrasse 233, 12049 Berlin.

    Im Anschluss sprechen wir mit dem Investigativjournalisten Mathew D. Rose und AktivistInnen, die heute Widerstand gegen die Baupläne von Klaus Groth leisten (angefragt sind AktivistInnen von: Mauerpark, Lehrter Strasse, ...).

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    ilex54 (at) gmail.com
    7. Juli 2014 um 22.03 Uhr
    Pläne für die Bebauung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 376
    Angesichts dieser die Bürgerforderungen verhöhnenden Planung muss jetzt ein ganz deutliches und scharfes

    So nicht !

    her. Wer entwirft schon mal ein Volksgesetz zur gesunden Entwicklung von Lichterfelde-Süd? -- ilex

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Alex
    --- (keine Angabe)
    13. Juli 2014 um 17.18 Uhr
    Wildschweine und die Gärtchen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 377
    Irgendwo war mal zu lesen, dass sich häufig auf dem Parks Range auch Wildschweine tummeln.

    Wie will eigentlich Immo-Händler Groth & Co später verhindern, dass die Eigenheimler-Gärtchen regelmäßig vom Schwarzwild umgegraben werden? Oder anders gefragt: Gehört zum Konzept der "Grünen Mitte" auch die Beschäftigung eines Stadtjägers?

    Wer kauft sich schon ein teures Häuschen mit Garten, wenn dort dauernd Ärger droht...

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Eberhard Speckmann
    eberhard.speckmann (at) dielinke-steglitz-zehlendorf.de
    17. Juli 2014 um 15.47 Uhr
    Speckmann-Interview
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 378
    Hier noch ein Interview aus der Bezirkszeitung DIE LINKE Steglitz-Zehlendorf, als PDF: "Lichterfelde-Süd — Wie weiter?".

    Mit solidarischen Grüßen
    Eberhard Speckmann

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (Admin)
    khdit (at) khd-research.net
    18. Juli 2014 um 1.32 Uhr
    Posting via Web-Formular
    funktioniert wieder
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 379
    Logo PLS-Forum Es hat nun wirklich lange gedauert, bis mir die Reparatur der Posting-Software gelang. Diesmal war es besonders subtil, die Inkompatibilitäten im Script-Code aufzuspüren, zumal wenn die Augen nicht mehr so ganz mitmachen.

    Aber seit heute funktioniert alles wieder einwandfrei — auch das zusätzlich mögliche Einreichen einer Datei (z.B. ein Foto). Bitte nutzen Sie nun wieder das
    Posting via Web-Formular.

    Damit ist auch das anonyme Posten wieder einfacher. Bleibt zu hoffen, daß vermehrt interessante Beiträge im FORUM eingehen. -- khd.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    bingo
    --- (nicht mitgeteilt)
    18. Juli 2014 um 16.44 Uhr
    Rolle des Gutachters Janotta?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 380
    Hallo, ist ja prima, dass das simple Anonym-Posten wieder möglich ist, denn mich treibt eine Frage um:

    Welche Rolle spielt jetzt der Landschafts-Gutachter Martin Janotta?

    Ist er noch in Diensten des Bezirksamts, oder nun Zuarbeiter für die vom Investor beauftragten Master-Planer im Büro "Lützow 7", oder neutraler Sachwalter für die so sehr bedrohte Natur in Lichterfelde-Süd?
    [Editor–25.08.2014:    Soweit hier bekannt, Martin Janotta berät weiterhin das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf in den Natur- und Landschaftsfragen zu Lichterfelde-Süd. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Nerdy
    --- (will anonym bleiben)
    19. Juli 2014 um 9.46 Uhr
    Pläne für die Bebauung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 381
    Was ich an der ganzen Lichterfelde-Süd-Planerei nicht verstehe: Da hat es doch um 2000 schon einmal einen städtebaulichen Wettbewerb mit preisgekrönten Profi-Konzepten gegeben. [Ed: Link dazu]

    Warum in aller Welt wird jetzt noch mal das Rad erfunden, statt das Beste aus den alten Entwürfen auszuwählen...

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    asterix
    --- (keine mitgeteilt)
    19. Juli 2014 um 19.11 Uhr
    Pläne für die Bebauung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 382
    Nun gibt es seit Ende vorigen Jahres eine — hoffentlich vollständige — Kartierung der Gehölze auf Mr. Groths großem Grundstück.

    Dennoch kann ich nicht erkennen, dass irgendeiner der Planer bei der Anordnung der Gebäude Rücksicht auf über Jahrzehnte gewachsene Bäume genommen hat. Das ist heftig zu kritisieren. Was sagen die Berliner Baumschützer dazu?
    [Editor–20.07.2014:    Tja, auf Seite 14 des Lützow-7-Gutachtens vom Nov. 2013 (4,8 MByte PDF) heißt es bereits zu den vorhandenen Gehölzbeständen: „So kann bereits auf konzeptioneller Ebene der Versuch unternommen werden, Bereiche in denen sich entsprechende Flächen verdichten auszusparen bzw. diese in die städtebaulich- landschaftsplanerische Planung zu integrieren.“ Das werden dann wohl die Gebäudeplaner überlesen haben. -- khd]
    [Hochauflösende Karte der Biotope/Bäume (6,6 MByte PDF)]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Dornröschen
    --- (nicht mitgeteilt)
    22. Juli 2014 um 9.03 Uhr
    Beeinflussen Gärten
    die gewachsene Natur?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 383
    Ein Thema kam bisher noch nicht vor: Die Wirkung der vielen vorgesehenen Privatgärten auf die vorhandenen Artenbestände in Lichterfelde-Süd.

    Die Groth-Gruppe hat angekündigt, bis zu 675 Eigenheime mit Garten bauen zu wollen. Das bedeutet (neben der hier bereits angesprochenen
    Verkehrsproblematik) auch, dass an diesen Orten überall individuell geprägte, wenig naturnahe Garten-Biotope — mit vielleicht problematischen Arten — entstehen werden.

    Und das solte/muss Auswirkungen haben, da sich diese Gärten unmittelbar um die so genannte "Grünen Mitte" gruppieren sollen — somit ein enger Biotopverbund entstehen wird.

    Was sagen Naturschutz-Experten zu den dadurch zu erwartenden Veränderungen von Flora und Fauna in Lichterfelde-Süd? Welche derzeit vorhandenen wertvollen Arten sind durch intensiven Gartenbau gefährdet? Muss deshalb der Bau von Eigenheimen mit Garten beschränkt werden?

    Ist zu all diesen Fragen eine unabhängige Begutachtung vorgesehen? Oder will man das gar nicht so genau wissen?
    [Editor–24.07.2014:    Auch werden viele Gartenbesitzer zur chenischen Keule greifen, wenn es um die Bekämpfung von ‚Schädlingen‘ geht. Das sind alles Probleme, die nun landschaftsplanerisch im Workshop abschließend zu klären sind.

    Wenn es bereits einen Landschaftsplan für Lichterfelde-Süd gäbe (die BVV hatte sich ja 2012 einen
    gewünscht), dann würde es darin mit Sicherheit entsprechende Auflagen zum Schutz der wertvollen Natur geben. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    E. Speckmann (ALL)
    eberex (at) t-online.de
    25. Juli 2014 um 12.24 Uhr
    Gelenkte Bürgerbeteiligung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 384
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    nachstehend und als PDF-Anlage senden wir Ihnen eine Presseerklärung des Aktionsbündnis Lichterfelde Süd zum Thema: "
    Gelenkte Bürgerbeteiligung in Lichterfelde-Süd".

    Mit freundlichen Grüßen
    Eberhard Speckmann

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    G. Niebergall (ALL)
    gerhard_niebergall (at) web.de
    25. Juli 2014 um 13.27 Uhr
    Zum Artenschutz
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 385

    Vorkommen europarechtlich streng geschützer Arten im Planungsgebiet Lichterfelde-Süd

    Es ist wohl ersichtlich, dass es bei einzelnen im Planungsgebiet nachgewiesenen europarechtlich streng geschützten Arten wie dem Moorfrosch, der Knoblauchkröte und mehreren Fledermausarten eine unzureichende Datenbasis für gezielte Schutzmaßnahmen gibt.

    Gleichzeitig wird schon jetzt durch den von der Groth-Gruppe veranlassten teilweisen Rückzug des Beweidungsmanagements aus der Fläche und den Abriss von Gebäuden in Lebensräume solcher Arten eingegriffen [Ed: hm, wer hat das wann mit welcher Begründung genehmigt?].

    Deshalb soll die in der Anlage beigefügte
    Stellungnahme zum Artenschutz einen Diskurs befördern, wie im laufenden Planungsprozess in Lichterfelde-Süd mit den dort vorgefundenen und nach der FFH-Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie der EU geschützten Arten umgegangen werden soll.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Niebergall

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Yvonne
    --- (keine Angabe)
    31. Juli 2014 um 22.46 Uhr
    Holderhof-Pferde
    nach Tempelhof?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 386
    Zum Artikel über die Tempelhof-Beweidung:

    Wenn es dem Investor Groth gelingt, den Holderhof mit seinen Pferden nach Tempelhof zu vertreiben, dann könnte er in Lichterfelde-Süd eine viel größere Fläche bebauen und großzügiger neue Straßen anlegen. -- Yvonne

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Landschaftsplaner
    --- (keine Angabe)
    1. Aug. 2014 um 9.33 Uhr
    Landschaftsplanerischer
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 387
    Hallo, wenn ich die neue Mitteilung des Aktionsbündnisses richtig deute, dann sind wohl im landschaftsplanerischen Workshop Vorschläge für Ausgleichsmaßnahmen vorgelegt worden.

    Können wir dazu Einzelheiten erfahren, wie in Lichterfelde-Süd mit den vorhandenen FFH-Arten umgegangen werden soll?

    PS: Ist der Schmetterling "Großer Feuerfalter" tatsächlich eine "prioritäre" FFH-Art?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall (ALL)
    gerhard_niebergall (at) web.de
    6. Aug. 2014 um 13.33 Uhr
    Großer Feuerfalter
    prioritäre FFH-Art?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 388
    Großer Feuerfalter fehlt zur prioritären Art (wie z. B. beim Juchtenkäfer) das * [Ed: vor dem wiss. Namen „Lycaena dispar“]. Damit ist der Große Feuerfalter allein eine "Art von gemeinschaftlichem Interesse" im Sinne der FFH-Richtlinie.

    Auch insoweit hätte sein Lebensraum in Lichterfelde-Süd wohl als "Natura 2000-Gebiet" unter Schutz gestellt werden müssen.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Nerdy
    --- (keine Angabe)
    8. Aug. 2014 um 13.12 Uhr
    Gelenkte Bürgerbeteiligung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 389
    Für Regierende und Investoren sind die Bürger der allergrößte Störfaktor. Entsprechend verhalten sie sich, um die — noch so gut begründeten — Bürgeranliegen ins Leere laufen zu lassen. Sie setzen auf ihren längeren Macht-Hebel. Dann müssen die Bürger umlenken.

    Beim Volksbegehren zur Bebauung des Tempelhofer Felds konnte das trefflich beobachtet werden. Erst als es den Bürgern mit dem erfolgreichen Volksentscheid gelang, dort alle Bauabsichten zu stoppen, zogen sie ihre Schwänze ein.

    Daher sollte für die Entwicklung von Lichterfelde-Süd auch ein solches Volksbegehren angestrebt werden, zumal es in der Stadt etliche gibt, die sich damit gut auskennen. Zumindest beim Volksbegehren sollte es gelingen, die erforderliche Anzahl Unterschriften einzuholen. Allein schon das, könnte viel Positives für das Parks-Range-Gebiet bewirken.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    WilBerg
    --- (will anonym bleiben)
    8. Aug. 2014 um 23.03 Uhr
    Landschaftsplanerischer
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 390
    Bisher soll nur im städtebaulichen Workshop ein Ausgleichsbedarf für wenige Arten kurz angesprochen worden sein. Konkrete Vorschläge für Ausgleichsmaßnahmen gibt es noch nicht. Der Investor möchte aber wohl alle anstehenden Probleme kostengünstig in der "Grünen Mitte" unterbringen.

    Stellungnahmen der Naturschutzverbände stehen noch aus. Der BUND scheint zunächst damit zufrieden zu sein, eine Vertragsverlängerung für eine Beweidung durch die Reitgemeinschaft Holderhof auf reduzierter Fläche erreicht zu haben.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Landschaftsplaner
    --- (keine Angabe)
    12. Aug. 2014 um 8.36 Uhr
    Landschaftsplanerischer
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 391
    Hallo, habe erst gestern dieses Protokoll des Workshops vom 4. Juli 2014 entdeckt [Ed: Link dazu (7,7 MByte PDF)]. Das ist ja wohl der Witz schlechthin. So kann man doch keine Landschaft mit qualifiziertem Artenschutz planen. Nach den Bürgern werden nun auch die Experten mit Spielchen vera****t...

    Da werden Fotos von Kurzaussagen der Experten auf bunten Karten dokumentiert, ohne anzugeben, wer da was festgestellt hat. Bei einer Runde von Experten ist es aber wichtig zu erfahren, wer was gesagt hat. Argumente und Gegenargumente müssen klar benannt und festgehalten werden.

    Ganz offensichtlich durften dort bestimmte Rahmenvorgaben nicht mehr in Frage gestellt werden. Das wäre aber notwendig, um zu einem wegweisenden Ergebnis für die Bauleitplanung zu kommen. Es wird immer deutlicher, dass dieser landschaftsplanerische Workshop eine reine Alibi-Funktion hat.
    [Editor–20.08.2014:    Inzwischen gibt es zu diesem 2. Workshop auch ein Protokoll in Textform (4,5 MByte PDF), das hier in den nächsten Tagen nachlesbar sein wird. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Searcher
    --- (keine Angabe)
    14. Aug. 2014 um 18.22 Uhr
    BUND kann auch energisch
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 392
    Hi, anders als in Lichterfelde agiert der BUND in Dessau sehr offensiv — greift den dortigen Investor einer Solaranlage öffentlich an und sammelt Spenden.

    Das berichtete die "Mitteldeutsche Zeitung" am 12. August im Artikel "
    Scheitert Projekt an Schlingnatter und Zauneidechse?".

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    ilex59 (at) gmail.com
    14. Aug. 2014 um 22.19 Uhr
    Landschaftsplanerischer
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 393
    Ich kann @Landschaftsplaner nur zu 100 % zustimmen. Aber warum hat denn beim Workshop keiner der Experten mit der Faust auf den Tisch gehauen? Sind denn alle Experten von der Groth-Company gekauft?

    Nach allem was bisher öffentlich übers Entwicklungsgebiet in Lichterfelde-Süd bekannt ist, gibt es nur einen Schluß: Die für Berlin einzigartige wertvolle Natur muss als LSG [Landschaftsschutzgebiet] erhalten werden — nur am nördlichen Rand kann es eine mehrgeschossige Wohnbebauung geben. -- ilex

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    bingo
    --- (keine Angabe)
    18. Aug. 2014 um 8.27 Uhr
    Großkampagne gegen
    verfehlte Baupolitik in der Stadt
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 394
    Hallo, wann startet denn nun diese stadtweite Großkampagne gegen die unausgegorenen Baupläne der Groth-Gruppe und Ko. (Komplizen), von der ich im Juli hörte. Oder ist diese wichtige Absicht, ein großes Bürgerbündnis zu schmieden, schon wieder eingeschlafen?

    Würde mich gerne dabei einbringen. Aber wo gibt es dazu weitere Infos und Kontakte? Beim Suchen im Internet hatte ich dieser Tage kein Glück.
    [Editor–19.08.2014:    Soweit hier redaktionell bekannt, die "Mauerpark-Allianz" koordiniert eine solche Bürger-Kampagne. -- khd] [mehr dazu]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall
    gerhard_niebergall (at) web.de
    21. Aug. 2014 um 14.28 Uhr
    BUND kann auch energisch
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 395
    Für die großen Naturschutzverbände entwickelt sich der schon jetzt schändliche Umgang von Groth-Gruppe und Bezirksamt mit dem ehemaligen militärischen Übungsgelände Parks Range sowie angrenzenden Wald- und durchgrünten Gewerbeflächen in Lichterfelde-Süd zu einer Glaubwürdigkeitsfrage ersten Ranges.

    Deshalb bin ich überzeugt, dass insbesondere der
    BUND schon im zurzeit laufenden "diskursiven Workshopverfahren" auch den Schutz und die Zukunft nach der FFH-Richtlinie der EU und der EU-Vogelschutzrichtlinie besonders streng zu schützender Arten und Lebensgemeinschaften auch für die Öffentlichkeit unüberhörbar ansprechen wird.

    Die vollkommen überzogene und allein auf kurzfristige Rendite abzielende Planung der Groth-Gruppe in Lichterfelde-Süd segnete das Bezirksamt im voraus eilenden Gehorsam — bar jeder fachlichen Fundierung — durch den "Letter of Intent" ab. Im besser situierten Zehlendorf hätte man sich dies nie getraut. Bei Vollzug der Groth-Planung in Lichterfelde-Süd würden dort die Lebensgrundlagen besonders streng zu schützender Tier- und Pflanzen-Arten und Lebensgemeinschaften nachhaltig zerstört. Das werden die großen Naturschutzverbände keinesfalls wollen können.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Yvonne
    --- (nicht mitgeteilt)
    23. Aug. 2014 um 17.21 Uhr
    Warum bezahlt der
    Holderhof noch Pacht?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 396
    Also alle wollen die großartige Landschaft in Lichterfelde-Süd erhalten — sie hegen und pflegen. Jedenfalls verstehe ich so das Protokoll des Workshops vom 4. Juli. Bisher tut das nur der Holderhof auf eigene Kosten. [Ed: Link dazu]

    Warum muß dann der Holderhof dafür noch Pacht an die Groth-Gruppe zahlen? Logisch wäre doch, dass dieser für die Dienstleistung (die Landschaftspflege mit den Pferden) Geld vom Eigentümer Groth erhält. -- Yvonne

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Willy
    --- (keine Angabe)
    25. Aug. 2014 um 18.43 Uhr
    Großkampagne gegen
    verfehlte Baupolitik in der Stadt
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 397
    Ja, ich hoffe sehr, daß diese große Kampagne gegen die verfehlte Baupolitik, die @bingo ansprach, mit breiter Initiativen-Beteiligung zustande kommt. Denn Senat und Bezirkspolitik brauchen dringend weitere Nachhilfe mit Schockwirkung in Sachen Bürgerbeteiligung und Transparenz.

    Der Tempelhof-Schock vom Mai reichte offenbar nicht aus, um wirklich eine Wende herbeizuführen. Bei Lichterfelde-Süd sehen wir klar und deutlich, wie Bürger und Presse von einem eigennützigen Investor mit seinen Helfern an der Nase herumgeführt werden. -- Willy
    [Editor–26.08.2014:    Erst vor kurzem haben sich mehrere Berliner Initiativen getroffen, um eine solche Kampagne der Bürger vorzubereiten. -- khd] [mehr dazu]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall
    gerhard_niebergall (at) web.de
    26. Aug. 2014 um 8.18 Uhr
    Öffentliche Durchwegung
    der „Grünen Mitte“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 398
    Der Vorschlag von Fugmann/Janotta für eine Durchwegung lässt ein Baugebiet erkennen, das wesentlich hinter der Fläche zurück bleibt, die Herr Groth sich bereits auf seinem Grundstück hat als Bauland abmarken lassen. Man darf daran zweifeln, ob sich Herr Groth nennenswerte Flächen von Fugmann/Janotta abhandeln lässt.

    Editor weist zu Recht darauf hin, dass der Fugmann/Janotta-Plan keinen Ersatz für die Wegeverbindung von der Thermometer- Siedlung über die verlängerte Réaumurstraße zur Kirschbaumallee und zum Mauerrundweg zeigt. Dieser Weg wird jeden Tag vielfach von Fußgängern und Radfahrern genutzt und geh÷rt einfach zur Lebensqualität in Lichterfelde-Süd.

    Zudem würde aber auch ein Baugebiet nach Fugmann/Janotta Aphibien wie dem Moorfrosch aus der Parks Range und einer späteren "Grünen Mitte" den Zugang zu angestammten Kinderstuben in den Teichen an der Bahntrasse versperren. Artenschutzrechtlich widerspräche dies dem Tötungsverbot nach den FFH-Richtlinien der EU.
    [Editor–27.08.2014:    Das von der Groth-Gruppe beauftragte Büro Lützow-7 hat postwendend am 18.8.2014 einen Gegenvorschlag zur Durchwegung unterbreitet. Dieser sieht zwar eine Nord-Süd-Querung der "Grünen Mitte" vor, wirft aber viele andere Fragen auf. Außerdem kann dieser Weg kein Ersatz der Verbindung zwischen Thermometer-Siedlung und Mauerweg längs der Bahn sein. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Prof. H. Schmidt
    helmut.max.schmidt (at) web.de
    28. Aug. 2014 um 15.06 Uhr
    Netzwerk Soziale
    Stadtentwicklung gegründet
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 399
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mehrere Bürgerinitiativen in Berlin haben sich zusammengeschlossen zum „Netzwerk für eine soziale Stadtentwicklung“, über das Sie mit der beigefügten Mitteilung informiert werden.

    [
    Presse-Mitteilung zur Gründung vom 28.8.2014]

    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Schmidt
    im Netzwerk für eine soziale Stadtentwicklung

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Maxi
    --- (keine Angabe)
    30. Aug. 2014 um 16.03 Uhr
    Öffentliche Durchwegung
    der „Grünen Mitte“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 400
    Wenn das mit den öffentlichen Wegen durch die "Grüne Mitte" schwierig wird, könnte man es doch auch mit einer Drahtseilbahn versuchen, um die Natur zu schonen.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Willy
    --- (keine Angabe)
    2. Sep. 2014 um 17.49 Uhr
    Vergessener S-Bahn-Zugang?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 401
    Erinnere ich mich richtig, dann wurde beim Neubau des S-Bahnhofs Lichterfelde-Süd am Süd-Zugang bereits eine Tunnelverbindung zum schon damals an der östlichen Seite der Bahn geplanten Siedlungsgebiet vorbereitet.

    Erinnere ich mich falsch? Wenn das aber korrekt ist, warum kommt dann diese Zugangsmöglichkeit in den aktuellen Planungen nicht vor. -- Willy [
    mehr]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtplaner
    --- (keine Angabe)
    4. Sep. 2014 um 12.33 Uhr
    Pläne für die Bebauung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 402
    Hallo, mir ist bei den aktuellen Plänen für Lichterfelde-Süd aufgefallen, daß im Vorprüfbericht nur der Entwurf des Büros Casanova & Hernandez in hoher Auflösung wiedergeben ist — bei allen anderen 7 Entwürfen kann man bei Vergrößerung keine Details erkennen.

    Das könnte auf den von der Groth-Gruppe gewünschten Sieger hindeuten.

    Übrigens, alle Entwürfe vernichten jetzt so ziemlich den ganzen vorhandenen (dichteren) Wald. Was sagen unsere Naturfreunde dazu?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall
    gerhard_niebergall (at) web.de
    4. Sep. 2014 um 13.08 Uhr
    Vergessener S-Bahn-Zugang?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 403
    Willy erinnert sich richtig. Der Zugang kommt wohl deshalb nicht vor, weil sich die Groth-Gruppe und das Bezirksamt im Lichterfelde-Süd nicht auskennen. Deshalb erscheinen auch in vielen Architekten-Entwürfen die beiden ökologisch sehr bedeutsamen Teiche östlich der Fernbahntrasse auf Höhe des S-Bahnhofs Lichterfelde-Süd nicht.

    Und selbstverständlich kennt man den Stangenpfuhlgraben nicht. Dieser entwässerte früher die Landschaft südlich der Thermometer-Siedlung über die Lanke in die Bäke. Heute entspringt er aus einem gemauerten unterirdischen Kanal an der Ecke Celsiusstr./Réaumurstr. und endet in dem Regenwasserrückhaltebecken an der Osdorferstr. Der gemauerte Kanal ist vermutlich schon bei den Vorbereitungsarbeiten für die in Lichterfelde-Süd von Albert Speer geplante Reichslokomotivenschmiede entstanden, die Bestandteil seiner Planung für eine Welthauptstadt Germania war.

    Es gäbe somit viele gute Gründe, den Stangenpfuhlgraben im Rahmen eines Grünzuges als Zugang zur sogenannten künftigen "Grünen Mitte" wieder zu öffnen. Weil damit Flächen für einige dort geplante Einfamilienhäuserchen wegfielen, finden solche Erwägungen bei Klaus Groth und bei den ihm hörigen Bezirkspolitikern kein Gehör. [
    mehr]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Gerhard Niebergall (ALL)
    gerhard_niebergall (at) web.de
    4. Sep. 2014 um 22.07 Uhr
    Pläne für die Bebauung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 404
    Stadtplaner lässt wieder einmal Scharfblick erkennen. Im letzten (dritten) Workshop eines städtebaulichen Konzepts für Lichterfelde-Süd sollte nach dem Willen der Groth-Gruppe eigentlich nur noch der von "casanova + hernandez architects" eingereichte Entwurf mit letzten Korrekturaufträgen für eine Abschlusspräsentation am Freitag, dem 19. September 2014, vorbereitet werden.

    Erst im Ergebnis einer längeren Diskussion verblieb dann auch noch der Entwurf von "nps tchoban voss" weiter im Wettbewerb.
    [Editor–06.09.2014:    Diese Information plus den Stadtplaner-Hinweis habe ich zum Anlaß genommen, aus dem FPB-PDF einen 800-fach vergrößerten Plan des Konzepts von "casanova + hernandez architects" als JPEG-Abb. zu produzieren (2 MByte).

    Leider wird darauf die Beschriftung (auch die Geschoßzahlen der Bauten) durch die Architekten nicht korrekt angezeigt (vermutlich ein übersehener Font-Konflikt bei der PDF-Produktion durch die FPB). Dennoch können mit diesem Plan viele Einzelheiten studiert werden, so daß hier eine inhaltliche Diskussion stattfinden kann. Ein korrigierter Plan wird nachgereicht, sobald das möglich ist. -- khd]
    [Editor–12.09.2014:    Andere Teilnehmer am Workshop wollen hingegen wahrgenommen haben, daß die Groth-Gruppe das Konzept 07 des Büros "nps tchoban voss" favorisiert. Egal, am 19. September werden wir erfahren, welcher naturzerstörende Plan zum Zuge kommen soll. -- khd]
    [Editor–22.09.2014:    Das Problem mit der Beschriftung ist behoben. Denn nun gibt es einen neuen Plan des Konzepts von "casanova + hernandez architects" als JPEG-Abb. (2 MByte). -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    K.-H. Dittberner
    khdit (at) khd-research.net
    6. Sep. 2014 um 7.55 Uhr
    Vergessener S-Bahn-Zugang?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 405
    FPB-Plan von 1998 Also zumindest bei der Freien Planungsgruppe Berlin (FPB), die heute für die Groth-Gruppe den Städtebaulichen Workshop durchführt, muß das Wissen um die südliche Zugangsmöglichkeit zum S-Bahnhof Lichterfelde-Süd vorhanden sein. Denn in ihrem Plan von 1998, den sie in Kooperation mit "Haug & Mathewson Architekten" 1997/98 beim damaligen Realisierungs- Wettbewerb einreichte, ist der Tunnel eingezeichnet (auf den alten Schwarzplan klicken!).

    Außerdem wußten sie damals um die Bedeutung des Stangenpfuhlgrabens, den sie geschickt in einem Park südlich der Réaumurstraße verlängerten. [mehr dazu] -- khd.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    asterix
    --- (keine Angabe)
    9. Sep. 2014 um 18.04 Uhr
    Der Plan für
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 406
    Hallo, in diesem Casanova-Entwurf für Lichterfelde-Süd fehlen ja so viele Dinge wie Kulturhaus für alle, eine Liegewiese für alle, ein öffentlicher Grillplatz, ein Platz zum Ballspielen, ein öffentlicher Kinderspielplatz usw.

    Um möglichst viele Eigenheim-Datschen anbieten zu können, gibt es nun auch etliche Hochhäuser (bis zu 12 Geschossen). Und neue Arbeitsplätze wird es nur in der Gartenpflege und in den 3 Läden geben.

    Man glaubt es nicht, dass Politiker eine solche kaum an allen Erfordernissen der Allgemeinheit ausgerichtete Stadtplanung goutieren.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    WilBerg
    --- (will anonym bleiben)
    13. Sep. 2014 um 10.03 Uhr
    Ja, sind denn heute
    alle gekauft?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 407
    Ja, die Politiker, von Rot über Schwarz bis Grün scheinen jeden Bezug zu Berliner Normalos verloren zu haben und von einem Investor vereinnahmt, der erst flüssig werden wird, wenn ihm die Politik Naturflächen in Bauland verwandelt hat, das er dann den Banken als Sicherheit für Kredite anbieten kann.

    Die sozialen Einrichtungen vor Ort, die frühere staatliche und kirchliche Sozialarbeit übernommen haben, sehen zwar die Probleme, aber treten leise, weil sie am Geldtropf von Senat und Bezirk hängen und auf kleines Zubrot vom Investor hoffen.

    Auch die Naturschutzverbände wie NABU und BUND, denen doch der Schutz und die Pflege von Natur und Landschaft eine Herzensangelegenheit sein müsste, beschränken sich bisher auf Gespräche in nichtöffentlichen Zirkeln und sind in der Öffentlichkeit nicht zu vernehmen.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    --- (keine Angabe)
    15. Sep. 2014 um 22.49 Uhr
    Großen Feuerfalter
    retten
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 408
    Habe ich das Schmetterlings-Papier richtig verstanden: Die für den Fortbestand des Großen Feuerfalters wichtigen Futter- und Wirtspflanzen kommen vor allem in Lichterfelde-Süd im nicht-beweideten Nordwestbereich vor, der ganz sicher bebaut werden soll.

    Dessen Habitat-Zerstörung wäre dann das Todesurteil für diese nach dem EU-Recht besonders streng geschützte FFH-Art von gemeinschaftlichem Interesse.

    Ist denn bereits über eine vorgezogene Ausgleichsmaßnahme verhandelt worden? Und wie könnte eine solche, die auch wirksam ist, überhaupt aussehen? -- ilex
    [Editor–17.09.2014:    Also von einer verläßlichen Kartierung der Vorkommen der Futter-Pflanzen und Wirts-Pflanzen (Raupen-Entwicklung) des Großen Feuerfalters (Lycaena dispar) und seinen Unterarten ist bislang nichts bekannt. Natürlich ist eine solche Kartierung ein MUSS, da ja auch das gesamte Habitat dieses seltenen Schmetterlings streng geschützt ist.

    Vermutlich haben die am Verfahren beteiligten Naturschutzverbände diese Problematik auch schon erkannt und entsprechende Forderungen für eine Nach-Untersuchung erhoben. Eigentlich wäre es originäre Aufgabe des bezirklichen Naturschutzamts, sich intensiv und völlig unbeeinflußt von irgendwelchen politischen Weisungen um die Vollständigkeit der FFH-Prüfungen zu kümmern. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Tina
    --- (keine Angabe)
    16. Sep. 2014 um 17.33 Uhr
    Der Plan für
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 409
    Es ist eine Schnapsidee des Planungsbüros [Ed: gemeint ist "casanova & hernandez"], eine Schule so dicht an die viel befahrene Eisenbahnstrecke zu legen.

    Außerdem fehlt bei der Schule ein Schulgarten. Oder soll dieser im Bereich dieser "Grünen Mitte" entstehen?


    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    WilBerg
    --- (keine Angabe)
    18. Sep. 2014 um 15.29 Uhr
    Mercator-Schule erweitern
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 410
    Wahrscheinlich ist es auch eine Schnapsidee, eine Grundschule extra für den geplanten neuen Stadtteil (wie soll er eigentich heißen? Früher war bei Groth von einer "Vorstadt Lichterfelde" die Rede!) zu bauen.

    Dadurch würde doch nur die Mercatorschule mit vielen engagierten Pädagogen und Schulhelfern weiter ins Abseits gedrängt. Warum will man nicht einen Erweiterungsbau für die Mercatorschule etwa Ecke Réaumurstraße/ Landweg erichten?

    Groth möchte natürlich für die von ihm erwarteten Besserverdiener eine Extrawurst haben. Aber was sagen die Politiker dazu, wo die Schule ohnehin mit Staatsknete gebaut werden muss?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Alex
    --- (keine Angabe)
    19. Sep. 2014 um 00.14 Uhr
    Der Plan für
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 411
    Nur ganz kurz: Es kann doch für die Planer nicht so schwer sein, längs der Bahn etwas Sinnvolles vorzusehen: Umweltfreundliche Gewerbebetriebe!

    Es ist eine Mär, dass es wirklich "lärmrobuste" Wohnbauten gibt.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    --- (keine Angabe)
    21. Sep. 2014 um 16.55 Uhr
    Der Plan für
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 412
    Für die flotte und umfangreiche Information und Dokumentation im Internet zu den wahren Durchmarsch-Absichten von Groth-Gruppe und Bezirksamt bedanke ich mich ganz besonders, zumal das ja nicht selbstverständlich ist.

    Ich werte diese "Wahl" des
    Casanova-Plans durch vermeintliche Experten als einen fulminanten Fehlstart der gesamten Bauleitplanung für Lichterfelde-Süd, der Folgen haben wird, wenn erst die Naturschutzverbände aus ihrem Tiefschlaf aufwachen und politisch angemessen agieren. Es ist nicht hinnehmbar, dass sich die Bauleitplanung auf einen Plan stützt, der besonders viel gesetzlich geschützte Habitate zerstört.

    So sind jedenfalls die Tage des streng geschützten Großen Feueuerfalters gezählt, wenn dieser Casanova-Plan mit seinem enormen Habitat-Verbrauch realisiert wird. Das läßt sich auch nicht durch eine Ausgleichsmaßnahme kompensieren, denn es gibt keine wirklich wirksame.

    Zudem ist davon auszugehen, daß die Verbreitung der FFH-Arten im gesamten Gebiet sehr viel größer ist als die bisherigen Janotta-Analysen (Aggregation) besagen. Und das heißt: Die zu schützenden Habitate sind größer als bislang angenommen. Der ganz kritische Blick von unabhängigen Naturexperten auf die Datenlage ist gefragt. Sonst erzählt uns ein Klaus Groth demnächst, es gebe in Lichterfelde-Süd gar keine Feuerfalter und Immen mehr... -- ilex
    [Editor–24.09.2014:    In dem jetzt gespiegelten Fachaufsatz „Großer Feuerfalter – Lycaena dispar“ berichtet 2002 das Brandenburger Landesumweltamt über ihre Erkenntnisse. Vielleicht hilft das bei der Rettung des Falters etwas weiter. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtarchitekt
    --- (keine Angabe)
    23. Sep. 2014 um 16.27 Uhr
    Name der neuen Siedlung
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 413
    Es wird noch nach einem Namen für die neue Lichterfelder Siedlung gesucht. Angesichts der nunmehr vorliegenden Pläne aus Rotterdam kann das nicht mehr "Gartenstadt Lichterfelde" sein. Denn es gibt einen Flickenteppich von Mini-Gärtchen. Diese "Grüne Mitte" darf nie und nimmer ein Garten werden.

    Wie wäre es daher mit "Kelvin-Siedlung"? Das paßt zu einem gut zur vorhandenen Thermometer-Siedlung und weist zugleich auf den "absoluten Nullpunkt" hin, an dem sich hier die Stadtentwicklungsplanung befindet: Viel zu teure Wohnungen in falscher Gegend — und dann noch extrem naturzerstörend angeordnet.

    Berlin braucht überall für Normalos wirklich bezahlbare Wohnungen, geht aber in Lichterfelde-Süd hin und protegiert den Bau sehr teurer Wohnungen im Großstil. Diesen Widerspruch muss die Politik endlich erklären.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    G. Niebergall (ALL)
    gerhard_niebergall (at) web.de
    25. Sep. 2014 um 15.16 Uhr
    Presse-Konferenz
    der Groth-Gruppe
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 414
    Die Pressekonferenz der Groth-Gruppe im Rathaus Zehlendorf am 23. September über das Ergebnis des von ihr inszenierten städtebaulichen Wettbewerbs findet einigen Widerhall in den Medien. Bisher nicht bemerkt wird dabei: Zu dieser Veranstaltung hatte allein die Groth-Gruppe eingeladen und auch nur von ihr ausgewählte Journalisten und Medien angesprochen.

    Eine entsprechende Presseinformation des Bezirksamtes findet sich auch nachträglich nicht auf dessen Seite im Internet. Die Einladungsliste der Groth-Gruppe lag im Eingangsbereich der Pressekonferenz sichtbar aus. Dass dennoch uneingeladene Journalisten den Weg zur Pressekonferenz fanden, war Ergebnis einer Aktionsbündnis-Pressemitteilung.

    Ob die von Staatssekretär Lütke-Daldrup angekündigten 500 Wohnungen zu einer Kaltmiete von 6,50 Euro Realität werden, bleibt abzuwarten. Auf entsprechende Nachfragen — auch, wer diese errichten werde — teilte Herr Groth mit, es sei "noch nichts entschieden".

    Wie weit die Angaben von Groth und Politik an diesem Tage belastbar sind, muss man also abwarten.

    Den Schulstandort unmittelbar an der Bahn fanden auch einige Journalisten problematisch. Bezirksstadtrat Norbert Schmidt signalisierte Bereitschaft zum Nachdenken. Eine Überlegung, einen zusätzlichen Kapazitätsbedarf im Grundschulbereich durch eine Dependance der Mercator-Grundschule etwa Ecke Réaumurstraže/Landweg zu decken, liegt bisher offenbar jenseits des Vorstellungsvermögens im Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf. [mehr zur Presse-Konferenz]
    [Editor–26.09.2014:    Immerhin gab es als Folge der Grothschen Presse-Show mit 8.369 Objekt-Abrufen pro Tag am Mittwoch (24.9.2010) ein neues Allzeithoch der Portal-Nutzung: [Grafik der akt. Nutzung]. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtplaner
    --- (keine Angabe)
    29. Sep. 2014 um 8.12 Uhr
    Klammheimliche
    Landnahme
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 415
    Vermutlich wird noch nicht allen aufgefallen sein: Investor Groth ist in Lichterfelde-Süd mit der geplanten Immo-Nutzung seines Grundstücks bei über 50 % angekommen. Angekündigt hatte er mal 40 % (39 ha).

    Aus dem letzten Prüfbericht geht ein Flächenverbrauch von 43,1 + 3,1 = 46,2 ha hervor. Hinzukommen noch die 4 ha an Naherholung-Defizit, da dieses nun im Bereich der Weidelandschaft abgebaut werden soll. Das sind dann 50,2 ha = 52 % von 96,5 ha Gesamtfläche.

    Und wenn dann der Reiterhof noch komplett zu Lasten der Weidefläche neu angelegt werden sollte, marschiert Nimmersatt Groth auf die 60 % zu. Darüber sollte man sich im Workshop ‚unterhalten‘ (streiten).


    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Willy
    --- (keine Angabe)
    1. Okt. 2014 um 17.11 Uhr
    Petition für eine
    „Gewerbe-Insel“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 416
    Was ist eigentlich aus der Petition der Gewerbe-Unternehmen geworden?

    Es müßte doch zumindest einen Zwischenbescheid des Abgeordnetenhauses geben. -- Willy
    [Editor–12.10.2014:    Es hat etwas gedauert, aber heute konnte das Ergebnis der Gewerbe-Petition dokumentiert werden. -- khd] [mehr dazu]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    asterix
    --- (nicht mitgeteilt)
    2. Okt. 2014 um 18.19 Uhr
    Klammheimliche
    Landnahme
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 417
    Danke @Stadtplaner für die Aufklärung über diese schleichende Landnahme in Lichterfelde-Süd durch die Groth-Gruppe. Auch keine Zeitung hatte neulich realisiert, dass wir inzwischen eine Umkehr der Verhältnisse haben: Anfang 2013 sollten noch 60 % der Fläche als Naturflächen erhalten bleiben und ‚nur‘ 40 % bebaut werden. Jetzt bleiben nur noch rund 40 % für die Natur und fast 60 % sollen baulich verbraucht werden, obwohl die Bürgerforderung anders lautete (umweltverträgliche Randbebauung auf 16 ha).

    Klar, das alles erhöht die Hoffnung der Groth-Leute, dass die wertvollen FFH-Arten in nur wenigen Jahren auf der verbliebenen „Grünen Mitte“ keine Rolle mehr spielen und die Groth-Gruppe auch dort mit Hilfe willfähriger Politiker ans Bauen denken kann.

    Sicher nicht nur ich wünsche mir, dass dem Entwickler Groth jetzt sehr kräftig auf die Finger geschlagen wird. Von den derzeit (nicht-)handelnden Politikern ist das nicht zu erwarten. Und so kann das eigentlich nur der mächtige Naturschutzverband BUND tun. Oder verfolgt dieser in Lichterfelde ganz andere (eigene) Kompromiss-Ziele?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Manfred Strecker
    manfred.strecker (at) energieinitiative.org
    2. Okt. 2014 um 21.43 Uhr
    Ökostrom-Initiative
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 418
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Name ist Manfred Strecker, Mitgründer des Portals
    Energieinitiative.org.

    Wir möchten eine Energieinitiative starten und unsere Mitbürger über die Vorteile von Íkostrom aufklären und ihnen gleichzeitig
    A: den Wechsel zu einem Ökostromanbieter einfach machen,
    B: zeigen, wie sie dabei Geld sparen können.

    Dazu haben wir einen passenden Artikel mit Infografik herausgebracht: http://energieinitiative.org/stromanbieter-wechseln/

    Ich würde mich freuen, wenn Sie die Infografik auf Ihrer Website teilen könnten. Damit könnten Sie das Umweltbewusstsein Ihrer Besucher stärken und sie für Ökostrom begeistern. Somit hätten Sie einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Naturschutz geleistet.

    Über eine Verlinkung zu unserer Website würden wir uns freuen, muss aber nicht sein. Die Grafik kann frei geteilt werden.

    Liebe Grüße,
    Manfred
    [Editor–04.10.2014:    Tja, auch „Ökostrom“ sollte ein Thema für die neue Siedlung in Lichterfelde-Süd sein. Ideal wäre natürlich eine Vollversorgung mit Ökostrom. Aber das dürfte eine Illusion bleiben. Immerhin ließe sich in der Siedlung mit Photovoltaik auf den Dächern so einiges an Ökostrom erzeugen, wenn entsprechend investiert wird. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Searcher
    --- (keine Angabe)
    3. Okt. 2014 um 14.23 Uhr
    Folgen verfehlter
    Privatisierungspolitik
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 419
    Gefunden beim rbb:
    „Die Geschichte rund um die Kolonie Oeynhausen zeigt die Folgen einer verfehlten Privatisierungspolitik.“

    Das sagte unlängst der SPD-Kandidat fürs Bürgermeisteramt Raed Saleh (und will dort den Betroffenen helfen, wenn er erst Regierender ist).

    Das dürfte auch voll auf die unendliche Geschichte in Lichterfelde-Süd zutreffen, an deren negativer Entwicklung die SPD tatkräftig mitwirkte.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Prof. Helmut Schmidt (ALL)
    helmut.max.schmidt (at) web.de
    6. Okt. 2014 um 21.36 Uhr
    Einladung zum Plenum
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 420
        ALL Logo
    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

    Trotz aller Beteuerungen von offizieller Seite „Wir stehen noch ganz am Anfang aller Planung“ steht nun ein Entwurf für einen Masterplan
    in vielen Zeitungen. Dabei wird so getan als ob nun alles klar sei und so um 2.500 Wohnungen gebaut werden — trotz unlösbarer Verkehrsprobleme, trotz massiver Verletzung von Natur- und Artenschutz, trotz immer noch fehlender Naherholungsbereiche, trotz noch viel Mehr — lesen Sie bitte im beigefügten Flyer weiter.

    Unsere Bürgerarbeitsgemeinschaft (BAG) des Aktionsbündnisses Landschaftspark Lichterfelde Süd hat das nächste Plenum vorbereitet und lädt Sie herzlich zur Teilnahme ein am

    Montag, den 13. Oktober 2014
    um 18.00 Uhr in den

    Kiez-Treff, Celsiusstr. 60, 12207 Berlin.

    Bitte, informieren Sie auch Freunde und Bekannte über den Termin und laden Sie sie ein, mitzukommen.

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und sind sicher, dass sich unsere planenden Politikerinnen und Politiker in Bezirk und Senat auf unsere Argumente umso mehr einlassen, je mehr engagierte Bürgerinnen und Bürger sich um ihre Zukunft im Kiez persönlich kümmern.

    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Schmidt im
    Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd

    [Der Masterplan für Lichterfelde-Süd]
    [Mängel-Liste zum Masterplan]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Rudi
    --- (will anonym bleiben)
    8. Okt. 2014 um 15.21 Uhr
    Riesiger Imageschaden droht
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 421
    Hallo, bin ein naturliebender Immo-Makler und verfolge dieses verrückte Projekt hier schon einige Zeit. Nachdem ich jetzt vieles über die aktuellen Planungen gelesen habe, steht für mich fest: Projektentwickler Groth holt sich mit dem Bau der 600 Einfamilien-Häuser (vor allem Reihenhäuser und einige Doppelhaushälften) ein riesiges Negativ-Image-Problem an Bord.

    Wenn die Naturexperten genau hingeschaut haben (und ich zweifele nicht daran), dann sollen alle diese Häuser genau dort entstehen, wo jetzt noch sehr viele gesetzlich streng geschützte Tiere und Pflanzen leben. Auch wenn mit einigem Geld diese Flächen ausnahmsweise bebaubar gemacht werden sollten, wird dieser Teil der Siedlung nie das negative Image der abgetrotzten Entsorgung von wertvoller Fauna- und Flora loswerden.

    Vielleicht befragt Herr Groth mal Marketing-Experten, wie sich ein solcher Imageschaden auf den Verkauf seiner Häuser auswirken mag. Wir haben in Berlin plus Umland noch genügend Platz, wo problemlos Reihenhäuser hingebaut werden können.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Landschaftsplaner
    --- (keine Angabe)
    10. Okt. 2014 um 12.30 Uhr
    Landschaftsplanerischer
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 422
    Hallo, nach diesem von der Groth-Gruppe inszenierten Medienspektakel zum Lichterfelder Masterplan (sogar mit Falschfotos in den Zeitungen), bleibt einem fast die Spucke weg.

    Wie konnten sich nur die im landschaftsplanerischen Workshop versammelten Naturexperten so sehr über den Tisch ziehen lassen?

    Obwohl die Präsentation dieses stark die Natur zerstörenden Plans schon gut zwei Wochen her ist, war bis heute keinerlei Protest der Naturschutzverbände zu vernehmen. Oder habe ich da etwas übersehen? Immerhin hätte man zusammen mit der BI eine Presseerklärung auf den Weg bringen können.

    Nein, dieser Workshop dient der Groth-Gruppe nur als ein Gründungsgremium für eine Institution, die später diese übriggebliebene „Grüne Mitte“ vermarkten soll — nicht zum konsequenten Bewahren der einmaligen Natur mit der enormen Artenvielfalt. Egal, was in Gesetzen steht.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    bingo
    --- (keine Angabe)
    10. Okt. 2014 um 23.44 Uhr
    Umweltbericht
    für Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 423
    Die Bürgerinitiative berichtete [Ed: Link dazu], dass man bereits an einem „Umweltbericht“ für Lichterfelde-Süd arbeite. Baustadtrat Schmidt soll das neulich verkündet haben.

    Beim im § 2 und 2a des Baugesetzbuches verankerten Umweltbericht kommt es sehr auf Bewertungen und Wichtungen der Fakten an sowie natürlich auf deren Vollständigkeit!

    Wer arbeitet ganz konkret an dieser Umwelt-Darstellung? Ist das ein von der Groth-Gruppe (Eigner + Investor) beauftragtes und bezahltes Planungsbüro? Oder wirkt hier das (ansich) dem Allgemeinwohl verpflichtete Bezirksamt in Eigenregie?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Beate Aden
    Beate.Aden (at) web.de
    12. Okt. 2014 um 14.58 Uhr
    Planungen
    in Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 424
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich wohne im Bürgipfad und wohne natürlich auch hier, weil ich die gleich angrenzende Natur liebe und viel spazieren gehe.

    Ich bin natürlich auch entsetzt, was hier in den ersten Zügen angedacht ist. Leider habe ich sehr wenig Zeit und kann auch nicht am
    13.10. zum Treffen kommen, da ich arbeiten muss.

    Ich würde aber sehr gerne irgendwo mit meiner Unterschrift Unterstützung signalisieren. Gibt es eine Möglichkeit übers Internet? Auf ihrer Seite habe ich nichts gefunden.

    Herzliche Grüße und weiter so.
    Beate Aden

    [Editor–24.10.2014:    Aus der aktuellen Mitteilung der BI geht hervor, daß man dort jetzt ein Bürgerbegehren vorbereitet. Sobald das auf den Weg gebracht ist, wird es Gelegenheit geben, Unterschriften zu sammeln. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    G. Niebergall (ALL)
    gerhard_niebergall (at) web.de
    13. Okt. 2014 um 12.49 Uhr
    Petition für eine
    „Gewerbe-Insel“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 425
    Es ist wohl kein Zufall, dass der Petitionsausschuss davon absah, Stellungnahmen der für Arbeit, Soziales und Wirtschaft zuständigen Senatsverwaltungen oder auch der IHK und der Handwerkskammer zur Gewerbe-Petition Lichterfelde-Süd einzuholen.

    Der Vorsitzende des Petitionsausschusses, Kugler (SPD), ist seit langem für seine wohlwollende Haltung zu Investoren wie der Groth-Gruppe und der CA-Immo bekannt. Er galt auch als Unterstützer des gescheiterten Projekts einer 18-Loch-Golfplatz-Anlage in Lichterfelde-Süd.

    Die offenbar ziemlich oberflächliche Bearbeitung der Gewerbe-Petition Lichterfelde-Süd spricht nicht unbedingt für deren vorurteilsfreie Behandlung wie es eigentlich Aufgabe des Petitionsausschusses sein sollte.

    Gerhard Niebergall
    im Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd und SPD-Mitglied

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Nerdy
    --- (nicht mitgeteilt)
    14. Okt. 2014 um 9.42 Uhr
    In guter Lärmlage
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 426
    Hallo, längs des Landwegs plant die Groth-Gruppe nun also statt Gewerbe eine 6-stöckige Wohn-Bebauung und ein Hochhaus mit 12 Etagen an der Ecke, obwohl dort unvermeidbarer Lärm von der vorhandenen Sportanlage vorherrscht. Man nennt eine solche Planung eine Schildbürgerei oder eine Eselei hoch Drei. Und diese hochkarätige Jury hat das nicht erkannt...

    Zu vermuten ist, dass in dieser guten Lärmlage die angekündigten billigeren Mietwohnungen entstehen werden. Dass diese dann aber immer noch 6,50 Euro pro Quadratmeter (ohne Nebenkosten) kosten sollen, ist eine Frechheit.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Jenny Schon
    jennyschon (at) arcor.de
    15. Okt. 2014 um 22.46 Uhr
    Online-Petition
    an den Bausenator
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 427
    Wer Schönes liebt, will vielleicht auch nicht, daß unsere Hauptstadt zubetoniert wird.

    Deshalb bitte unterstützen Sie unsere Petition [zur Nachverdichtung] an den Bausenator M. Müller.

    Danke und Gruß, herzlich
    Jenny Schon
    http://cornelsenwegwiese.de/

    Unsere Petition

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Uhu vom Mauerpark
    --- (nicht mitgeteilt)
    17. Okt. 2014 um 23.49 Uhr
    Offensive der Groth-Gruppe
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 428
    Hi, Klaus Groth scheut keine Kosten, um seinen Luxus-Wohnungsbau durchzusetzen. In der Umgebung des Mauerparks ließ er in den letzten Tagen flächendeckend 80.000 grüne Flugblätter "Mauerpark gewinnt" mit Werbung für sein 'tolles' Mauerpark-Bauprojekt verteilen -- sogar auf Türkisch.

    [Editor–19.10.2014:    Zur aktuellen Situation beim Mauerpark (vor der B-Plan-Auslegung) habe ich heute den Artikel "120 Wohnungen mehr am Mauerpark" aus den Prenzlauer Berg Nachrichten sowie einige weitere Links dokumentiert. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Frank
    --- (will anonym bleiben)
    18. Okt. 2014 um 18.11 Uhr
    Warum die
    ganze Aufregung?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 429
    Die Zeitungen schreiben alle, dass der frühere Truppenübungsplatz "Parks Range" bebaut werden soll. Vergleicht man aber diesen Casanova-Masterplan mit einem älteren Plan, in dem die Begrenzung des Militärplatzes eingezeichnet ist, erkennt man: Das stimmt gar nicht.

    Nur im Westen und im Osten soll der "Parks Range" etwas bebaut werden. Der allergrößte Teil soll Natur bleiben. Der (vielleicht zu voluminöse) Bau der Wohnhäuser konzentriert sich auf den Norden des Grundstücks, wo Gewerbe- und Industrie-Brachen vorherrschen, aber nie das Militär übte.

    Insofern verstehe ich diese ganze Aufregung nicht. -- Frank
    [Editor–21.10.2014:    Es ist richtig, daß sich die Bauabsicht der Groth-Gruppe auf das Plangebiet des 1984 gestarteten Landschaftsplan-Verfahrens XII-L2 konzentriert. Aber schon damals wurde festgestellt, daß dort eine wertvolle Flora und Fauna anzutreffen ist. Inzwischen wissen wir, daß dort auch etliche nach europäischem Recht "besonders streng geschützte" Arten leben (FFH-Arten).

    Neben diesen noch zu lösenden Naturschutz-Fragen gibt es weitere gewichtige Gründe, warum nicht so voluminös — wie geplant — gebaut werden sollte. Die Bürgerinitiative hat diese in der Form von Kernsätzen (Forderungen) zusammengestellt. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    asterix
    --- (keine Angabe)
    19. Okt. 2014 um 00.52 Uhr
    Beton-SPD auf
    dem Durchmarsch
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 430
    Der seit gestern designierte Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat angekündigt, den Berliner Wohnungsbau zur Chefsache zu machen.

    Vermutlich wird dann der
    naturfeindliche Christian Gaebler (SPD) neuer Bausenator [Ed: Link zugefügt].

    Hat da (im Verbund mit der CDU) die einmalige Natur in Lichterfelde-Süd überhaupt noch eine Überlebenschance?

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtplaner
    --- (keine Angabe)
    24. Okt. 2014 um 13.04 Uhr
    Es gibt noch Druckmittel
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 431
    Hallo, diesen Editor-Hinweis, dass sich das Baubegehren der Groth-Gruppe im wesentlichen nur auf das Plangebiet des (unvollendeten) XII-L2 bezieht, halte ich für sehr wichtig.

    Da aber dieses Landschaftsplanverfahren nicht abgeschlossen ist, ist es nach dem Berliner Naturschutzgesetz (§ 14) möglich, "Veränderungsverbote" zu erlassen, zumal der Investor uneinsichtig beim Schutz der Natur und beim Erhalt von Gewerbe ist.

    Dass der Bezirk Steglitz-Zehlendorf solche Sperrmechanismen erarbeiten kann, zeigt der ganz aktuelle Beschluss einer Veränderungssperre zum B-Plan-Entwurf X-B2c, der auch in den 1980-ern gestartet wurde, aber noch immer nicht abgschlossen ist. Aber da geht es auch ums Stadtbild im vornehmen Nikolassee...
    [Editor–25.10.2014:    Die Begründung der Veränderungssperre zum X-B2c des Bezirksamts von 2014 ist lesenswert, weshalb sie hier dokumentiert wurde. So etwas könnte auch in einem etwaigen Normenkontroll-Verfahren zu Lichterfelde-Süd eine Bedeutung erlangen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Christine
    --- (will anonym bleiben)
    28. Okt. 2014 um 17.39 Uhr
    Demo gegen
    Klaus Groth & Co
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 432
    Hallo, ich habe von einer Demo gegen die unsozialen Ambitionen der Groth-Gruppe gehört, die im November stattfinden soll.

    Wann und wo wird das sein?
    [Editor–02.11.2014:    Im dokumentierten Tagesspiegel-Artikel von gestern ist mehr über diese am 14. November stattfindende Demo zu erfahren. -- khd] [mehr dazu]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Dr. jur. N.
    --- (keine Angabe)
    29. Okt. 2014 um 19.01 Uhr
    Groths Grundstück
    nur formal erschlossen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 433
    Kennt die Bürgerinitiative die Beschlüsse BVerwG 4B 253/95 vom 3.4.1996 (NVwZ 1997, 389, juris Ls. 2) und BVerwG 4B 47/99 vom 2.9.1999 (BRS 62 Nr. 103, juris Rn. 5) des Bundesverwaltungsgerichts? (Links dazu habe ich leider nicht).

    Danach ist die Erschließung bei einem Bauvorhaben im unbeplanten Stadtbereich nur dann durch eine vorhandene Straße gesichert, wenn diese den "durch das Vorhaben ausgelösten Verkehr im Regelfall bewältigen" kann!

    Nun kommt das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf in ihrer
    Verkehrs-Einschätzung vom Dez. 2013 selbst zum Ergebnis, dass das die Osdorfer Straße in Lichterfelde-Süd nicht leisten kann. Allerdings müsse das noch genauer untersucht werden, da das vom Investor in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten unvollständig sei.

    Das heißt aber, dass es derzeit für das große Bauvorhaben der Groth-Gruppe nur eine formale Erschließung gibt. Erst ein wirklich unabhängiges Gutachten könnte klären, mit welchen zusätzlichen Verkehren man die Osdorfer Straße belasten kann. Daraus wird sich dann die in Lichterfelde-Süd zusätzlich verkraftbare Wohnbebauung ergeben.

    Da zu erwarten ist, dass eine solche genaue Klärung seitens des Investors unerwünscht ist (man will dem Verwaltungsgericht nicht Zahlenfutter liefern), sollte die BI beim Bezirksamt per formalen Antrag auf die Anfertigung eines umfassenden Verkehrsgutachtens drängen. Ohne ordentliche Erschließung kann es kaum Baurecht für 2500 (oder mehr) neue Wohneinheiten geben. Hoffe, das hilft weiter. -- Gruß Nautilus
    [Editor–31.10.2014:    Für das Grundstück muß eine gesicherte Erschließung auch im Sinne von § 34 Absatz 1 BauGB (wird gerne übersehen) existieren, was hier natürlich bereits bei der Aufstellung des Bebauungsplanes (B-Plan) berücksichtigt werden muß.

    Habe zum besseren Verständnis oben einige Links zugefügt, wie ich das auch sonst oft mache. BVerwG-Links konnte ich noch nicht orten. -- khd] [mehr dazu]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Harry
    --- (keine Angabe)
    2. Nov. 2014 um 11.44 Uhr
    Groths Grundstück
    nur formal erschlossen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 434
    Na das ist doch kein Problem, wenn man (wie schon anderswo vorgeschlagen) die Zufahrt von Brandenburg über die Osdorfer Straße unterbindet und gleichzeitig den Blanckertzweg zur Einbahnstraße in Richtung Hildburghauser erklärt.

    Dann gibts zumindest auf der Osdorfer Platz für die Irren, die sich ein Häuschen von Groth kaufen. Vielleicht hat das dieser famose Naturverbraucher Groth schon vorgeschlagen, weshalb man darüber gar nicht mehr redet. Meine 3 Cent...
    [Editor–02.11.2014:    Hm, und was ist mit dem Lichterfelder Ring? -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Prof. H. Schmidt (ALL + NETS)
    helmut.max.schmidt (at) web.de
    2. Nov. 2014 um 23.05 Uhr + 11.11.
    Demo gegen
    Klaus Groth & Co
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 435


    Das Netzwerk für eine soziale Stadtentwicklung (mit "Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd", "Anwohner-Initiative Ernst-Thälmann-Park", "Mauerpark-Allianz", "Schmargendorf braucht Oeynhausen", "Betroffenenrat Lehrter Straße", "THF 100") hat die Demonstration bereits angemeldet und die Genehmigung erhalten.

    Diese Bürgerinitiativen bereiten sich darauf vor, auch wir im Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd werden uns beteiligen. Darum bitten wir alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter diese Aktion gemeinsam vorzubereiten und nach Möglichkeit teilzunehmen.

    Am Mittwoch, den 12. November wollen wir ab etwa 12 Uhr im Kieztreff die Plakate und Transparente für die Demo vorbereiten. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor und unterstützen Sie diese Aktion nach Kräften mit Ideen und Material (Karton für Plakate, Farbdosen zum Sprühen von Transparenten, usw.).
    [Editor–26.11.2014:    Zu dieser Demo wurde einiges dokumentiert, was HIER beginnt. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Ellen
    --- (will anonym bleiben)
    3. Nov. 2014 um 13.53 Uhr
    Stadtplatz verlegen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 436
    Die Lage des großen Stadtplatzes am Bahnhof gefällt mir gar nicht. Hier reicht ein kleiner Vorplatz mit Bus-Wendekehre aus.

    Man will doch alte Siedlung mit neuer Siedlung verbinden. Daher ist es besser, diesen Stadtplatz mit attraktiven Einkaufsmöglichkeiten am Ende der Celsiusstraße Ecke Réaumurstraße anzulegen.

    Hier sollte vom Bezirk auch das Kulturhaus (mit einem Ableger der Stadtbibliothek) gebaut werden.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    K.-H. Dittberner (Editor)
    khdit (at) khd-research.net
    5. Nov. 2014 um 8.02 Uhr
    Groths Grundstück
    nur formal erschlossen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 437
    Inzwischen konnte der Beschlußtext (Gründe) des Bundesverwaltungsgerichts zu den Aussagen bezüglich einer „gesicherte Erschließung“ (§ 34 Absatz 1 BauGB) von 1996 gefunden werden.

    Ich habe daraus ein PDF-Doc angefertigt, so daß der Text von allen gelesen werden kann:
    BVerwG 4 B 253/95 vom 3.4.1996. [Einige Erläuterungen]

    Aus den BVerwG-Ausführungen geht (indirekt) hervor, daß die bisherigen Verkehrsgutachten für Lichterfelde-Süd (insbesondere das von der Groth-Gruppe in Auftrag gegebene PST-Gutachten vom Feb. 2013) nicht ausreichen, um die Erschließungssituation über die Osdorfer Straße sachgerecht zu beurteilen. So fehlen Verkehrsmessungen an den Knoten Blanckertzweg und Ostpreußendamm.

    Das planende Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf muß diesem Mangel unverzüglich abhelfen und mit einem eigenen Gutachten die gesicherte Erschließung über die Osdorfer Straße abklären. Es ist zu erwarten, daß danach die Planung von 2.500 Wohneinheiten (darunter rund 600 Einfamilienhäuser!) reduziert werden muß. -- khd

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Nelly
    --- (nicht mitgeteilt)
    8. Nov. 2014 um 17.45 Uhr + 25.11.
    3. Bürger-Dialog
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 438
    Mein Kommentar zum vorgestrigen Bürgerdialog:

    Bürgerbeteiligung?





    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Willy
    --- (keine Angabe)
    11. Nov. 2014 um 9.17 Uhr
    Klammheimliche
    Landnahme
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 439
    Auf dem Dialog-Portal der Groth-Gruppe fragte eine Sabine am 16. Okt. 2014 um 19.42 Uhr:
    „In allen Veröffentlichungen der Groth Gruppe ist von 39 ha Bebauung die Rede. Wieso redet das Aktionsbündnis nun von 40-43 ha?“
    Das beantworte die allwissende Groth-Gruppe am 17. Okt. 2014 um 8.54 Uhr mit:

    „Diese Frage müssen Sie bitte dem Aktionsbündnis stellen. Die Siedlungsfläche des städtebaulichen Entwurfs, der aus dem Workshop-Verfahren hervorgegangen ist und dem Masterplan zugrunde gelegt wird, beträgt ca. 39 ha.“
    Was ist denn nun richtig? Ansonsten hat mir Nelly mit ihrem Kommentar aus der Seele gesprochen. -- Willy.
    [Editor–12.11.2014:    Die Antwort der Groth-Gruppe ist eindeutig falsch! Denn aus den Workshop-Unterlagen (Tabelle auf der letzten Seite), die die Groth-Gruppe kennen sollte, geht hervor: 43,1663 ha werden beim städtebaulichen Konzept des Rotterdamer Büros Casanova + Hernandez (mindestens!) verbraucht — immerhin knapp 11 % mehr als die propagierten 39 ha. -- khd] [mehr dazu]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    asterix
    --- (nicht mitgeteilt)
    13. Nov. 2014 um 8.11 Uhr
    Klammheimliche
    Landnahme
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 440
    Die Groth-Gruppe wird noch viel mehr Siedlungsfläche als die genannten 43,2 ha beanspruchen, wie ich das hier schon Anfang Oktober aufgrund des Stadtplaner-Beitrags versuchte vorzurechnen.

    Das Büro Fugmann/Janotta gibt im „Bericht zur Flächeninanspruchsnahme“ im veröffentlichten Workshop-Papier vom 19.9.2014 in der Tabelle auf Seite 16 an, dass neben den 43,1 ha (bzw. 43,2 ha) weitere 3,1 ha zu berücksichtigen seien. Damit erhöht sich die Siedlungsfläche auf 46,3 ha.

    Aber das ist noch nicht alles. Denn es besteht die unabweisbare Auflage, das seit Jahrzehnten in Lichterfelde-Süd bestehende Defizit von 4 ha an Naherholungsflächen innerhalb der Siedlungsfläche zu befriedigen, was aber der siegreiche Casanova-Entwurf nicht leistet.

    Somit kommen diese 4 ha noch hinzu. Und es ergibt sich eine Gesamt-Siedlungsfläche von 50,3 ha. Gegenüber den von der Groth-Gruppe noch immer behaupteten 39 ha ist das also ein Mehrverbrauch von rund 29 %!

    Der Pressesprecherin der Groth-Gruppe sei dringend geraten, die eigenen Planungspapiere sorgfältig zu lesen, bevor sie Falschmeldungen (Lügen!) in die Welt rauspustet. -- asterix

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    WilBerg
    --- (keine Angabe)
    14. Nov. 2014 um 00.17 Uhr
    Großbeeren wundert sich
    übers Bezirksamt
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 441
    Die Bewertung des durch Groth und Politik prämierten Entwurfs von Casanova + Hernandez als "keinen schlechten Entwurf" durch die ALL war wohl doch etwas übertrieben kompromisslerisch und zudem, wie man hört, auch intern umstritten.

    Aus dem Rathaus des benachbarten Großbeeren kann man da ganz andere Einschätzungen hören, wie etwa, dass es sich um eine anfängerhafte Arbeit handele, die man nie akzeptiert hätte.

    Mit Unverständnis nimmt man auf, dass die Randbewohner der in Lichterfelde-Süd geplanten Großsiedlung als Schallschlucker benutzt werden sollten. Sauer ist man zudem, dass man von den Planungen an der Stadtgrenze bisher nur durch die Medien unterrichtet worden sei.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Joerg Schleicher
    joerg.schleicher (at) gmail.com
    15. Nov. 2014 um 00.49 Uhr
    Nach der Demo
    ist vor ...was?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 442
    Moin MitstreiterInnen,

    der 14. November — 2009 und 2014 — das scheint ja eine Erfolgsstory zu sein.

    Der/Die/Das Erfolgreiche — das Netzwerk für eine soziale Stadtentwicklung/ #NETS — muss sich nun als Täter dieses Erfolgs klar outen, sein Profil erarbeiten und veröffentlichen.

    Kann man sich das so vergegenwärtigen — eventuell schon am Montag in der Mauerpark-Tortenwerkstatt?

    Voller Anerkennung
    Jörg
    [Editor–15.11.2014:    Hm, lt. Tagesspiegel von heute wird doch bereits ein nächstes Ziel angepeilt: Ein Sternmarsch durch Berlin am 21. März 2015. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    khd (NETS)
    khdit (at) khd-research.net
    15. Nov. 2014 um 6.16 + 20.34 Uhr
    „Berlin trägt wieder Filz!“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 443
          Baufilz-Plakat 2014
    ^   Oder: „Bin ich erst Regierender, Herr Groth, kann ich noch viel besser dienen!“ (Plakat zur Demo). Vergrößern per Klick!   (Repro: 14.11.2014 – khd-research)
    Hier folgt das Plakat zur gelungenen Demo „
    Berlin trägt wieder Filz!“ am 14. November für alle, die nicht dabeisein konnten. Draufklicken ergibt eine Vergrößerung zum besseren Erkennen von Senator Michael Müller und Strippenzieher Klaus Groth.

    Die Dokumentation von Berichten über die Demo beginnt HIER. Aber ärgert Euch nicht über die Texte, denn eine ungenaue und teilweise falsche Berichterstattung ist bei Demos üblich. Wichtig ist nur, daß überhaupt berichtet wurde.

    Besonders Interessierte können sich ja heute im Internet leicht davon überzeugen, was richtig ist — sich schlauer als manche Journalisten machen.

    Vielleicht trägt dieses Plakat dazu bei, daß sich endlich der investigative Journalismus intensiv dem neuen Berliner Baufilz widmet. -- khd
    [Editor–17.11.2014:    Es gibt nun auch eine Fotoshow von der Demo auf YouTube. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Ernst
    --- (will anonym bleiben)
    17. Nov. 2014 um 16.08 Uhr
    „Berlin trägt wieder Filz!“
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 444
    Ne tolle Demo war das am Freitag. Und so viele Initiativen machten mit. Sicher kommen bei der nächsten Demo gegen den sumpfigen Baufilz in Berlin noch mehr.

    Dass die Springer-Presse (
    BZ + BILD) so schräg berichteten, wundert mich nicht. Denn die haben schon früher Unternehmer aus der „ehrenwerten Gesellschaft“ wie Klaus Groth (CDU) vor Angriffen zu schützen versucht.

    Mich wundert vielmehr, dass offensichtlich so viele SPD-Politiker angesumpft sind. Gut, beim Kreisel-Skandal mischte auch die SPD damals kräftig mit.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    --- (keine Angabe)
    18. Nov. 2014 um 17.10 Uhr
    Klammheimliche
    Landnahme
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 445
    Bereits in allen Zeitungs-Berichten über das neue städtebauliche Konzept für Lichterfelde-Süd ist immer nur die Rede von 39 Hektar Siedlungsfläche.

    Diese Zahl stammt von der Groth-Gruppe. Da sich nun herausstellt, dass es aber gut 50 Hektar werden, ist das in der Tat eine bewußte Täuschung der Öffentlichkeit — ein Skandal, der groß von der BI angeprangert gehört.

    Es ist ein doppelter Skandal. Denn das Bezirksamt hätte die Propaganda-Lüge erkennen und korrigieren müssen. Das Schweigen dazu verdeutlicht, dass in der Tat „Berlin wieder Filz trägt“, sich wieder der Bausumpf breitmacht.

    Man hätte bei der Demo am 14. November eine viel größere Fuhre Mist mitnehmen sollen und dem Groth am Ku'damm vor die Tür kippen sollen.

    Die von der Groth-Gruppe jetzt beanspruchte Siedlungsfläche könnte übrigens sogar noch viel größer als die von
    asterix vorgerechneten 50,3 ha sein. Unklar ist (mir) nämlich, ob dieser den Übergang zur „Grünen Mitte“ bildende schmale Promenaden-Park bei der Siedlungsfläche mitgerechnet wurde.

    Sollte das nicht der Fall sein, dann erhöht sich die Siedlungsfläche um etwa 7 ha auf etwa 57,3 ha. Das sind dann fast 60 % der Grundstücksfläche und gegenüber den von Groth behaupteten 39 ha ein Mehrverbrauch von rund 47 %. Eine wirklich tolle Täuschung! -- ilex
    [Editor–20.11.2014:    Also diese Frage der Größe der von der Groth-Gruppe beanspruchten Siedlungsfläche muß schleunigst geklärt werden, da sich aus einem starken Mehrverbrauch von Naturflächen erhebliche Folgen ergeben — auch fürs Funktionieren der "Grünen Mitte". Insofern sollte versucht werden, das im kommenden 4. Workshop am 24.11.2014 zu besprechen.

    Die Argumentation von
    Stadtplaner, asterix, Willy, asterix und jetzt noch ilex hier im FORUM ist jedenfalls bestechend plausibel. Danach ist die Siedlungsfläche wesentlich größer als die Vorgabe der bereits kritischen 39 ha aus der Absichtserklärung vom April 2013. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Searcher
    --- (keine Angabe)
    20. Nov. 2014 um 23.02 Uhr
    Dummschwatz der
    Groth-Gruppe
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 446
    Der Willy informierte uns neulich über eine Falschmeldung der Groth-Gruppe. Aber auf deren Dialog-Portal gibt es noch weiteren Dummquatsch zu entdecken: Klimaschutz der Thermometer-Siedlung, Ursachen für soziale Brennpunkte, Lärmschutz für Schule, um nur einige Punkte zu nennen.


    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Yvonne
    --- (keine Angabe)
    21. Nov. 2014 um 14.26 Uhr
    Klammheimliche
    Landnahme
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 447
    Was ist unter „Siedlungsfläche“ zu verstehen?

    [Editor–24.11.2014:    Siedlungsfläche = Fläche mit allen Gebäuden + alle Freiflächen, die zur Siedlung gehören. Zu diesen Freiflächen zählen: Alle inneren Straßen, Wege, Plätze, Parkplätze für Kfz, Spielplätze, usw. sowie natürlich alle Grünanlagen (Grünschneisen, Gärten, etc.), die in der Siedlung neu geschaffen werden.

    Beim Bauprojekt Lichterfelde-Süd sind 2 Besonderheiten zu beachten: Innerhalb der Siedlungsfläche muß das seit den 1970er-Jahren bestehende Defizit an öffentlichen Naherholungsflächen von 4 ha befriedigt werden. Außerdem zählt die Fläche des Promenadenwegs, der am Rande der Weidelandschaft verlaufen soll, mit dem Begleitgrün zur Siedlungsfläche. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Thorsten
    --- (will anonym bleiben)
    23. Nov. 2014 um 18.55 Uhr
    Der Plan für
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 448
    Nun ist es gut zwei Monate her, daß die Groth-Gruppe das von ihr gewünschte Besiedlungskonzept Lichterfelde-Süds zum Sieger ausrufen ließ. Dennoch fand ich auch heute auf dem Lichterfelde-Portal der Groth-Gruppe noch immer keine Zeichnung in zoombarem PDF des Masterplans des Casanova/Hernandez-Entwurfs.

    Diese ganze Groth-Truppe plus angeheuerten Hilfsarbeitern hat nicht nur einen Schatten (wie neulich eine Zeitung schrieb), sondern einen schweren Dachschaden. Wenn man Bürger frühzeitig über die Bauabsichten informieren will und mit ihnen darüber einen Dialog führen will, muß man heute zumindest das Kernmaterial ins Internet stellen.
    --
    Thorsten (68 + CDU-Wähler)
    [Editor–26.11.2014:    Das bedarf einer Erklärung, denn auf diesem Prüfstein-Portal gibt es immerhin einen vergrößerten Plan des siegreichen Casanova-Entwurfs (2 MByte). Aber dieser stammt nicht von der Groth-Gruppe. Es ist eine Eigenproduktion, um dem Publikum wenigstens eine halbwegs lesbare Fassung der aktuellen Lichterfelde-Planung zu liefern.

    Es wurde dazu einiger Aufwand getrieben: Der Plan im 3. FPB-Vorprüfbericht vom 18.9.2014 wurde 800-fach vergrößert zur Anzeige gebracht. Dann wurden nach und nach davon 24 Screenshots in 72 dpi Auflösung geschossen. Diese Teilbilder wurden aufgearbeitet und sorgfältig manuell mit einem Spezial-Programm zu einem großen JPEG-Bild zusammengesetzt.

    Das ersetzt natürlich kein stark zoombares PDF dieses Plans — in der Art, wie ihn z.B. Berlins Senat immer wieder problemlos im Netz veröffentlicht (wie beim FNP!). Das sollte auch eine Groth-Gruppe schaffen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    asterix
    --- (nicht mitgeteilt)
    29. Nov. 2014 um 16.19 Uhr
    Landschaftsplanerischer
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 449
    Was hat denn nun am Montag [24.11.2014] der 4. Workshop bezüglich der enormen Ungereimtheiten beim Flächenverbrauch (Stichwort: „Siedlungsfläche“) ergeben? -- asterix
    [Editor–30.11.2014:    Das ist derzeit unklar, denn der erwartete Kurzbericht des Aktionsbündnisses ist noch nicht eingegangen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Ellen
    --- (will anonym bleiben)
    30. Nov. 2014 um 11.24 Uhr
    Der Plan für
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 450
    Hallo, ist Euch bei den Falschfotos in der Presse aufgefallen, dass dieser Wanderweg um den Landschaftspark herum mit Kunststeinen gepflastert werden soll?
    [Editor–01.12.2014:    Danke für diesen Hinweis. In der Portal-eigenen Planbeschreibung wurde heute dazu ein Nachtrag mit dem angesprochenen Simulations-Foto hinzugefügt. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    WilBerg
    --- (will anonym bleiben)
    1. Dez. 2014 um 11.55 Uhr
    Leichen im Keller...
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 451
    Im Mauschelgeflecht zur Stadt- und Landschaftsentwicklung von Lichterfelde-Süd sind sicherlich noch einige Leichen verborgen.

    Vor einigen Monaten hörte man, eine Autorin aus Lichterfelde-Süd habe ein Buch veröffentlicht, das von einer Leiche aus einem solchen Milieu berichtet. Wer kennt die Autorin und den Namen ihres Buchs?
    [Editor–02.12.2014:    Dieses Portal. Denn im Februar 2014 wurden hier nach dem Erscheinen dieses (Schlüssel-) Krimis 2 Buchbesprechungen dokumentiert: Der Tagesspiegel + Berliner Woche. Das wird weiterhelfen. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Spreekieker
    --- (keine Angabe)
    4. Dez. 2014 um 22.11 Uhr
    Wohnungen erst
    innerstädtisch bauen
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 452
    An Noch-Bausenator M. Müller!

    Angesichts Ihres Wildwestagierens wegen eines demnächst erfolgreichen Bürgerbegehrens im Bezirk Neukölln platzt mir der Kragen. [Ed:
    Link zum Hintergrund]

    Sie sollten wissen, dass in Groß-Berlin vor 1945 schon mal über 4 Mio. Menschen wohnten. Es gibt also keinen rationalen Grund, noch niemals bebaute Grünflächen am Stadtrand wie die Buckower Felder oder die Lichterfelder "Parks Range" schon jetzt dem Wohnungsbau zur Verfügung zu stellen.

    Herr Müller, lassen Sie in der Stadt Wohnungen bauen, bis es quietscht. Als demnächst Regierender können Sie das durchsetzen.
    [Editor–05.12.2014:    Die Kritik in diesem Beitrag ist besser verständlich, wenn man die Entwicklung der Berliner Bevölkerung in den letzten Jahren kennt. Derzeit leben um 3,6 Mio. Menschen in Berlin. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Charlie
    --- (keine Angabe)
    5. Dez. 2014 um 16.54 Uhr
    Bürgerbegehren
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 453
    Hallo, wann startet denn nun das geplante Bürgerbegehren für Lichterfelde-Süd?
    [Editor–09.12.2014:    Nach dem derzeitigen Stand der Zeitplanung soll das Bürgerbegehren in Steglitz-Zehlendorf im März 2015 starten. Es wird ein gewisser administrativer Vorlauf benötigt. Einen Entwurf des Bürgerantrags hat das Aktionsbündnis vor kurzem veröffentlicht. -- khd] [mehr]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtplaner
    --- (keine Angabe)
    10. Dez. 2014 um 11.52 Uhr
    Bürgerbegehren
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 454
    Hallo, ich finde es gut, dass der Entwurf des Bürgerbegehrens im Internet veröffentlicht wurde. So haben auch Außenstehende die Chance, diesen Antrag zu vollenden.

    So vermisse ich im bisherigen Text das Gemeinwohl. Deshalb schlage ich folgenden ergänzenden 5. Punkt vor:

    5. (...), dass in diesem Zusammenhang sämtliche Kosten des Baus von Einrichtungen des Allgemeinbedarfs (wie Schulen, Kitas, Stadthaus, Kulturzentrum, Jugendzentrum, Ausbildungszentrum, Parks, Sport- und Spielplätze, Plätze, Straßen und Wege) vom Investor übernommen werden.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    --- (keine Angabe)
    10. Dez. 2014 um 19.47 Uhr
    Landschaftsplanerischer
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 455
    Hallo, wurden denn auf dem letzten Workshop (war wohl am 24. November) von den Büros neue Folien mit Erkenntnissen und Fakten präsentiert?

    Und warum sind diese bisher nicht im Internet für alle ansehbar? -- ilex

    PS: Und wo bleibt das Protokoll des 3. Bürger-Dialogs?
    [Editor–12.12.2014:    Tja, da werden wir uns wohl noch gedulden müssen und warten, bis diese schon mal erwähnte "Steuerungsgruppe" bei der Groth-Gruppe die Folien, Fakten und Protokolle freigibt. -- khd]
    [Editor–13.12.2014:    Immerhin gibt es seit heute eine Kritik des BUND an den Bauplänen der Groth-Gruppe, die der BUND zum 4. Landschaftsplanerischen Workshop (24.11.2014) einreichte. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Ronaldo
    --- (keine Angabe)
    13. Dez. 2014 um 13.09 Uhr
    Thermometer-Siedlung
    vorm Verkauf?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 456
    Am letzten "Runden Tisch" zu Lichterfelde-Süd wurde über Grundstücksgeschacher, auch in der Thermometer-Siedlung berichtet. Aus der Presse wurde zitiert, die Deutsche Annington schlucke gerade, die GEHAG. Die Deutsche Annington sei aus der Privatisierung von Eisenbahner-Wohnungen entstanden. Die GEHAG gehörte meines Wissens früher der DAG.

    Zudem habe Staatssekretär Lütke-Daldrup verlautbart, die Deutsche Wohnen wolle ertragsschwache ehemalige GSW-Wohnungen am Stadtrand abstoßen. [Ed: Ja, die landeseigene
    DEGEWO hat gerade 2.259 Wohnungen im Süden Berlins gekauft, aber die Thermometer-Siedlung war noch nicht dabei].

    Auch des Grundstück von BusStop e.V., das derzeit noch der Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf gehört [Ed: Ev. Gemeinde-Zentrum Celsiusstraße], solle privatisiert werden. Der Erwerber sei aber noch nicht bekannt.
    [Editor–14.12.2014:    Hm, das muß wohl GAGFAH statt "GEHAG" heißen. Dann macht's auch im Zusammenhang mit der Thermometer-Siedlung Sinn, da die GAGFAH einen Teil der Stadtrandsiedlung nördlich der Fahrenheitstraße baute. Aus einer Meldung der Agentur Reuters vom 1.12.2014 geht hervor, daß die "Deutsche Annington AG" demnächst die GAGFAH für 3,9 Mrd. Euro schlucken will. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Erwin
    --- (keine Angabe)
    13. Dez. 2014 um 18.16 Uhr
    Bürgerbegehren
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 457
    Hallo in Lichterfelde,
    na fein, bei "Stuttgart-21" gibt es 'nen "Bahn-Betrug", weshalb dort ein neues Bürgerbegehren zunächst ziemlich erfolgreich ist. [Ed:
    Link dazu]

    Auch in Lichterfelde haben wir Betrug — einen "Groth-Betrug" des Publikums. Denn die erzählen noch immer, dass sie in Lichterfelde-Süd nur 39 Hektar fürs neue Stadtviertel brauchen, obwohl hier im FORUM längst bewiesen wurde, dass es eher um die 50 Hektar sein werden.

    Da ist es mehr als angemessen, ein Bürgerbegehren aufzulegen. Diese Groths brauchen ganz dringend eine erste kräftige Klatsche.

    Einen wunderschönen 3. Advent wünscht
    Erwin, der hier von Anfang an dabei ist.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Struppi
    --- (will anonym bleiben)
    13. Dez. 2014 um 21.40 Uhr
    „Runder Tisch“ zu
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 458
    Über das "Grundstücksgeschacher" in der Thermometer-Siedlung berichtete nach meiner Erinnerung ein Vertreter der Bürgerinitiative. Von den anwesenden Vertretern der Politik gab es dazu keine Reaktionen.

    Der erwartete Machtkampf zwischen Stadtteilzentrum und BusStop bei der Wahl der Sprecher des Runden Tisches schien interessanter. Sieger war dann das Stadtteilzentrum mit 2 : 1 gegen BusStop.

    Im übrigen ist die CDU immer mit mindestens 3 Personen bei dem Runden Tisch dabei, die Grünen und die Piraten mit jeweils einem Vertreter. Von der SPD ist ganz selten jemand anwesend. Offenbar hat diese Partei die Thermometer-Siedlung aufgegeben.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    ilex
    --- (keine Angabe)
    13. Dez. 2014 um 23.47 Uhr
    Wie geschönte
    Kartierungen erkennen?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 459
    Hallo, nach all den erlebten Pleiten, Pech & Pannen mit dieser Groth-Gruppe (vor allem diese nur dosierten und extrem retardierten Informationen im Internet und sogar noch mit Fehlern in der Geschichtsschreibung durch einen Historiker), treibt mich jetzt eine Frage um:

    Wie erkennen wir, ob bei den angekündigten Kartierungen der in Lichterfelde-Süd vorkommenden FFH-IV-Arten nicht getrickst wurde, um dem Investor zu gefallen?

    Inzwischen halte ich bei dieser Investor-gesteuerten Bauleitplanung alles für möglich. -- ilex

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    WilBerg
    --- (will anonym bleiben)
    14. Dez. 2014 um 21.58 Uhr
    Wie geschönte
    Kartierungen erkennen?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 460
    Die Kartierer wurden von der Groth-Gruppe beauftragt und vielleicht auch schon bezahlt. Die Ergebnisse liegen spätestens seit Oktober vor.

    Bekannt gegeben werden sollen sie erst im Januar oder Februar kommenden Jahres. Da spricht schon vieles dafür, dass einiges passend gemacht werden soll. Letztlich kann man nur darauf hoffen, dass nicht alle dicht halten.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Erwin
    --- (will anonym bleiben)
    19. Dez. 2014 um 18.33 Uhr
    Das soziale Umfeld
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 461
    Angesichts eines brutalen Messermords in der Thermometersiedlung schreibt BILD [Ed: Link nachgetragen]:

    „Die Wohnsiedlung am Rande Berlins mit etwa 6000 Bewohnern gilt als sozialer Brennpunkt der Hauptstadt — die Verbrechensrate ist hier besonders hoch.“

    BILD hat diesmal sicher recht, auch wenn es in Berlin noch Schlimmeres gibt. Aber in diesem Umfeld Lichterfelde-Süds will ein seniler Klaus Groth mit seinem Firmenzoo (samt Politikerhilfe!) rücksichtslos jede Menge hochpreisige Wohnungen bauen und verkaufen und daran Millionen verdienen.

    Angesichts des miesen Images und des negativen Umfelds wird das ganz kräftig in die Hose gehen. Möge der Pleitegeier dann den Rest besorgen. Bevor in Lichterfelde-Süd Neues passiert, sollte besser erst eine soziale Heilung des Alten angegangen werden. -- Erwin
    [Editor–20.12.2014:    Damit alle erfahren, was vorgestern Abend passierte, habe ich oben einen recherchierten Link zu dem BILD-Artikel hinzugefügt. Der 31-jährige Mörder und das Opfer sind Bewohner der Thermometer-Siedlung! -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Landschaftsplaner
    --- (keine Angabe)
    20. Dez. 2014 um 16.21 Uhr
    Landschaftsplanerischer
    Workshop
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 462
    Hallo, in meinem Beitrag vom Oktober schrieb ich bereits: „Dieser Workshop dient der Groth-Gruppe nur als ein Gründungsgremium für eine Institution, die später diese übriggebliebene "Grüne Mitte" vermarkten soll.“

    Nach der Veröffentlichung des Protokolls des letzten Grün-Workshops (+ Anlage) wissen wir seit dieser Woche nun genau: So war es!

    Makaber daran ist, dass es der Groth-Gruppe gelang, für diese Aufgabe den B.U.N.D. zu gewinnen. Nun wird auch klar, warum bisher von diesem ansonsten so aufmüpfigen Naturschutzverband kein wirklich kritisches Wort an den Groth-Planungen zu vernehmen war. Noch nicht einmal für ein gerade noch naturverträgliches Baugebiet von 16 Hektar Größe mochte sich der B.U.N.D. nachhaltig einsetzen, um damit den nun drohenden enormen Naturfrevel an einem NATURA-2000-wertigen Gebiet zu begegnen...

    Ansonsten hat dieser Workshop kein Ergebnis von landschaftsplanerischer Bedeutung, da weder Beschlüsse gefasst, noch Empfehlungen ausgesprochen wurden. Zwar hat man über manches geplaudert, aber letztendlich blieb es im Unverbindlichen. Die Groth-Planer können jetzt schalten und walten, wie sie wollen. Das galt es zu erreichen. In einem gesetzlichen Landschaftsplanverfahren (wie es auch von der BVV Steglitz-Zehlendorf gewünscht wurde) wäre das alles nie passiert.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Willy
    --- (will anonym bleiben)
    21. Dez. 2014 um 17.30 Uhr
    3. Bürger-Dialog
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 463
    Im jetzt ausgereichten Protokoll des Bürgerdialogs vom 6. November erscheint mir so einiges falsch dargestellt zu sein.

    So kommen auf Seite 5 die wegweisenden "Kernsätze der Bürger" nicht vor.

    Wie lange will man die ewige Lügerei von Groth & Co noch hinnehmen? -- Schöne Weihnachten wünscht Willy

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Insider
    --- (natürlich keine Angabe)
    23. Dez. 2014 um 13.34 Uhr
    Nun macht was draus
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 464
    Hallo in Lichterfelde-Süd, endlich ist nun für mich Weihnachtspause. Aber vor meinem Urlaub kommt hier noch meine Weihnachtsgabe an die Bürger in Lichterfelde-Süd:

    Die Groth-Gruppe plant(e) für Anfang 2015 im Norwestteil ihres Grundstücks in Lichterfelde-Süd eine Rodung des "Ruderalgrüns" (wie sie es Anfang 2014 am Mauerpark anordnete, obwohl's auch dort noch keinen B-Plan gibt [Ed:
    Links zu diesem Naturfrevel]), um schon mal Fakten zu schaffen. Nicht bekannt ist zur Zeit, wie sich dazu das zuständige Bezirks-Naturschutzamt verhält: Ob die dieses voreilige Vorgehen untersagen oder nur auf 2016 verschieben...

    Es wird also darauf ankommen, sehr wachsam zu sein. Und wenn eine solche Aktion anlaufen sollte, sofort bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen Verstosses gegen geltendes EU-Recht zu stellen. Außerdem wäre es dann schlau, dass einer der anerkannten Naturschutzvereine bei den Verwaltungsrichtern eine Eilverfügung erwirkt, um den "Ausverkauf" der Natur zu stoppen.

    Es gibt bereits Entwürfe des B-Planes für Lichterfelde-Süd. Auch arbeiten die von der Groth-Gruppe angeheuerte Firma intensiv an dem Umweltbericht. Im Entwurf steht bezüglich der nach EU-Recht (Vogelschutz-RL und FFH-RL) stark geschützen Arten kaum etwas Positives. Pflanzen werden ganz schlecht behandelt.

    Macht was draus. Bitte oben noch erläuternde Links zufügen [Ed-27.12.2014: nunmehr erledigt]. Ein gesegnetes Weihnachten und viel Bürgerkraft in 2015 wünscht der Insider.
    [Editor–27.12.2014:    Danke Insider für diese ganz wichtigen Hinweise. Die BI wird das sicher im Auge behalten. — Der von der Groth-Gruppe Anfang 2014 am Mauerpark (wohl mit Wissen der bezirklichen Naturschutzbehörde) praktizierte Naturfrevel wurde bereits im Februar 2014 auf diesem Portal mit 2 Artikeln dokumentiert: „Rodungen am Mauerpark“ + „Groth rodet – Aufregung am Mauerpark“. So etwas darf sich in Lichterfelde-Süd nicht wiederholen! -- khd]
    [Editor–29.12.2014:    Das Aktionsbündnis (BI) hat inzwischen mit einem Schreiben Untere Naturschutzbehörde und Obere Naturschutzbehörde (beim Senat) an ihre gesetzlichen Pflichten erinnert. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Jupp vom Steinmetz
    --- (keine Angabe)
    26. Dez. 2014 um 16.07 Uhr
    Der Plan für
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 465
    Hallo in die Runde, ein großes Dankeschön an die Macher dieses Portals für die Informationen mit professioneller Wissensverlinkung zu den aktuellen Plänen der Groth-Gruppe. Dazu waren im Internet weder das Bezirksamt noch der Investor fähig.

    Mich wundert, daß es zwar von Bewohnern der Gewerkschaftsreihenhäuser westlich der Bahn Protest gegen zeitweiligen Bahnlärm gibt, nicht aber gegen den drohenden stundenlangen Lärm von zwei direkt an der Ostseite der Bahn vorgesehenen Sportplätzen mit Zuschauertribühnen.

    Völlig klar, diese Sportflächen müssen stadtplanerisch (zusammen mit der Schule) in der Nähe des am Landweg schon vorhandenen Sportdreiecks plaziert werden. Ich empfehle die Mängelliste entsprechend zu ergänzen. -- MfG Jupp

    Name:
    E-Mail:

    Datum:
    NETS
    netzwerk-fuer-soziale-stadtentwicklung 
    (at) googlegroups.com
    27. Dez. 2014 um 1.49 Uhr
    Neues Netzwerk
    „Grünzüge für Berlin“?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 466
    [Editor: Im Anhang einer (internen) NETS-Mitteilung flatterte heute eine (angesichts der bereits Ende August erfolgten berlinweiten Gründung des „Netzwerk für eine soziale Stadtentwicklung“, wozu natürlich auch der Erhalt von wertvollen Grünflächen gehört) höchst merkwürdige Einladung des BLN (Berliner Landesarbeitsgemeinschaft für Naturschutz e.V., der staatlich gefördert wird) in die Redaktions-Mailbox. Das PDF dieser Einladung vom 26. November 2014 wurde wg. seiner vermutlich sehr grundsätzlichen Bedeutung auf diesem PLS-Server permanent archiviert, unter]:

    http://pruefstein-lichterfelde-sued.de/Docs/BLN_Einl_Gruenz_26-11-2014.pdf

    Auszug:
    Bei diesem Netzwerktreffen [am 14.1.2015] könnte bspw. Folgendes besprochen werden:
    • Vorstellung der Initiativen (aktuelle Arbeit, Erreichtes, zukünftige Vorhaben).
    • Evtl. Verabschiedung einer gemeinsamen "Berliner Erklärung", in der wir unsere gemeinsamen Forderungen an die Berliner Stadtentwicklung artikulieren (und die dann natürlich an die Adressaten und die Presse gehen sollte).
    • Instrumente unseres Engagements: Bürgerantrag, Bürgeranfrage, Petition, Volksbegehren, Demo, Pressearbeit, ...: Wie können wir unser Know-How bündeln?
    • Wie weiter? Ist eine Vernetzungsstruktur für uns sinnvoll, und wenn ja, welche? Z.B. Treffen in regelmäßigen Abständen? Z.B. Homepage und E-Mail-Verknüpfung, gemeinsame Erklärung ("Manifest") etc. (...)
    [Editor–27.12.2014:    Hm, ist man mit über 40 Jahren an politischer Erfahrung in Bürgerinitiativen ausgestattet, klingen bei diesem BLN-Angebot die Alarmglocken. Da gibt es also bereits in Berlin seit gut einem Vierteljahr ein thematisch viel breiter aufgestelltes Netzwerk von völlig unabhängigen Bürgerinitiativen, worüber auch die Presse reichlich berichtete.

    Und dieses Bürger-Netzwerk kann bereits auf einen ziemlichen Erfolg verweisen: Die Demo am 14. November 2014 gegen die Großstil-Naturvernichter Groth & Co vom Berliner Filz. Der BLN war bei dieser wegweisenden Demo jedenfalls nicht dabei. Da stimmt also ganz sicher etwas nicht. Vielleicht erfahren wir hier demnächst mehr darüber, was hinter diesem BLN-Angebot stecken könnte. -- khd]

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Jenny Schon
    jennyschon (at) arcor.de
    27. Dez. 2014 um 1.57 Uhr
    Online-Petition
    zur Basisdemokratie
    Kommentar/Comment:       
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 467
    Liebe Menschen,

    die Äußerungen des neuen Bürgermeisters lassen viele von uns aufhorchen. Ich habe eine Petition verfaßt, die ich bitte zu unterstützen und zu verbreiten:

    https://secure.avaaz.org/de/petition/Regierenden_Buergermeister_von_Berlin_ Herrn_Michael_Mueller_Finger_weg_von_der_Basisdemokratie/?efggpbb
    [alles auf 1 Zeile!]

    (...[Foto von der Wintersonnenwende an der Cornelsenwiese]...).

    Weitere Fotos von unserer bedrohten Grünanlage, die unwiederbringlich versiegelt sein würde, siehe unsere Webseite: http://cornelsenwegwiese.de/ .

    Gruß Jenny Schon
    www.jennyschon.de

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    WilBerg
    --- (will anonym bleiben)
    27. Dez. 2014 um 22.17 Uhr
    Der Plan für
    Lichterfelde-Süd
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 468
    Jupp aus der Steinmetzstraße weist zu recht darauf hin, dass der Lärm aus einer großen Sportanlage unmittelbar an der Bahnlinie bisher unterschätzt wird.

    Allen Bewohnern westlich der Bahn, nicht nur in den beiden einst von der vormaligen Gewerkschaftsfirma Neue Heimat errichteten Siedlungen, sind noch die früheren Schönwetter- Sommerwochenenden erinnerlich, an denen man sich in Gärten oder auf Terrassen und Balkonen kaum gemütlich gemacht hatte und sich dann vor dem aufbrandenden Sportlärm der Stockcar-Rennen [Ed: auf dem Parks-Range-Gelände] ins Innere der Behausungen flüchtete.

    Damals sorgte dann ein einsichtiger US-Stadtkommandant für Abhilfe. Von Herrn Groth und den maßgeblichen Politikern, von denen nicht einer in Lichterfelde-Süd wohnt, ist so viel vorsorgende Einsicht nicht zu erwarten.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Uhu vom Mauerpark
    --- (will anonym bleiben)
    28. Dez. 2014 um 9.54 Uhr
    Naturfrevler
    Groth & Co
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 469
    Hallo, ich finde es löblich, dass sogar ein Insider an den von der Groth-Gruppe im Februar 2014 vollzogenen Naturfrevel am Nordkreuz (Mauerpark) erinnerte.

    Ich hatte damals auf Euer Portal 2 Fotos hochgeladen, die belegen, wie die Natur dort am Mauerpark im August 2013 vor der Grothschen Vernichtung aussah.

    Es gab dort ganz sicher auch schützenswerte Arten. Aber niemand war bereit, sich das damals genauer anzusehen. Mein Eindruck ist sowieso, dass es Bezirks-Naturschutzämter nur noch formal gibt. Diese sind personell so ausgeblutet worden, dass sie die gesetzlichen Aufgaben nicht mehr erfüllen können. Und die Naturschutzverbände werden nur aktiv, wenn es ihnen politisch in den Kram paßt — nicht wenn die von Investoren geschundene Natur um Hilfe schreit...

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    Stadtplaner
    --- (keine Angabe)
    30. Dez. 2014 um 9.02 Uhr
    „Berliner Mischung“
    reicht nicht!
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 470
    Hallo, mich ärgert das schon sehr — dieses Gerede, was so gar keinen Widerspruch erfährt: Da sagte Geschäftsführer Groth im November (s. Protokoll Seite 2), die Groth-Gruppe wolle für ihre „Hybrid-City Lichterfelde-Süd“ die „Berliner Mischung“ (Wohnen von Arm und Reich nebeneinander). Er suggerierte (vor allem in Richtung der Politik) damit werde alles sozial bestens funktionieren.

    Aber stimmt das? Ich bin gestern deshalb noch mal in unser Büro gedüst, wo wir ein kleines (analoges) Archiv haben, wo auch Infos über Berlins Siedlungen zu finden sind. Und siehe da: Schon beim Bau der Thermometer-Siedlung (1969–1974) wurde diese „Berliner Mischung“ von den damaligen Planern realisiert. Es wurden dort Sozial-Wohnungen (sind wohl inzwischen alle aus dieser Bindung heraus), freifinanzierte Wohnungen, Eigentumswohnungen und auch einige kleinere Häuser gebaut. Dennoch ist diese Stadtrandsiedlung gut 30 Jahre später zu einem „sozialen Brennpunkt“ umgekippt — mit schwerwiegenden sozialen Problemen, die auch noch nicht wirklich angepackt werden. [Ed: Ein kleines Beispiel]

    Die „Berliner Mischung“ ist wohl eine notwendige Bedingung, aber längst nicht hinreichend, um nachhaltig sozialen Frieden in einem Wohnquartier zu bewirken. Es muß sehr viel mehr bedacht werden. Insofern ist das von betroffenen Anwohnern schon sehr früh geforderte soziologische Gutachten besonders wichtig. Aber Kopp und Schmidt haben das bisher nicht geliefert. Und die Groth-Gruppe gibt sich mit der Aussage der Rotterdamer Architektin Casanova zufrieden, sie habe sich bei ihrem städtebaulichen Konzept auch an Soziologen orientiert (s. Protokoll Seite 8). Aber schriftlich belegt werden diese Aussagen von Soziologen nicht. Vielleicht zieht 2015 doch noch die Ratio bei der Lichterfelde-Planung ein.

    Name:
    E-Mail:
    Datum:
    klein
    --- (nicht mitgeteilt)
    30. Dez. 2014 um 14.36 Uhr
    Heiliger St. Florian?
    Kommentar/Comment:        [Kommentieren]   LF 471
    Hab das neulich schon beim "stadtrand" gepostet, hier passts aber besser:

    Jaja, immer die gleichen bedenkenträger... wir brauchen wohnungen, aber bitte nicht in meiner nähe!!!!!

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