PLS-Logo |   CA IMMO — Teil 2:
  Bauprojekt Lichterfelde-Süd

khd
    Stand:  15.11.2013   (43. Ed.)  –  File: PLS/Themen/CA_IMMO_Planungen_02.html



Diese Seite ist Teil des Bürger-Portals zur Stadt(ver)planung in Lichterfelde-Süd. Giesensdorf – wie Lichterfelde-Süd früher hieß – ist seit jeher das Stiefkind der (Bezirks-) Politiker. Manche von ihnen wissen noch nicht mal, wo „Giesensdorf“ überhaupt liegt — und entscheiden dennoch über gravierende Bauleitplanungen in dieser Gegend. Man schob und schiebt dort gerne etwas hin, was man in den feineren Wohnquartieren des Bezirks nicht so gerne sieht. [Ständig benachteiligt!]

Auf dieser Seite wird über die naturzerstörenden Planungen der „CA Immo“ berichtet. Über den bisherigen CA-Planungsprozess wurde im 1. Teil berichtet. Im Juni 2012 ist über die konkreten Absichten noch immer nichts Genaues bekannt.

Aufgrund der Vorplanungen der „VIVICO Real Estate GmbH“, die die CA-Immo (Wien) Ende 2007 dem Bund (Eisenbahnvermögen) abkaufte, kann aber sehr gut abgeschätzt werden, was in Lichterfelde-Süd an Bauwahn droht. Deshalb wird hier mit den Golf-Plänen von 2009/10 begonnen.

I n h a l t :      

CA Immo Group — Die Golfplatz-Planung

VIVICO-Planung für einen Golfplatz in Lichterfelde-Süd von 2010
^   Planung der VIVICO Real Estate (CA Immo Group, Wien) für einen 18-Loch- Golfplatz in Lichterfelde-Süd von 2009/10. Projekt-Entwickler: Katthoefer Golf Design (kgd). Bezirks-Bürgermeister Norbert Kopp (CDU) stand diesem massiv naturzerstörenden Plan „wohlwollend“ gegenüber.

Der gesamte Norden des Planungsgebiets südlich der Thermometer-Siedlung
(ThS) soll danach mit einer 2. Thermometer-Siedlung bebaut werden. Die einst von der Politik (auch von der CDU) zugesagten Naherholungsflächen mit Park für die benachbarte Thermometer-Siedlung sind hier nicht mehr vorgesehen. Durch Klicken auf die Grafik wird eine Vergrößerung in einem Extra-Fenster angezeigt.   (Grafik: 2010 – kgd-research)


CA Immo Group — 1. „Bürgerdialog“ vom 19.4.2012


„Wie geht es weiter in Lichterfelde Süd?“

1. Bürgerdialog mit der „CA Immo“ in der Mercator-Schule am 19. April 2012
^   1. Bürgerdialog mit der „CA Immo“ in der Mercator-Schule am 19. April 2012.   (Foto: 19.4.2012 – swup)

Ergebnis – Kernaussagen der Veranstaltung vom 19. April 2012 aus Sicht des Moderators MARTIN SEEBAUER.

Auszug aus: SWUP-Büro, Berlin, 23. Mai 2012, 10.43 Uhr MESZ, Seite 6 (3,4 MByte). [Original]


      Neben der Information der Bürgerinnen und Bürger hatte die Veranstaltung das Ziel, den Dialog zur zukünftigen Entwicklung zu eröffnen. Die gesammelten Anregungen, Ideen, aber auch die Bedenken und Kritik lassen sich in folgende Kernaussagen zusammenfassen:

*  Flächen für Erholung, Sport, Bewegung, Spiel und Umweltbildung anlegen.

*  Bei der Entwicklung des Geländes möglichst viele Nutzergruppen berücksichtigen und generationsübergreifende Angebote schaffen.

*  Die bestehende Natur erhalten bzw. einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur gewährleisten.

*  Das bereits bestehende Beweidungsprojekt (Pferde) in die Planungen integrieren.

*  Bei der Erschließung des Geländes ausreichend Zugänge schaffen. Zum und auf dem Gelände ein attraktives Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer anlegen.

*  Einen verantwortungsvollen und umweltverträglichen Umgang mit dem zu erwartenden erhöhten Verkehrsaufkommen.

*  Bebauung in angemessener Form, Verortung und Umfang.

*  Beim Wohnungsbau vorhandene soziale Strukturen berücksichtigen.

*  Die vorhandenen Gewerbeflächen berücksichtigen und in Planungen einbeziehen.

*  Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich fortführen.


Das sagen die Bürger/innen:
Anregungen und Bedenken

Abschriften der Arbeitsergebnisse aller Thementische vom 19. April 2012
(Flipcharts + Moderationskarten in einer von der Moderation vorgeschlagenen Sortierung).

Auszug aus: SWUP-Büro, Berlin, 23. Mai 2012, 10.43 Uhr MESZ, Seite 22–33 (3,4 MByte). Alle Hyper-Links sowie Kommentierungen in [...] wurden hier redaktionell hinzugefügt. [Original]

Themen-Felder:      


Natur + Erholung + Freizeit
     

Erholung:

  • Ruhe.
  • Weite.
  • Spazierengehen.
  • Sitzgelegenheiten / Chillen.
  • Durchgrüntes nutzbares Gelände.
  • Geschützter Naturerholungsraum.
  • Naherholungsgebiet für alle.
  • Naturerholungsgebiet für Thermometersiedlung.
  • Ruhiges Erholungsgebiet, Beispiele: Schöneberger Südgelände und Britzer Garten.
  • Hinter Bebauung & Gewerbestreifen großes Naturschutzgebiet und Naherholungsfläche.
  • Wichtig: Natur-Erholungsbereich.
  • Ein Landschaftspark soll entstehen zur Naturerholung.
  • Park und Naherholungsgebiet.
  • Parkanlagen.
  • 1/3 Naturpark.

Schwimmen + Wasser:


Sport + Bewegung:

  • Sportanlagen nutzen können!
  • Sportanlagen (2 Nennungen).
  • Sportstätten.
  • Für Kinder und Jugendliche sportliche Aktivitäten auf dem Gelände.
  • Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.
  • Freizeitpark mit Angeboten für Jugendliche (Halfpipe), Grill, Bolz- und Basketballplatz.
  • Bolzplatz für Kinder.
  • Halfpipe.
  • Skaterplatz für Jugendliche, Treffpunkt für Jugendliche, ggf. betreut.
  • Kletterpark.
  • Kletterhecke/Kletterpark.
  • Reiten (2 Nennungen).
  • Naturtrimmpfad.
  • Fitnessparcours für Senioren (2 Nennungen).
  • Fitnesspark für Senioren.
  • Sport und Freizeit für Behinderte und Nichtbehinderte.

Spielen, Grillen, Freiflächen etc.:

  • Offene Wiese (Drachensteigen).
  • Große freie Spielfläche für Familien, Kinder, Picknick...
  • Freiflächen für Kinder.
  • Drachen steigen lassen.
  • In nicht natur-wertvollen Gebieten Aufenthaltsbereiche, u. a. auch Grillplätze.
  • Grillmöglichkeit.
  • "Rückzugsräume" für kleine Gruppen zum Picknicken, Ballspielen (nicht nur fußballtauglich).
  • Große Spielplätze.
  • Einen schönen Kinderspielplatz.

Gärtnern + Umweltbildung etc.:

  • Urban Gardening.
  • Kräuterhochgarten.
  • Geschütztes Weidegebiet > Umweltbildung.
  • Bildungsmöglichkeit für Kinder: Naturschutz, Biobauer, Tierhaltung.
  • Großstadtwildnis als grüner Lernort.
  • Möglichkeiten, die Tierwelt den Menschen zugänglich zu machen, vor allem den Kindern.
  • Umweltbildung, Natur erleben.
  • Naturlehrpfad für Kinder.
  • Naturlehrpfad.
  • Naturlehrpfade für Jung und Alt.
  • Lehrpfad für die Schule.
  • Führungen für Kids und Jugendliche durch die bestehende Natur.
  • Naturführungen für Familien.
  • Naturwanderungen.
  • Zentrum für Naturschutz > Aktivitäten, Lernmöglichkeiten zu Naturschutz.
  • Zentrum für Naturschutz bauen.
  • Umweltbildung Schulen, Kindergärten usw. in Vernetzung mit z. B. Ökostationen in Berlin.
  • Ökostation für Umweltbildung bauen.
  • Freilandlabor, Naturlehrpfad, Möglichkeit Natur zu beobachten.
  • Freilandlabor.
  • "Natur-Streichel-Zoo" (wurde bereits von Weber + Partner für Nachnutzung TXL [Flughafen Tegel] vorgesehen!).
  • Kinderlehrbauernhof.
  • Kinderbauernhof.
  • Wird es einen Platz geben für einen Naturerlebnisraum für Kinder?

Für wen? — Nutzergruppen:

  • Offen für alle!
  • Räume schaffen für Jugendliche, Kinder und Senioren.
  • Gemeinsame Aktivitäten von Jugend, Senioren, Kindergarten, Schulen.
  • Für Familien, Kinder.
  • Angebote für Jugendliche.
  • Für Behinderte und Nichtbehinderte.
  • Für Senioren.
  • Freizeitangebote für Thermometersiedlung.
  • Nutzung für Bürger.
  • Eher für örtliche Nutzer (bisherige Anwohner).

Wie?

  • Klare Spielregeln auf dem Gelände.
  • Drehtore sollen einen offenen Zugang zum Gelände gewähren.
  • Öffentliche Zugänglichkeit.
  • Freien Zugang zum Gelände vermeiden, Vandalismus/Sicherheitsprobleme vermeiden.
  • Nur kontrollierter Zugang zum Gelände.
  • Öffnung des Geländes für geführte Gruppen.
  • Nur angemeldete Spaziergänge.
  • Keine generelle Öffnung des Geländes > sonst Sicherheitsprobleme.
  • Um Naturschutz zu betreiben ist nur gestreuter Zugang zum Gelände möglich.
  • Hundeverbot.
  • Hundeauslaufgebiet (2 Nennungen).
  • Jugendzentren mit einbeziehen.
  • Patenschaften.
  • Finanzielle Unterstützung der Pflege durch Beweidung.

Bestandserhalt Allgemein:

  • So lassen, wie es ist (4 Nennungen).
  • Jetzige Nutzung soll bestehen bleiben!
  • Kernbereich erhalten.
  • Gedenkstätte erhalten, Respekt des Ortes als Erkennungs- und Standortzeichen.

Bestandserhalt Natur:

  • Natur erhalten.
  • Erhalt der Natur (2 Nennungen).
  • Natur erhalten!
  • Natur belassen/schützen.
  • Erhaltung von möglichst viel Naturfläche.
  • Erhalt der einmaligen Naturflächen auf dem Parks-Range-Gelände.
  • Erhalt der schutzwürdigen Flächen gemäß NABU.
  • Erhalt der einmaligen Natur auf Berliner Gebiet auch als Kontrast zur Großlandwirtschaft.
  • Erhalt des Wiesengeländes als Landschaftspark — außerhalb des Mauerstreifens ist jetzt Mais- Monokultur.
  • Erhaltung des Biotops.
  • Erhalt der Biotope, Flora, Fauna auf dem Parks-Range-Gelände.
  • Kerngebiet als unbebaute Naturfläche erhalten.
  • Erhaltung des Naturparks sowie des Biotops.
  • Topographische Geländevielfalt erhalten.
  • Erhalt Großstadtwildnis, behutsame Weidelandschaft.
  • Naturschutzprojekt einmalig in Berlin > unbedingt erhalten.
  • Erhalt der bestehenden Großstadt-Wildnis, Weidelandschaft zum Schutz der vorhandenen Flora & Fauna, Schutz der "Roten Liste".
  • Gebiet einzäunen, Feuchtgebiete erhalten und vergrößern.

Verantwortungsvoller und nachhaltiger
Umgang mit Natur
:

  • Weitgehend naturbelassen.
  • Naturbelassenes Wiesengelände.
  • Sehr viel naturbelassen lassen.
  • Kerngebiet naturbelassen mit gezielten Führungen ganzjährig.
  • Betonung: NATUR.
  • Schutz und Pflege der entstandenen Fauna und Flora.
  • Weite/Wildnis, aber keine Monokulturen.
  • Wildnis.
  • Großstadtwildnis.
  • Aktive Förderung: Biotop + Artenschutz.
  • Artenschutz.
  • Auf Artenvielfalt achten.
  • Das Gebiet besitzt eine Vielzahl von geschützten Biotopen nach § 26a BNatSchG, die im Falle einer Überbauung einen hohen Grad (kaum leistbaren) Ausgleich benötigen. Gebiet ist hoch geeignet für Arten- und Biotopschutz und Biotopverbund!
  • Naturschutz bedeutet auch geschütztes Gelände.
  • Sensible ökologische Bereiche aussparen von Nutzungen.
  • Fläche als grün erhalten für die Beatmung der Innenstadt.
  • Steglitz hat vergleichsweise wenig Grünflächen, daher Erhalt möglicher großer Grünflächen auch als Anschluss an die Brandenburger Flächen.
  • Natürliche Landschaftswege.
  • So eine Möglichkeit, Natur zu erhalten ist einmalig! Nicht mit Beton den Boden versiegeln.
  • Bächlein: Sengpfuhlgraben [Stangenpfuhlgraben] wieder in Landschaftspark aus Verrohrung heben!

Erhalt Pferde / Weidelandschaft:






Erschließung + Infrastruktur
     

Anbindung / Zugänge:

  • 3 Eingänge: Réaumurstraße, Osdorfer Straße, Mauerweg.
  • Grünzugang sichern bzw. herstellen zwischen Thermo-Siedlung und künftigem Landschaftspark.
  • Zugänge: Reaumurstraße, Osdorfer Straße, Mauerweg — von Teltow her.

Fußgänger + Radfahrer + Reiter:

  • Attraktives Fuß- und Radwegenetzwerk durch Bauflächen z. B. mittels Grünzügen.
  • Grünzug: (Wander-Radweg) bis nach Teltow soll bleiben und verbessert werden.
  • Fußwegeanbindung zum Mauerweg.
  • Radwege (2 Nennungen).
  • Grünzüge und Verbindungen für Radfahrer.
  • Sichere Fahrradwege.
  • Radweg zum Mauerweg (Anschluss).
  • Radwege, Reitwege.
  • Reitwege.

Lärmschutz:

  • Lärmschutz.
  • Bahn-Lärmschutz! (Bis zu 500 Züge zu erwarten).
  • Lärmschutz im Bereich der Bahn.
  • Sicht-/Lärmschutz auch für künstlerische oder Dienstleistungssektoren.

Ausstattung:

  • Sanitäranlagen.
  • Toiletten/öffentliche.
  • Café im Park.
  • Sitzgelegenheiten im Naturpark.
  • Sitzbänke alle 30 m.
  • Bänke zum Ausruhen für Senioren.

Allgemein / Generell:

  • So geringe Versiegelung wie möglich.
  • Erschließung aus Fernwärmekraftwerk Barnackufer.
  • Nachdem feststeht, wie viele Wohnungen gebaut werden, erst dann ergibt sich notwendige Infrastruktur.
  • Familiengerechte Bebauung zieht auch eine ebensolche notwendige Infrastruktur nach sich: KITA, Hort, Schule, Bäcker u.a.m. + verkehrsarme Bereiche.

ÖPNV:

  • Busanbindung.
  • Lichterfelde gut angebunden an die Innenstadt. ABER ins Umland Bedarf > nicht durch Straßenbau von BRB [Brandenburg] erschließen.

PKW — Parken:

  • Kein Parkplatz mit Eintrittsgeld.
  • Wo sollen die vielen PKWs abgestellt werden?
  • P+R Plätze am Bahnhof, auch für Fahrräder: überdachte Abstellplätze, Car-Sharing-Standorte.

PKW — Verkehr:

  • Kein Straßenverkehr.
  • Keine Zufahrt über Réaumurstraße.
  • Kein Ausbau Osdorfer Straße.
  • Keine Straßenanbindung nach Westen durch die Wohngebiete zum Ostpreußendamm.
  • Keine Verbreiterung von (Zufahrts-) Straßen! Ergo: Kein neuer Stadtteil.
  • Keine Zufahrtsstraße an der bestehenden KITA, Sportplatz vorbeiführen.
  • Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere: Ausbau der Osdorfer Straße ab Lichterfelder Ring bis Stadtgrenze, Entlastung der Osdorfer Straße durch neue Straße ab S-Bahnhof Lichterfelde Süd.
  • Entlastung der Osdorfer Straße bis Ostpreußendamm.
  • Umgehungsstraße/n, dass die Osdorfer Straße und Kreuzung Ostpreußendamm entlastet wird.
  • Die kleine Siedlungsstraße Woltmannweg ist überlastet!
  • Ausbau der Osdorfer Straße Richtung Stadtgrenze.
  • Zufahrt zum Gelände von der Osdorfer Straße.
  • Verkehrsabfluss über Müller- und Lindenstraße.
  • Verkehrsabfluss sehr fraglich!!! Osdorfer Straße > Ostpreußendamm [viel] zu klein bei Totalbebauung.
  • Umweltverträgliche und schonende Verkehrsführung! Durchgangsverkehr möglichst vermeiden!
  • Bei Wohnungen verkehrsberuhigte Bereiche.
  • Wo ist die Straße in die neue Fläche? Wird die KITA mitten drin liegen?
  • Erhöhtes Verkehrsaufkommen auch aus BRB Richtung Berlin > grenzüberschreitender Ausbau Osdorfer Straße + Radwege nötig.
  • Keine B101!
  • Kapazitäten — Sicherheitsfrage.
  • Dialog Berlin — BRB [Brandenburg].





Bebauung
     

Keine Bebauung:

  • Keine weitere Bebauung.
  • Nicht bebauen.
  • Keine Bebauung (3 Nennungen).
  • Naturbereiche ohne Bebauung!
  • !Keine Bebauung!
  • Erhalt der Natur, keine Bebauung.
  • Keine Bebauung weil keine Straßeninfrastruktur möglich.
  • Keine Wohnbebauung.
  • Kein Wohngebiet.
  • Es gibt schon genug Wohnungen, dafür wenig schon bestehender Naturschutz.
  • Kein Gewerbe.

Angemessene Bebauung in Form und Umfang:

  • Eine Bebauung sollte nur in einem sehr begrenzten Bereich planungsmäßig zugelassen werden. Vorab wäre zu prüfen, welche stadtsoziologischen, verkehrsökologischen und infrastrukturellen Gegebenheiten zu beachten sind.
  • Kleiner Bebauungsumfang.
  • Nur Randbebauung.
  • Auflockerung zum Stadtrand!
  • Städtebaulich dem Stadtrand und dem Übergang zur "freien Landschaft" angepasste aufgelockerte und durchgrünte Bauweisen mit notwendigen Infrastrukturen (kleinteilig: kleine Geschäfte, KITAs u.v.m.).
  • Zentraler Platz.

Technische/ökologische Aspekte:

  • Was ist Baugrund? (lehmiger Mergelboden — schwierig!).
  • Wie sollen die Gebäude beheizt werden?
  • Falls Bebauung nicht vermeidbar, dann nach ökologischen Gesichtspunkten planen.

Baugruppen etc.:

  • Vielfalt der Bauformen ermöglichen, auch unterschiedliche Bauherrenmodelle wie Baugruppen, z. B. genossenschaftlicher Wohnungsbau.
  • Werden auch Bauherrengemeinschaften möglich sein, z. B. Generationenwohnen?

Bebauung — wo?:


Wohnen — wie?:

  • Wohnbebauung gegliedert, Geschosse abnehmend zum Landschaftspark.
  • 3-Etagen Reihen/Siedlungshäuser.
  • Die alte Idee vom "autofreien Wohnen" weiter aufgreifen (mit entsprechender Infrastruktur).
  • An welchem Standort könnte 2-geschossige Wohnungsbebauung realisiert werden? Größe eines Quartiers?
  • Nur behutsame Wohnbebauung zulassen.
  • Kleinteilige Randbebauung, auf keinen Fall Wohnblöcke.
  • Infrastruktur gekoppelt an Wohnbebauung — schonende Bebauung/Augenmaß!

Wohnen — für wen?:

  • Familiengerechte Bebauung.
  • Generationenhäuser.
  • Mehrgenerationenhaus.
  • Senioren-WG-Haus.
  • Ein Altenheim — damit Leute, die seit 40 Jahren in der Thermometersiedlung wohnen ihr Umfeld nicht verlassen müssen.

Einzelhandel etc.:

  • Geschäfte.
  • Einkaufsmöglichkeiten: Lebensmittel, Blumen, Frisör.
  • Generell bevorzugt Einzelhandel (keine Einkaufszentren).
  • Kleinteilige Gewerbe in architektonisch ansprechender Form anstelle von 08/15-Einkaufszentren.
  • 24-Stundenladen (Späti).
  • Post.
  • Wird das bestehende Einkaufszentrum Celsius/Fahrenheitstraße aufgewertet/ergänzt?

Gewerbe:

  • Erweiterung der Gewerbebetriebe am Stadtrand, um Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Erweiterung des Gewerbegebietes, damit mehr Arbeitsplätze entstehen.
  • Gewerbebebauung entlang der Bahn.
  • Wirtschaftsgebäude für Pferdehaltung.

Soziale + kulturelle Einrichtungen, Ärzte etc.:

  • Reichen die KITAs/Schulen/Post...?
  • Apotheke und Ärzte.
  • Kinderarzt.
  • Sozio-kulturelles Zentrum.
  • Bücherei.
  • Senioreneinrichtungen.
  • Jugendfirmen.
  • Erholungs-Häuser für Mutter/Kind.

Sport + Freizeiteinrichtungen:

  • Sporthalle zur freien Nutzung.
  • Sporthalle in freier Trägerschaft.
  • Sportcenter für alle Generationen.
  • Freizeitbebauung entlang der Reaumur Straße.
  • Verschiedene Jugendfreizeiteinrichtungen.

Nachbarschaften/soziale Strukturen:

  • Für die Erweiterung der Thermosiedlung ist dringend ein soziologisches Gutachten von Nöten!
  • Soziologische Bestandsaufnahme der Celsiusstr-Siedlung.
  • Soziologisches Gutachten > Wann Veröffentlichung? Soziale Stabilität! Behutsame Süderweiterung.
  • Ist ein soziologisches Gutachten erstellt worden?
  • Für welche Bevölkerungsschicht ist die Bebauung geplant?
  • Kein Ghetto! Weder ‚up‘ noch ‚down‘.
  • K/Ein zweites Ghetto!?
  • Kein Luxus-Ghetto!
  • Keine verdichtete Stadtrandbebauung zur Aufnahme der verdrängten Stadtinnenbewohner!
  • Vielfalt der Zielgruppen: soziale Durchmischung der Wohnungsangebote.





Freier Tisch — Freie Themen
     

Bestandserhalt Gewerbe:


Planung generell:

  • Wie passt die Planung zur Gesamtplanung Berlins?
  • Abstimmungen mit den Planungen für Tempelhof und Tegel?
  • Geplante Bevölkerungsdichte.
  • Gibt es Altlasten im ehemaligen Militärgelände? Wurde das untersucht? Wenn ja, wie wird damit weiter umgegangen?
  • Wem gehören alle Grundstücke? Oder welche?
  • Schwer zu glauben, dass der Riesen, Stadt + Raum des Eigentümers CA noch nicht planerisch 'verwertet' ist??? Renditemaximierung.
  • Was ist aus den vorangegangenen Planungen der Architekten geworden? Wo sind diese Planungen und für wen wurden diese gemacht?

Beteiligung / Partizipation:





CA Immo Group — Bauansinnen konkretisiert


Am Schluß des 2. Workshops am 6.7.2012 [siehe dazu: Protokoll in PDF] präsentierte die CA-Immo eine vorbereitete Zusammenfassung mit einer Karte der Bebaubarkeit des Areals in Lichterfelde-Süd. In dieser Zusammenfassung heißt es:


Verkehr:
Kapazität der Umgebungsstraßen reicht voraussichtlich aus. Keine Restriktionen für eine Bebauung des Quartiers mit Wohnen, Einzelhandel und kleinteiligem Gewerbe erkennbar. Knoten + Kapazitäten sind im Verfahren durch Gutachter zu überprüfen.

Schallschutz:
An der Osdorfer Straße bzw. entlang der Bahn sind Schallschutzmaßnahmen erforderlich. Form des Schutzes (passiv/aktiv) ist von Bebauungs- und Nutzungskonzept abhängig.

Altlasten + Bodenverunreinigungen:
Keine Altlastenverdachtsflächen vorhanden. Entsorgung der verunreinigten Böden geschieht im Rahmen der Baumaßnahmen.

Baugrund:
Anstehende Böden haben eine für Wohnbebauung (4-geschossig) ausreichende Tragfähigkeit. Beeinträchtigung der Tragfähigkeit durch Aufschüttungen, besonders im Süden (Höhe bis 10 m hoch).

Karte der Bebaubarkeit („Vorschlag zur Zonierung“):
Bebaubarkeit in Lichterfelde-Süd aus Sicht der „CA Immo“ 2012
^   So schätzt die CA-Immo 2012 die Bebaubarkeit des Gebiets in Lichterfelde-Süd ein. Sollte die CA-Immo (bzw. nun die Groth-Gruppe) eine solche Bebauung der 34 ha anstreben wie im Mauerpark, dann würde allein diese mit Rot eingewolkte Teilfläche mit rund 6.000 Wohnungen zugepflastert werden.

Durch Klicken auf die Grafik wird eine Vergrößerung in einem Extra-Fenster angezeigt.
[Die wahre Bebaubarkeit]   (Grafik: 1.7.2012 – CA Immo)


ANHANG — Die CA-Immo gibt auf


CA IMMO VERÄUSSERT GROSSVOLUMIGE GRUNDSTÜCKSRESERVEN IN BERLIN

Von: CA Immobilien Anlagen AG, Wien, 16. Juli 2012, 11.03 Uhr MESZ (Presse-Mitteilung). [Original]


      Zwei Transaktionen im Ausmaß von insgesamt rund 25,2 Mio. EUR sind nun vertraglich fixiert: CA Immo verkauft ein aus verschiedenen Berliner Grundstücken bestehendes Paket für einen Preis von rund 12 Mio. EUR an die Berliner Groth Gruppe.

      Darüber hinaus wird ein Grundstück im Berliner Stadtquartier Europacity für eine Investitionssumme von 13,2 Mio. EUR an den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz veräußert.

      Das an die auf Wohnimmobilien spezialisierte Groth Gruppe verkaufte Paket besteht aus zwei Entwicklungsflächen mit hohem Wohnbaupotenzial mit einer Gesamtfläche von insgesamt 975.600 m2: Das Areal in Lichterfelde-Süd sowie das Projekt Flottwell-Living am neuen Gleisdreieck-Park in Berlin.

      Zusätzlich konnte mit dem für den Norden und Osten Deutschlands zuständigen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz ein weiteres Unternehmen für die von CA Immo entwickelte Europacity gewonnen werden. 50Hertz wird auf dem sehr zentral gegenüber dem Berliner Hauptbahnhof gelegenen, 8.145 m2 fassenden Grundstück den Sitz seiner neuen Unternehmenszentrale für bis zu 600 Mitarbeiter errichten.

      Dr. Bruno Ettenauer, CEO von CA Immo: „Mit diesen Verkäufen folgen wir unserer portfoliostrategischen Ausrichtung. Wir konzentrieren uns auf Büroimmobilien und setzen gleichzeitig das Ziel um, den Anteil der Entwicklungsflächen – der sogenannten Landbank – in unserem Portfolio deutlich zu reduzieren.“




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Die Fortsetzung erfolgt wg. des Eigentümerwechsels
auf der neuen
Seite zur Groth-Gruppe.

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Investoren-Pläne für Lichterfelde-Süd:
[HABERENT]  [CA-IMMO 1]  [CA-IMMO 2]
[GROTH 1]  [GROTH 2]  [GROTH 3]  [GROTH 4]
[GROTH 5]  [GROTH 6]  [GROTH 7]
[GROTH 8]  [GROTH 9]


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(Toronto/Houston)





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