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    Stand:  12.7.2014   (45. Ed.)  –  File: PLS/ALL/ALL_Geschichte_LiSued_2011.html




ALL-Umweltpreiso Vom „Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd“ (ALL) wurde im Rahmen ihres Positionspapieres auch ein historischer Überblick zur Entwicklung von Lichterfelde-Süd gegeben. Dieses war bislang nur als PDF-Dokument publiziert. Auf dieser Web-Seite wird diese Übersicht nun auch in HTML angeboten. Sämtliche Links wurden redaktionell hinzugefügt. Manches wurde auch in [Ed:...] ergänzt bzw. kommentiert.

I n h a l t :      


Vom Giesensdorfer Feld zum Landschaftspark Lichterfelde-Süd

Ein historischer Überblick.


Aus: Aktionsbündnis Landschaftspark, 6. April 2011. Von GERHARD NIEBERGALL, 12207 Berlin. Durch ihren fachlichen Rat und zur Verfügung gestellte Materialien wirkten Herr Jens Leder (Historiker) und Herr Gert Lehnhardt mit.


Von Ghiselbrecht bis Carstenn

      Das Stadtgebiet in Lichterfelde-Süd zwischen Réaumurstraße/Landweg, Osdorfer Straße, Fernbahn und Stadtgrenze zählte einstmals zur Giesensdorfer Feldmark. Der Ort Giesensdorf, wahrscheinlich um 1200 wohl vor allem von Einwanderern vom Rhein und aus Flandern gegründet, wurde erstmals 1299 urkundlich als Ghiselbrechtstorp erwähnt.[1] An das alte Giesensdorf erinnern heute nur noch die gleichnamige Grundschule am Ostpreußendamm, die Giesensdorfer Straße und die Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf, zu der auch die kleine Dorfkirche aus Feldsteinmauerwerk an der Einmündung der Osdorfer Straße in den Ostpreußendamm gehört.

      Das in seinen Ursprüngen auf die Gründungszeit von Giesensdorf zurückgehende kleine Kirchlein lag damals im Zentrum eines Straßendorfes, das sich etwa von der heutigen Lindenstraße bis zur Giesensdorfer Straße hinzog. Seine alte Dorfstraße, heute unter dem Ostpreußendamm begraben, folgte dem Verlauf eines noch aus slawischer Zeit stammenden frühmittelalterlichen Handelsweges, der hier südöstlich der Bäkeniederung verlief. Das Flüsschen Bäke mit seinen Seen und Tümpeln fiel am Anfang des 20. Jahrhunderts fast vollständig dem damals gebauten Teltowkanal zum Opfer. Das Giesensdorfer Kirchlein, das zweitkleinste seiner Art im heutigen Berlin, war ab 1693 zweihundert Jahre lang ein geistliches Subzentrum im Süden von Berlin, denn von hier aus wurden auch die Gemeinden in Lichterfelde und Steglitz kirchlich mit betreut.[2]

      Der spätere Ortsteil Lichterfelde-Süd verdankt seine Existenz mittelbar der Bauernbefreiung, die sich anfangs des 19. Jahrhunderts in Preußen vollzog. Die zuvor ihren Gutsherren erbuntertänigen, schollen-, dienst- und abgabenpflichtigen Bauern gewannen damals auch in Giesensdorf ihre persönliche Freiheit, verloren aber gleichzeitig zwischen einem Drittel und bis zur Hälfte des von ihnen bebauten Landes an den Gutsbesitzer. Zum Rittergut Giesensdorf gehörte danach der Norden von Giesensdorf, das spätere Lichterfelde-Ost. Das befreite Bauernland lag im Süden, das heutige Lichterfelde-Süd. Die Grenze folgte etwa der Giesensdorfer Straße und Bogenstraße, durchschnitt den Pfarracker und verlief dann in der Nähe des heute verrohrten Königsgrabens in Richtung Marienfelde.[3] [Karte von 1899]

      Mit dem Bau der Fernbahn 1840/41 von Berlin nach Halle, der Anhalter Bahn, kam die Eisenbahn auf den Teltow. Der zuvor in Hamburg-Wandsbek mit Immobiliengeschäften erfolgreiche Kaufmann Johann Anton Wilhelm Carstenn glaubte am Südrand von Berlin die Zeichen der Zeit zu erkennen und erwarb 1865 die inzwischen heruntergekommenen Rittergüter Lichterfelde und Giesensdorf, um hier eine Vorstadt im Grünen für das gehobenere Berliner Bürgertum zu errichten. Carstenn ließ Straßen anlegen und an der Anhalter Bahn, wo sich heute der Regionalbahnhof Lichterfelde-Ost befindet, einen Haltepunkt einrichten, den damaligen „Anhalter Bahnhof“. Am 20. September 1868 hielt hier der erste Zug. Carstenn unternahm aus seiner Sicht alles, um das von ihm erschlossene Gelände zu vermarkten. Dem Kaiser schenkte er sogar ein Grundstück für den Neubau einer Kadettenanstalt. Deshalb wurde er geadelt. Die mit diesem Vorhaben verbundenen Anforderungen der militärischen Baubürokratie unter anderem für die Grundstückserschließung und die Folgewirkungen des Gründerkrachs 1873 trieben Carstenn in den wirtschaftlichen Ruin. Er starb 1896 verarmt und ist auf dem Friedhof auf der Lichterfelder Dorfaue begraben.[4]

Vom „Südclub“ zu den Saberskys

      Das alte Bauerndorf Giesensdorf vereinigte sich 1877/78 mit den Rittergütern Giesensdorf und Lichterfelde sowie dem Dorf Lichterfelde zur Gemeinde Groß- Lichterfelde. Von der danach einsetzenden lebhaften Bautätigkeit und der starken Bevölkerungszunahme blieb Giesensdorf zunächst fast unberührt. Für die damalige Zeit, in der die Menschen sich vor allem auf ihren Füßen fortbewegten, lag es zu weit vom Haltepunkt an der Anhalter Bahn entfernt, die Groß-Lichterfelde mit Berlin verband. Die städtisch geprägten neuen Groß-Lichterfelder sahen in dem südlich gelegenen Bauerndorf mit seiner Feldmark nur eine unwegsame, märkische Sandwüste, eine Geisteshaltung, die gelegentlich noch heute fortwirkt, wenn Menschen in Lichterfelde-West und -Ost mit Blick auf Lichterfelde-Süd von der „Pampa“ sprechen.

      Die neue Zeit kam in das alte Dorf, als nach 1890 die Deutsche Volksbau- Aktiengesellschaft begann, zwischen Linden- und Feldstraße Häuser für Menschen mit schmalerem Geldbeutel zu errichten. Diese Gebäude mit ursprünglich eigenem Brunnen, Toilette über dem Hof und Nebengelassen für die Kleintierhaltung fügten sich durchaus in das dörfliche Umfeld ein. Bald versammelten sich aber engagierte Bürger in einer Bürgerinitiative, im „Lichterfelder Südclub“, mit dem Ziel, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern und sie reüssierten: Straßen wurden befestigt, Petroleumlampen gegen Gaslaternen ausgetauscht, ein Briefkasten aufgehängt. Eine vorrangig für den Güterverkehr eingerichtete dampfgetriebene Straßenbahn, die „Lahme Ente“ verband Giesensdorf mit dem Anhalter Bahnhof in Lichterfelde-Ost und mit Teltow. Eine „Elektrische“ fuhr ab 1881 vom Anhalter Bahnhof zur Kadettenanstalt. Sie soll weltweit die erste elektrisch betriebene Straßenbahn gewesen sein und sie verkehrte in einer Zeit, als selbst in Berlin nur Pferdebahnen durch die Stadt zockelten. Selbst einen Eisenbahnhaltepunkt gab es schließlich auch in Lichterfelde-Süd.[5]

      Mit diesem zäh erkämpften Fortschritt stemmte sich dem Hochmut aus dem Norden ein eigensinnig bodenständischer Giesensdorfer Lokalpatriotismus entgegen, der später auch den Bergbewohnern der „Märkischen Scholle“ zuwuchs und noch heute unter vielen Dächern zwischen Schwatlowstraße und Schwelmer Straße zu Hause ist. Den später Dazugekommenen zwischen Gronauer Weg und Réaumurstraße erscheint dieses lokale Selbstwertgefühl oft wie aus der Zeit gefallen, verheimlichen sie doch beim Einkauf in einem neuzeitlichen Elektronikfachmarkt gelegentlich ihre Herkunft in der Sorge, ihre Sparkassen-Card könnte als Zahlungsmittel nicht anerkannt werden.

      Doch bevor es soweit gekommen ist, dass die Bonität von Südlichterfeldern in Elektronikfachmärkten angezweifelt wird, gibt es noch anderes über diesen Stadtteil im heutigen Süden von Berlin — aus der „Pampa“ — zu berichten. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert sind Planungen überliefert, auch den Süden von Lichterfelde für eine aufgelockerte Wohnbebauung im Grünen zu entwickeln. Planskizzen von 1898 und von 1913 lassen erkennen, dass es schon damals nicht an Phantasie fehlte, sich die Zukunft von Lichterfelde-Süd vorzustellen. Diese Planungen scheiterten dann aber an den Folgen des I. Weltkrieges und der damit einhergehenden Verarmung weiter Bevölkerungskreise.

      Die Kaufleute Albert und Max Sabersky erwarben gegen Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur das Rittergut Seehof sondern auch größeren Landbesitz östlich der Anhalter Bahn in Lichterfelde-Süd. Dort überquerte an einem beschrankten Bahnübergang der althergebrachte Osdorf-Teltower-Weg die Anhalter Bahn und verband Teltow mit Osdorf. Von diesem Weg zweigte nach Süden, dort, wo heute Lichterfelde ein kleiner Wald gewachsen ist, eine kurze Straße ab, die Landstraße (Süd). Im Haus Nr. 1 wohnte der Bahnwärter Nitsche und zuletzt nur noch seine Witwe. Für das Haus Nr. 4 wird im Berliner Adressbuch bis einschließlich 1939 ein Sabersky, (Seehof), 1936 ein Bankier Sonnenthal, als Eigentümer und Bewohner genannt. Ab dem Berliner Adressbuch für das Jahr 1940 gibt es an dieser Stelle keine Bewohner mehr, nur noch Baustellen und Neubauten. Damit war in diesem Südzipfel von Berlin endgültig das „Tausendjährige Reich“ angekommen.

      Die Saberskys waren eine schon seit langem in Deutschland ansässige, wohlhabende jüdische Familie. Wirtschaftlich u. a. durch „Judenvermögensabgabe“ und „Reichsfluchtsteuer“ ausgeplündert entkamen fast alle Nachkommen von Albert und Max Sabersky im letzten Augenblick, im August 1939, Deutschland und damit dem KZ und dem Tod. Nur der Ingenieur Ernst Sabersky, der im I. Weltkrieg seinen rechten Arm verloren hatte, blieb in Deutschland zurück. Weil er mit einer „Arierin“ verheiratet war, glaubte er sich durch eine „privilegierte Mischehe“ geschützt. Als der Verfolgungsdruck dennoch zunahm, verbarg er sich ab 1943 bis Kriegsende in Ferch bei Potsdam. Eine Anerkennung als „rassisch Verfolgter“ blieben ihm und seiner späteren Witwe versagt.[6]

Germania in der Pampa

      Das nationalsozialistische Deutschland plante südlich der Linie Réaumurstraße/ Landweg ein riesiges Eisenbahnservice- und -versuchszentrum. Im Rahmen des geplanten Umbaus von Groß-Berlin zur „Welthauptstadt Germania“ sollte das Reichsbahnausbesserungswerk Tempelhof hierhin verlagert und zur „Reichslokomotivenschmiede“ erweitert werden. Außerdem wollte man mehrere Eisenbahnversuchsanlagen, die bisher über das gesamte Reichsgebiet verstreut lagen, an dieser Stelle konzentrieren. Ein Vermerk des Eisenbahnneubauamtes aus dem Jahre 1939 gibt Auskunft, dass fast alle für das Vorhaben benötigten Grundstücke erworben waren. Nur kleinere Flächen an der Osdorfer Straße sollten noch für Wohnungsbauzwecke angekauft werden.[7]

Geplantes RAW Lichterfelde-Süd 1937
^   Geplantes Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Lichterfelde-Süd. Eine Architekten- Zeichnung von 1937.   (Repro: 2010 – nn)

      Wann und unter welchen Begleitumständen die Deutsche Reichsbahn den früheren Saberskyschen Grundbesitz in Lichterfelde-Süd übernahm, bleibt noch aufzuklären. Bereits 1938 waren im Bereich des heutigen Landweges Baracken für Arbeitskräfte aus dem Sudetenland aufgebaut worden. Um das Baugebiet vorzubereiten, begann man es einzuebnen und zum Teil den Mutterboden abzutragen, der als Schüttgut zur Anlage von Eisenbahnhochdämmen verwendet wurde. Ab Kriegsbeginn stagnierten die begonnenen Arbeiten, obwohl mehrfach versucht wurde, diese als kriegswichtig zu deklarieren.[8]

      In den vorhandenen Baracken brachte man Kriegsgefangene, zunächst Polen und dann Franzosen sowie ihre Bewacher unter. Im Rahmen der „Aktion 100.000 Russen für Berlin“ entstand ab 1942 auch rund um den S-Bahnhof Lichterfelde-Süd ein Kriegsgefangenenlager, das sich westlich bis etwa zum Ahlener Weg erstreckte. Ende 1939 lebten auch Wolhynien-Deutsche aus dem Osten Polens, die nach dem Hitler-Stalin-Pakt „heim ins Reich geholt“ worden waren, südlich des Landweges in Baracken. Dort, wo sich heute die Thermometer-Siedlung befindet, sollte auf einer Fläche, die zuvor für einen neuen Friedhof reserviert war, offenbar das Ende vorhersehend, die „SS-Leibstandarte Adolf Hitler“ ein neues Domizil beziehen.[9]

      Dieses Vorhaben kam ebenfalls über ein Planungsstadium nicht hinaus, wie fast alle anderen damals in Lichterfelde-Süd projektierten Bauvorhaben. Eine Luftbildaufnahme des alliierten Bomberkommandos aus dem Jahr 1941 lässt über die bekannten Lager hinaus allenfalls Baumaßnahmen in einem Anfangsstadium erkennen. Spätestens 1944 hatte man entschieden, den Fortgang des Bahnprojektes in Lichterfelde-Süd auf die Zeit nach dem Endsieg zurückzustellen.

Ein neuer Anfang in Lichterfelde-Süd

      Nach dem Kriegsende und im aufkommenden „Kalten Krieg“ zwischen den Siegermächten fand sich Lichterfelde-Süd in einer Randlage unmittelbar an der Grenze zur damals sowjetisch besetzten Zone wieder. Das im Grenzbereich auf östlicher Seite liegende Gut Osdorf wurde abgetragen, seine Bewohner in das Hinterland umgesiedelt. Der historische Osdorf-Teltower Weg verlor im Schlagschatten des „antifaschistischen Schutzwalls“ seine verbindende Funktion und fiel ebenso dem Vergessen anheim wie das vor Kriegsbeginn geplante Eisenbahnservice- und -versuchszentrum. Allerdings erwähnt der Architekt Prof. Florian Beigel in seinem Wettbewerbsbeitrag aus dem Jahre 1997 zu einer damals
erwogenen Wohnbebauung des Parks Range, dass der Osdorf-Teltower-Weg mit einer Fläche von 6.200 Quadratmetern (noch) im Grundbuch eingetragen sei und sich im Eigentum von Berlin befinde. An diesem Sachverhalt hat — soweit bekannt — bis heute nichts geändert.

      Ab 1953 nahm die Berlin-Brigade der Amerikaner die Südspitze von Lichterfelde zwischen Fernbahntrasse und Osdorfer Straße als militärisches Übungsgelände in Anspruch. Dort, auf dem Parks Range, übte sie mit ihren Panzern und in einer „Geisterstadt“ aus Holz, die später durch ein Städtchen aus Steinhäusern und U- Bahnhof auf einem Hochdamm, der „Doughboy City“, ersetzt wurde, den Häuserkampf. Nördlich des Parks Range siedelten sich, zum Teil in den Baracken der früheren Gefangenenlager, kleinere Gewerbebetriebe aber auch einige Industriebetriebe an, darunter ein Aluminumschrott-Schmelzwerk und ein Steinmahlwerk. Das Schmelzwerk war auf die Verarbeitung von stark verunreinigtem Aluminiumschrott spezialisiert. Bei dem Schmelzprozess wurden die Verunreinigungen (z. B. Farben, Lacke, Medikamentenreste) mit der Abluft in die Umwelt entsorgt.

      Das Steinmahlwerk zerkleinerte u. a. Bauschutt in Splitt und Sand und lagerte diese Materialien ungeschützt auf Halden auf freier Fläche. Unmittelbar angrenzend an diese Gewerbe- und Industriebetriebe wuchs zwischen Fernbahntrasse, Osdorfer Straße und der neu entstehenden Réaumurstraße in den Jahren 1968 bis 1974 die nach ihren Straßennamen so bezeichnete Thermometer- Siedlung in die Höhe. In der damals für West-Berlin typischen Stadtrandbebauung durch Großsiedlungen entstanden überwiegend acht- bis einundzwanziggeschossige Hochhäuser mit insgesamt etwa 4.500 Wohnungen. Weil die Bauherren, vor allem die GSW und die GAGFAH, offenbar vergaßen, die neue Siedlung bei der Post anzumelden, musste der Mieterbeirat, wie seinerzeit der Lichterfelder Südclub, darum kämpfen, dass Briefkästen aufgehängt wurden. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung in den Wohnstraßen der Siedlung auf 30 km/h und straßenbauliche Veränderungen zur Verkehrsberuhigung erreichte der Mieterbeirat erst, nachdem ein Kind sein Leben verloren hatte.

      Die BEWAG bereicherte 1974 die Südlichterfelder Mischung aus Wohnen, Gewerbe und zuwenig Grün durch die Inbetriebnahme ihres Kraftwerkes am Barnackufer. Das Umfeld, in den dieses Kraftwerk hineingestellt wurde, war seinerzeit städteplanerisch „allgemeines Wohngebiet“. Um dieses Vorhaben dennoch durchzuführen, fand der damalige Leiter des Steglitzer Stadtplanungsamtes den rettenden „Dreh“, das Grundstück, auf dem das Kraftwerk errichtet werden sollte, als „Sondergebiet“ auszuweisen, eine geistige Innovation, die der wackere Beamte als Höhepunkt seines beruflichen Schaffens betrachtete. Das neue Kraftwerk führte zu einem erheblichen Anstieg von Luftschadstoffen in Form von Schwefel- und Stickoxiden und Feinstäuben.

      Der seinerzeitige Kinderarzt am Rittbergkrankenhaus, Dr. Michael Silbermann, berichtete über eine deutliche Zunahme von Patienten im Kindesalter, die aufgrund der erhöhten Luftschadstoffbelastung an Allergien litten. Es sollten viele Jahre vergehen, bis durch Einsatz von schwefelarmem Heizöl, Einbau von Filteranlagen und schließlich durch Umstellung der Einsatzstoffe auf Erdgas, sich schrittweise die Schadstoffbelastung der Luft verminderte. Dieser Umweltentlastungsprozess gewann die Zukunft, obwohl sich ihm das BEWAG- Management immer wieder mit Rentabilitätsargumenten entgegenstellte. Die benachbarte Giesensdorfer Grundschule sollte später im Rahmen eines städteplanerischen Lastenausgleichs mit einer Burger-King-Filiale zur gastronomischen Nahversorgung entschädigt werden.

Wieder nehmen Bürger in Lichterfelde-Süd
ihr Schicksal gemeinsam in die Hand

      Als Reaktion auf zunehmende Umweltbelastungen schlossen sich 1978 mehrere kleinere Initiativen zur Umweltinitiative Lichterfelde-Süd (ULS) zusammen, die von Beginn an nachhaltig von der damals noch selbständigen Kirchengemeinde Giesensdorf unterstützt und gefördert wurde. Dem damaligen Pfarrer Peter Neumann und dem langjährigen Gemeinwesenarbeiter Klaus Zibis gebührt heute noch der Dank der Südlichterfelder für die seinerzeit geleistete Arbeit.

Entwurf Bebauungsplan XII-252 von 1982
^   Entwurf des Bebauungsplans XII-252 des Bezirksamts Steglitz von 1982 (umgezeichnet) mit der Kritik der ULS.   (Repro: 2010 – khd)

      1978 war das Kraftwerk am Barnackufer noch eine Dreckschleuder erster Güte. Zu der gleichen Zeit beabsichtigte auch das Aluminiumschrott-Schmelzwerk, das die Luft im weiten Umkreis verpestete, seine Kapazitäten erheblich zu erweitern. Im seinerzeit geltenden
Baunutzungsplan von Berlin (West) firmierte das Gebiet südlich der Réaumurstraße als Baulandreserve, eine stadtplanerische Idee, die auch heute noch in der Köpfen von Wohnungsbaupolitikern vorherrscht. Die damals südlich der Réaumurstraße angesiedelten Gewerbetriebe waren somit planerisch nicht abgesichert. Weil sie sich allenfalls auf Bestandsschutz berufen konnten, gab es keinen Rechtsanspruch auf Genehmigung von Erweiterungsinvestitionen.

      Eine der ersten Aktionen der ULS bestand somit darin, die Baugenehmigungsbehörde und die Politik auf diese Rechtslage hinzuweisen. Weil die Genehmigungsbehörde den Standort des Aluminiumschrott-Schmelzwerkes nicht rechtlich verfestigen wollte, lehnte sie den Einbau einer verbesserten Filtertechnik ab. Zugleich beabsichtigte aber die Politik, das geplante Vorhaben durch planerische Umwidmung des gesamten Gebietes südlich der Réaumurstraße in ein Industriegebiet zu legalisieren.

      Die Absicht der Senatswirtschaftsverwaltung und des Bezirksamtes Steglitz, Lichterfelde neben der bereits an der Goerzallee existierenden Industriezone mit einem weiteren großen Industriegebiet auszustatten, traf bei den Anwohnern beiderseits der Fernbahntrasse verständlicher Weise nicht auf begeisterte Zustimmung. Damit begann ein mehrjähriger Kampf der ULS gegen die Industrieplanung der Politik. Hart gerungen wurde um ein Abstandsgrün zwischen Thermometer-Siedlung und künftigem Industriegebiet. Je nach Planvariante schwankte die Breite dieses Grünstreifens zwischen 30 und 90 Metern.

      Der 1982 vorgelegte Entwurf eines Bebauungsplanes XII-252 versprach ein höchstens 60 Meter breites Abstandsgrün. Südlich sollte sich ein etwa 100 Meter breiter Gewerbestreifen und dahinter die nach Süden verschwenkte Réaumurstraße mit einer Trassenbreite von 32,5 Metern anschließen. Diese neue Straße sollte mit einer Unterführung unter dem Bahngelände mit der Lippstädter Straße verbunden werden. Südlich dieser Straße zeigte der Planentwurf ein bis zur Stadtgrenze reichendes Industriegebiet. Wegen des von der Politik vorgetragenen Arbeitsplatzarguments trat die ULS in einem Gegenentwurf dafür ein, Flächen für nichtstörendes Gewerbe einzuplanen, forderte aber auch Raum für die Naherholung, für Ökokleingärten sowie für die Natur, für diese in Form eines flächenhaften Naturdenkmals und eines Landschaftsschutzgebietes.

      Der Kampf der ULS stützte sich auf eine breite Basis in der ortsansässigen Bevölkerung. Zunächst nur die damalige Alternative Liste und später auch die SPD unterstützten die ULS. Die Medien, vor allem der Berliner Tagesspiegel berichteten immer wieder über diesen Streit um Lichterfelde-Süd. Weil durch zunehmenden Expertenrat die Argumente der ULS immer mehr Gewicht bekamen, entschloss sich das Bezirksamt, nachholend einen Landschaftsplan zu entwickeln, dessen Aufstellung eigentlich Grundlage für die Entwicklung eines Bebauungsplanes hätte sein müssen.

      Der 1984 vorgelegte Entwurf des Landschaftsplanes XII-L2 kam in vielen Punkten Vorstellungen in der ULS recht nahe. Ein vom Bezirksamt beauftragtes Ingenieurbüro hatte damals für Lichterfelde-Süd ein erhebliches Defizit an öffentlichen Grünflächen festgestellt. In der Senatsumweltverwaltung brachte man zur gleichen Zeit ein Landschaftsprogramm für Berlin (West) auf den Weg. Mehrere in diesen Zusammenhang zur Flora und Fauna des Planungsraumes in Lichterfelde- Süd gefertigte Gutachten stellten dort ein Industriegebiet zunehmend in Frage. Deshalb schloss folgerichtig das Aluminiumschrott-Schmelzwerk in Lichterfelde-Süd seine Tore und verlagerte seine Fertigung in ein neu gebautes Werk in ein Industriegebiet in Reinickendorf. Der dortige Neubau war nur unter scharfen Auflagen genehmigt worden.

      Und dennoch kam es einer größeren Sensation gleich, dass das Bezirksamt und die Senatswirtschaftsverwaltung am 17. Dezember 1984 in einer von etwa 400 Personen besuchten Bürgerversammlung im Oberstufenzentrum an der Lippstädter Straße [Ed: Mittelstufenzentrum am Ostpreußendamm 107/113 (Kopernikus-Schule)] ihren Verzicht auf ein Industriegebiet in Lichterfelde-Süd erklärten [Ed: dazu gibt es ein Protokoll]. Damit war der Entwurf des Bebauungsplanes XII-252 Makulatur geworden. Das Steinmahlwerk, das sich auf Eisenbahnbetriebsgelände befand, sollte erst dem Wiederaufbau der Anhalter Bahn weichen.

      Ein neues Thema war alsbald die S-Bahn. Die BVG stellte nach ihrer Übernahme von der Reichsbahn 1984 erst einmal den Betrieb ein. Die Senatsidee, auf der Strecke der [heutigen] S 25 spurgeführte Busse fahren zu lassen, wurde bald verworfen. Mehr als 15.000 Menschen verlangten mit ihrer Unterschrift die Wiederinbetriebnahme der S-Bahn von Lichterfelde-Süd bis Heiligensee. Die Bahn kam dann auch 1995, aber, wie vor 127 Jahren, nur bis Lichterfelde-Ost. Bevor die S-Bahn wieder Lichterfelde- Süd erreichte, vergingen noch drei weitere Jahre.

      Nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen 1979 in Afghanistan eskalierte der militärische Übungslärm auf dem Parks Range immer mehr. Die Anwohner nahmen dies lange Zeit sehr geduldig hin, weil sie in der Berlin-Brigade der Amerikaner den Garanten für die Freiheit von West-Berlin sahen. Aber fortwährende Hubschrauber- Tiefflüge über dem Gelände, Panzer-Schießübungen nach Mitternacht und schließlich auch noch Sandbahn-Rallye-Rennen an den Wochenenden führten dann doch zu Protesten. Weil die Politik nicht helfen wollte oder nicht zu helfen können glaubte, wandte sich die Bürgerinitiative 1989 unmittelbar an den amerikanischen Stadtortkommandanten, Major Haddock. Dieser antwortete: „Wir leben gerne mit Ihnen zusammen und wollen gute Nachbarn sein.“ Ab sofort galt, dass wochentags in der Zeit zwischen 22 und 7 Uhr nur noch mit Kleinkaliberwaffen und mit „blinder“ Munition auf dem Parks Range geübt werden durfte, in dieser Zeit keine Militärkonvois mehr dorthin rollten und keine Hubschrauber mehr flogen. Sonn- und feiertags kehrte Ruhe ein. Auch die Rallye-Rennen hörten auf. Wer ahnte schon zu dieser Zeit, dass ohnehin bald Frieden in den Parks Range einziehen würde.

      VIVICO/HABERENT-Planung von um 2000
^   Die VIVICO/HABERENT-Planung von Ende der 1990er-Jahre. Vermutlich will die Groth-Gruppe 2012 an diese Planung anknüpfen und damit Natur zerstören. Nur die grünen Flächen werden im aktuellen Landschaftsprogramm von Bebauung freigehalten. Und das ist eindeutig zu wenig. [Vergrößerung]   (Repro: 2012 – khd)
      1994 räumten die Amerikaner ihren Übungsplatz in Berlin. Der Parks Range fiel wieder an die Einsenbahnvermögens- Verwaltung zurück. Die Eisenbahn-Immobilien- Management GmbH [EIM], die später in Vivico Real Estate umfirmierte, versuchte alsbald, ihr 115 ha großes
Grundstück, davon 70 ha ehemaliger Parks Range „ertragsoptimal“ zu verwerten. Einen ersten Versuch wagte die [Steglitzer] Firma Haberent. Sie wollte südlich Réaumurstraße/Landweg einen neuen Stadtteil vor allem auch für zuziehende Bonner errichten. Erste Pläne, eine Thermometer- Siedlung II mit 5.000 Wohnungen in den „märkischen Sand“ zu setzen, wurden zu Gunsten des bereits genannten städteplanerischen Entwurfs des Londoner Architekten Prof. Florian Beigel aufgegeben. Dessen Konzept sah 3.280 Wohnungen, vor allem in Einzel- und Reihenhausbauweise, im mittleren und gehobenen Preissegment vor. Das Haberent- Projekt mag aus vielerlei Gründen gescheitert sein. Einer war wohl auch, dass die zuziehenden Neuberliner nicht an den Stadtrand sondern lieber in großbürgerliche Wohnungen in der urbaneren Mitte ziehen wollten.

      Inzwischen lag das Landschaftsprogramm für Berlin (West) in seiner ersten Fassung von 1994 vor. Für Lichterfelde-Süd sah es einen „Park Lichterfelde“ vor, der in seinen Ausmaßen im wesentlichen des früheren Parks Range entsprach. Die Ergänzung des Landschaftsprogramms von 2004 verspricht im Rahmen einer „gesamtstädtischen Ausgleichskonzeption“ einen „Landschaftspark Lichterfelde-Süd“. Der Entwurf des Landschaftsplanes XII-L2 aus 1984 ist nach dem Handbuch der Berliner Landschaftspläne weiterhin „im Verfahren befindlich“.

      Die ULS verlor nach langen Jahren ihre Stützen Peter Neumann und Klaus Zibis, die sich in den verdienten Ruhestand verabschiedeten. Weil die Deutsche Bahn es für Lichterfelde-Süd ablehnte, die wiederaufgebaute Anhalter Bahn, die 2006 ihren Betrieb aufnahm, mit Lärmschutzwänden zu begleiten, klagte die ULS vor dem Bundesverwaltungsgericht und verlor. Das war das Ende einer Bürgerinitiative, die im Verlaufe ihrer Geschichte viel in Lichterfelde-Süd bewegte.

Wie nun weiter, mit Lichterfelde-Süd?

      Die Deutsche Bahn verkaufte 2007 mit Genehmigung des Bundesfinanzministeriums ihren Immobiliendienstleister Vivico Real Estate GmbH einschließlich rund 220 Liegenschaften, darunter auch die Fläche südlich der Réaumurstraße, an die österreichische CA Immobilien Anlagen AG (
CA Immo). Der Verkaufserlös von 1,03 Mrd. Euro floss in den Bundeshaushalt. Das Aktienkapital der CA Immo befindet sich angabegemäß im Streubesitz. Soweit bekannt, ist die italienische Banca Unicredit Hausbank der CA Immo und einer ihrer Gesellschafter. Sowohl mittelbar über diese als auch unmittelbar besteht oder bestand eine Beteiligung eines libyschen Staatsfonds an der CA Immo.

      Seit 2010 bemüht sich die Vivico bei der Politik um die städteplanerischen Voraussetzungen, auf ihrem Grundstück in Lichterfelde-Süd Wohngebäude zu errichten und einen Golfplatz anzulegen. Der Sachverständigenbeirat für Naturschutz und Landschaftspflege der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung empfiehlt mit Beschluss vom 23. September 2010 unter anderem, die in Lichterfelde-Süd vorhandene „naturschutzfachlich bedeutsame halboffene Weidelandschaft mit den angrenzenden Waldflächen“ (...) „als Landschaftsschutzgebiet zu sichern“ und „sie dauerhaft als besonders artenreiches Lebensraummosaik und attraktive Erholungslandschaft — im Zusammenhang mit dem Regionalpark Teltow — im Süden Berlins zu entwickeln“.

      Um dem Wunsch der Südlichterfelder und aller Südberliner nach Schutz naturnaher Lebensräume und Schaffung eines seit Jahrzehnten versprochenen Naherholungsgebietes eine Stimme zu geben, gründete sich im Januar 2011 das „Aktionsbündnis Landschaftspark Lichterfelde Süd“.



Quellen & Anmerkungen:
HINWEIS; Mit einem Klick auf die kleinen roten Dreiecke (Backlinks) hinter der Nummer finden Sie heraus, wo diese Anmerkung im Text anknüpft — was so nur im Internet möglich ist.
Die Anmerkungen ab Nr. 10 sind im Original nicht enthalten. Sie wurden hier redaktionell zur Ergänzung der Informationen hinzugefügt.


1) ^  Regine Zinke, Chronik zur 700-Jahrfeier Giesensdorf von 1999, S. 6 ff.

2) ^  Olaf Seeger, Burkhard Zimmermann, Günter Döbler, a. o. a. O., S. 8, 9, 23.

3) ^  Geschichtliche Entwicklung des Gebiets Lichterfelde-Süd (Verfasser unbekannt).

4) ^  Gudrun Grimpe-Christen, o. a. Chronik, S. 13, 14.

5) ^  Erika Reinhold, a. o. a. O., S. 11–13.

6) ^  Der Tagesspiegel vom 25.6.2008.

7) ^  Peter Bley, Eisenbahnen auf dem Teltow Berlin, 2008, S. 120.

8) ^  xxx, a. o. a. O., S. 123.

9) ^  Klaus Leutner, o. a. Chronik, S. 46–48.

10) ^  Was heute kurz mit „Anhalter Bahn“ bezeichnet wird, hieß im 19. Jahrhundert „Berlin-Anhaltische Eisenbahn“.

11) ^  Hitlers Pläne zum Umbau Berlins zur „Welthauptstadt Germania“ begannen 1937. Bis 1957 sollte dieser Stadt-Moloch vom Architekten Speer realisiert werden.

12) ^  Die 1. Straßenbahn der Welt fuhr tatsächlich durch Lichterfelde. Sie wurde von Siemens & Halske in Berlin gebaut und am 16. Mai 1881 eröffnet. Heute erinnert ein Denkmal an der Königsberger- Ecke Morgenstern-Straße an diese Pioniertat. [Trasse dieser Straßenbahn]

13) ^  Es ist bislang (2012) noch immer unklar, ob das gesamte Planungsgebiet in Lichterfelde-Süd nicht doch restitutionsbehaftet ist. Das Gelände gehörte bis in die 1930er-Jahre den jüdischen Kaufleuten Sabersky aus Berlin, bevor es die Reichsbahn kaufte. [mehr]

14) ^  Der Dank geht auch an den Vorgänger des Gemeinwesenarbeiters, Herrn Theo Jäger, der die gesamte Gründungsphase der Bürgerinitiativen erfolgreich begleitete.

15) ^  Im Internet gibt es u. a. die folgenden Beschreibungen der Giesensdorfer Dorfkirche: [Unsere Dorfkirche] + [Dorfkirche Giesensdorf].

16) ^  Nach einem Bericht der Berliner Zeitung wollte der Bund 1997 in Lichterfelde-Süd 16 Hektar Land für den Bau von 350 Eigenheimen für die im Rahmen des Regierungsumzugs von Bonn nach Berlin umziehenden Bundesbediensteten kaufen.

17) ^  Einen Überblick über die von der HABERENT/VIVICO ab 1997 betriebenen Planung für einen neuen Stadtteil in Lichterfelde-Süd gibt es auf der Seite „HABERENT/VIVICO um 2000“.




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